Der 4. internationale Bratwursttag steht an (7. Juni 2013)
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WTFYEAH: “Goodnight Sweet Pakman”
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Die traurigen Seiten von Christchurch
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Tag Archives: Nahrungsmittel

Ich bin mir nicht sicher, ob ein Fleischklopfer und ein Stück Fleisch wirklich so gute Instrumente sind. Vielleicht als Taktgeber, aber weniger als Melodienspender. (Merkt man, dass ich keine musikalischen Fachbegriffe kenne?) Trotzdem hat es sich die innoffizielle Fleischerinnung nicht nehmen lassen, euch auch nochmal ein frohes Fest zu wünschen.
Übrigens haben sie auch noch andere Hits auf den Instrumenten ihrer Wahl gespielt:  Oh du FröhlicheOh TannenbaumJingle Bells und Hava Nagila. Irgendiwe klingt aber alles gleich (via Herr Seitvertreib, der Tofu so zubereiten kann, dass es nach Hackepeter schmeckt)

Aurora1 Mein neuer Lieblingscocktail: Der Aurora Jungle Juice

Nein, eigentlich nicht, weil da Gin drin ist und Gin ja so ein Altemännergetränk ist. Tatsächlich nämlich soll das Bild da oben nicht geshoppt sein, was ich zwar überhaupt nicht glauben kann, aber wohl Teil dieser Realität ist. Hier mal das Rezept:

WHAT YOU NEED

2 liters Gin or Vodka
9 Liters Tonic Water
3-4 Bottles Roses Mojito Passion, OR 3-4 Canisters of Pink-Lemonade Concentrate
Ice

INSTRUCTIONS

Mix all ingredients together shortly before the party begins.
Add ice as late as possible before drinking.

Wenn man das dann mit Schwarzlicht anstrahlt, soll es wohl so glühen wie die Aurora Borealis (da fehlt grün!) und wunderschön sein. Wenn ich mich mal dazu durchringen kann, mir etwas Gin zu kaufen, hol ich auch die Schwarzlichtlampe aus meinem Kifferkeller und probiere das bestimmt mal aus. Es kommt ja nämlich auch immer eher darauf an, wie der Drink aussieht, den man da zu sich nimmt, und nicht, wie er einem selbst schmeckt. (via)

Ein Nahrungsmittel, was ich wirklich völlig abartig finde, sind ja Eier. Ich hasse Eier. Manchmal habe ich da wirklich einen sehr großen Hieper drauf und esse dann eines, allerdings kaufe ich auch keine, weswegen das eigentlich relativ selten vorkommt. Höchstens, wenn ich mal etwas backen möchte, was aber noch wesentlich seltener vorkommt, was wiederum etwas schade ist. Fakt ist: Eier sind eklig. Ich meine, es gibt kaum eine gemeinere Art, eine andere Spezies zu dominieren, als ihre unentwickelten Nachkömmlinge zu essen. Dabei isst man sie nicht nur, sondern kocht sie mitunter vorher noch in heissem Wasser, brät sie in Öl oder wirft sie zu heidnischen Feiertagen an Häuserwände.
Stellt euch mal vor, da käme eine dominantere Alienrasse daher und klaut uns die benutzen Damenbinden, weil das Zeug darauf und darin macht, dass Kuchenteig besser klebt oder Boxer besser boxen. Abartig ist das. Abartig und fies.

Jedenfalls das Video da oben zeigt, wie es aussieht, wenn man ein Ei 20m unter der Wasseroberfläche aufschlägt. (via)

Ihr kennt das: Ihr steht so in der Küche und rührt völlig verzweifelt Tütensuppenpulver in einen Kochtopf, wobei euch langsam der Arm abfault und ihr eigentlich auch andere Sachen zu tun hättet. Aber fürchtet euch nicht, denn ein japanischer Zahnarzt (sein Beruf ist hier eigentlich völlig uninteressant) hat den Kuru-Kuru Nabe erfunden, einen Topf, der sich aufgrund seiner Form selbst umrührt. (via)

In Anlehnung an meine eher selten erscheinende Artikelserie “Nature, you so scary” könnte man ja auch mal die andere Seite zeigen. Nämlich warum Menschen eigentlich ganz schön scheiße sind. Während es in der einen Serie um die natürlich entwickelte Abgefucktheit geht, die ja irgendwie noch relativ fair vonstatten geht, könnte es in dieser hier darum gehen, warum Menschen abgefuckt sind. Das ist dann nämlich keine faire Abgefucktheit, sondern grundsätzlich alles sehr, sehr böse und moralisch total verwerflich.

So zum Beispiel auch die Produktion von Eiern in den USofA. In Europa, und gerade in Deutschland, ist es ja mittlerweile nicht mehr ganz so schlimm, wie in dem Video da oben, trotzdem aber auch nicht besonders schön. Trotzdem gibt es aber auch Betriebe, die eben so aussehen, wie da oben. Ich zeige euch das aber auch nur, damit man mal nicht vergisst, wo das Essen so herkommt, das man sich in den Kühlschrank stellt und meistens wegwirft, weil man nicht dazu kam, es auch aufzuessen. Erzählt mir nix, bei mir ist es doch genauso. (via)

3 Apr
2012
6

NSFW

268393412 640 NSFW

Edit: Das Video wurde leider als privat markiert, aber man kann es immernoch hier schauen.

NSFW steht hier nicht für “Not Safe For Work”, sondern tatsächlich für “Nasty Sexy Food Ware”, von dem ich eigentlich glaube, dass sich der Herr Seitvertreib das ausgedacht hat. Trotzdem ist das Video wohl das heisseste, was ihr heute im Internet sehen werdet – trotz alle Safeforworkness. Also haltet Sabberlätzchen bereit und lasst euch von der Barry-White-artigen Stimme betören.

Womöglich ist die Emanzipation hier gerade 50 Jahre in die Vergangenheit geflüchtet. Trotzdem ist das aber irgendwie faszinierend, ein bisschen verwirrend und lässt mich nach dem Warum fragen. Dafür habe ich jetzt aber ein Rezept für ein vermutlich ganz okayes Sandwich. Da fehlt mir nur noch die Wonder Woman, die mir das auch zubereitet. (via)

Der Grat zwischen Humor und WTF ist manchmal sehr schmal. Gerade auch, wenn man ein treuer Leser dieses Blogs ist. Aber diese Werbung hier, die irgendein colaähnliches Getränk bewerben soll, ist wirklich schon weiter über den angesprochenen Grat hinaus. Dass sich die Frau da mit diesem colaähnlichen Getränk einsaut ist natürlich nicht schlecht, dass der Junge da aber so versexualisiert wird ist, puh, schwierig. Vor allem die Schlußszene. Die Schlußszene! Ich hoffe für das Durchwinken dieses Spots sind Köpfe gerollt. (via)

Es ist erstaunlich, aber die gute Christien Meindertsma erzählt hier, während sie ihr Buch “PIG 05049” (Amazonpartnerlink) vorstellt, davon, dass viel mehr Produkte aus Schwein bestehen, als man vielleicht annehmen mag. Klar, Fleisch und Haut ist ein bisschen offensichtlich, aber gerade das Fett wird zu noch so vielen anderne Produkten verarbeitet, dass es schier unglaublich ist. Darunter beispielsweise Patronen, Beton, Bier und tatsächlich auch Steak. Darüber muss ich dringend mal mit allen Veganern reden, mir aber vorher auf jeden Fall nochmal dieses Buch da organisieren. Wenn es doch nur nicht so teuer wäre. (via)

Die In-Vitro-Fertilisation ist ja mittlerwele auch ein häufig gebrauchtes und nunmehr auch sehr akzeptiertes Mittel, um Eltern ein Kind zu schenken, die das aus verschiedenen Gründen auf natürlichstem Wege selbst nicht schaffen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass, als diese Technik der Allgemeinheit vorgestellt wurde, einige aufschrien, auf ihre Bibel klopften und es als unnatürlich verschrien.

Und ich muss zugeben, dass es mir bei dem In-Vitro-Fleisch gerade ein bisschen ähnlich geht. Ich sehe die Vorteile, sie liegen auf der Hand und sind nur schwer wegzudiskutieren. Auf der anderen SEite finde ich es aber auch äußerst unnatürlich und schwierig und kann mir durchaus vorstellen, dass die Akzeptanz in der Öffentlichkeit relativ niedrig sein könnte.

Dafür steh ich aber auf günstige Nahrungsmittel und Umweltschutz und kann dafür bestimmt auch auf meine Vorliebe verzichten, nur Dinge zu essen, die mal ein Gesicht hatten.

Aber die Zukunft wird schon cool. (via)