Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: NASA

“In space no one can hear you scream” ist nur korrekt, wenn der Schrei nicht gerade als Radiowelle übertragen und von jemandem gehört wird. In der oben eingebetteten Playlist, die die NASA zu Halloween veröffentlichte, hören wir also zu Radiowellen konvertierte Geräusche, die verschiedenste künstliche und natürliche Quellen so von sich geben. Und würde ich jetzt DJs kennen, würde ich nun spacige Dance Tracks verlangen. Weil ich aber keine kenne, kann ich nur drum bitten: Kann ich bitte spacige Dance Tracks bekommen? Wir könnten eine Party dazu schmeißen und sie “Space Night” nennen. Wer sich spacig verkleidet kommt bis Mitternacht gratis rein. Es wird einen Shot namens “Moonshine” geben (hauptsächlich Wodka, macht aber nicht blind), aber kein Schwarzlicht. (via)

Dass wir bald zum Mars fliegen und dort in naher Zukunft permanente Kolonien unterhalten werden, dürfte eigentlich nur eine Frage der Zeit sein. Es ist ein sinnvolles Projekt, bitter nötig und äußerst symbolträchtig, weil es auf der Erde eigentlich nur noch bergab geht und wir langsam mal die intelligentesten von uns absondern und sich untereinander fortpflanzen lassen sollten, in der Hoffnung, dass deren Abkömmlinge das alles besser machen. Wenn man aber über den Bestand der menschlichen Rasse im Weltraum redet, darf man auch nicht die geilen Karren vergessen, mit denen die süßen Pärchen in ein marsianisches Autokino fahren, um sie dann später auf dem Olympus Mons zum wackeln zu bringen (if you know what I mean).

Ob das Fahrzeug, dass die NASA hier bei dem Event namens “Summer of Mars” vorstellte, wirklich zum Mars fliegen wird, ist fraglich, da es eben nur ein Konzept ist und für 2020 gerade mal eine weitere unbemannte Mission geplant ist. Hinzu kommt, dass es zudem auch von Parker Brothers designed wurde, die schon die Light Cycles für “TRON: LEGACY” gesatelteten. Aber ey, es sieht geil aus, erinnert ein bisschen an das MAKO Aus dem ersten “Mass Effect” und dürfte so einge Astronauten-Herzen höher schlagen lassen. (via)

Am vergangenen Samstag war Earth Day, was uns prinzipiell nicht nur daran erinnern soll, wie unser Planet heißt, sondern auch, wie schön er eigentlich meistens ist. Zu diesem Zwecke hat die NASA ein sehr tolles Video veröffentlicht, das uns super schöne Aufnahmen unserer blaue Kugel in einer sehr hohen Auflösung zeigt und uns vielleicht daran erinnern lässt, dass man seine alten Farbtöpfe vielleicht nicht im Wald verscharren sollte. Oder irgendwie so. Es ist schön und von der ISS aus sieht man eigentlich auch all die kleinen Umweltsünden und den ganzen Raubbau eigentlich nicht. Ob die da oben nicht noch ein bisschen Platz für mich haben? (Mit Dank an Cloudy!)

Das ist wichtig, denn ich habe schon mehrere Überschriften wegklicken müssen, die von außerirdischem Leben sprachen, als wäre das das Wichtige an dieser Entdeckung. Das ist es nämlich nicht oder zumindest nicht vorrangig, denn es ist alleine schon erstaunlich, überhaupt 7 durchaus interessante Planeten, wovon sich 3 in der habitablen Zone befinden, eines Sternensystems zu finden, von denen alle flüssiges Wasser beherbergen könnten, zumal sich das System mit 39 Lichtjahren auch gar nicht so weit entfernt befindet. Vermutlich sollten wir sehr schnell ein Generationenschiff bauen und so in ein paar wenigen hundert Jahren da ankommen (um zu erkennen, dass sich das alles auf der Erde natürlich weiter entwickelt hat und dann dort schon lange Menschen leben. Wie nervig. Immer das gleiche.).

Jedenfalls sprechen hier die Entdecker und sind natürlich völlig zurecht ganz aufgeregt. Es geht vorwärts, Leute. Es wird Zeit für mehr Frieden, damit wir diesen Shit mal auf die Reihe kriegen. (via)

Das ist so unglaublich nutzloses, aber doch irgendwie super interessantes Wissen, von dem ich nicht wusste, dass ich es gerne weiß, aber vermutlich nie brauchen werde. Ich werde einfach nie in die Verlegenheit kommen, auf dem Mond zu stolpern, um mich dann wieder aufrichten zu müssen. Es wird einfach nie passieren. Diese Erkenntnis macht mich tatsächlich etwas traurig.
Hier sehen wir aber jedenfalls Charlie Duke von der Apollo 16 Mission (gestartet am 16. April 1972 und fünfte bemannte Mondlandung) wie er stolpert und sich geschickt wieder aufrichtet, was mit dem Anzug nicht so einfach ist, wobei die vergleichsweise geringe Gravitation aber durchaus hilfreich ist:

Charlie drives the penetrometer into the soil and, leaning down on it as it descends, he falls forward to the ground. It takes three attempts for him to get back up by doing press-ups to a kneeling position before standing. In the middle of his second press-up, he supports his whole body on his hands, completely off the ground for two seconds. The strip of white soil in the background is the South Ray Crater ejecta blanket.

Und wie fühlt ihr euch so, wissend, dass ihr nie auf dem Mond spazieren werdet? (via)

In diesem Mixtape feiern sie ein bisschen die Erfolge, die sie 2016 verbuchen konnten. Zwischen den vielen Konflikten, gestorbenen Prominenten und anderen unschönen Dingen, die letztes Jahr so passierten, haben wir vielleicht vergessen, dass ja nicht alles scheiße war. Wenigstens an der Wissenschaftsfront geht es voran. Wenigstens da.

NASA’s Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland, is home to the nation’s largest organization of scientists, engineers and technologists who build spacecraft, instruments and new technology to study Earth, the sun, our solar system and the universe.

NASA Goddard’s rewind is just a small sampling of the center’s highlights and memorable moments. We hope you enjoy looking back over a memorable year of observations, discoveries and milestones!

We look forward to bringing you lots of new science in 2017!

Dieses Jahr dann aber Aliens, okay? (via)

hidden-figures

John Glenn war der erste Amerikaner im All und das musste ich auch erst nachlesen, weil ich halt nur den Namen des ersten Hundes und des ersten Menschen im All im Kopf hatte. Juri und Laika. Aber nicht in der Reihenfolge.
Allerdings ist so eine Weltraummission natürlich immer ein Teamerfolg und dieser Film zeigt uns ein paar der schlauen Köpfe hinter dem Vorhaben, den ersten US-Amerikaner ins All zu befördern. Übrigens sind es dunkelhäutige Ladies, das ist wohl auch wichtig für den Film.

Hidden Figures is the incredible untold story of Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) and Mary Jackson (Janelle Monáe)—brilliant African-American women working at NASA, who served as the brains behind one of the greatest operations in history: the launch of astronaut John Glenn into orbit, a stunning achievement that restored the nation’s confidence, turned around the Space Race, and galvanized the world. The visionary trio crossed all gender and race lines to inspire generations to dream big.

Der Film hat eine ziemlich angenehme, sehr positive Ausstrahlung und ich glaube, dass er tatsächlich ziemlich nett werden könnte. In den USofA kommt er schon am 13. Januar 2017 in die Kinos, bei uns dann leider erst am 06. April. Okay. (via)

Es gibt Punkte in unserem Sonnensystem, an denen sich die Gravitation gegenseitig aufhebt. Einer dieser Punkte heißt Lagrange point 1 und genau dort hängt der NOAA’s DSCOVR Satellit und macht alle zwei Stunden Fotos von der Erde, um Ozon-Werte, Wolkenbewegungen, Winde und Vegetation auf der Erde zu messen und warnt im Zweifelsfall auch vor Wetterphänomenen. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der NASA, der US Air Force und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und nun wurden diese Fotos zu einem Video zusammengeschnitten, dass uns die Erde innerhalb eines Jahres zeigt.

On July 20, 2015, NASA released to the world the first image of the sunlit side of Earth captured by the space agency’s EPIC camera on NOAA’s DSCOVR satellite. The camera has now recorded a full year of life on Earth from its orbit at Lagrange point 1, approximately 1 million miles from Earth, where it is balanced between the gravity of our home planet and the sun.

(via)

Die beiden Voyager-Sonden sind wohl die am weitesten von der Erde entfernten Objekte, von denen wir wissen (das ist ein Nebensatz, der in Zusammenhängen dieser Art immer total geil kommt). Gestartet im Jahr 1977 sind die beiden Sonden sogar heute noch unterwegs und befinden sich gerade im interstellaren Raum, sollten aber eigentlich nur die äußeren Planeten erforschen. Das ganze Ding ist so inspirierend und schön und gehört vermutlich zu den Dingen, die noch ewig Bestand haben werden, auch wenn der Mensch schon lange ausgestorben und unsere Errungenschaften lange vergessen sind (sofern wir nicht mal langsam den Schritt zur interplanetaren Spezies schaffen). Wenn man aber der Dokumentation aus der Zukunft, genauer gesagt dem ersten “Star Trek”-Film, Glauben schenken darf, wird die eine Voyager-Sonde aber sowieso bald zu uns zurück kommen.

Jedenfalls fand das auch Santiago Menghini alles total schön und hat aus Archiv-Aufnahmen, Bildern der Sonde und eben auch aus den Inhalten der Golden Record, die sich an Bord der beiden Sonden befindet (lest und guck und hört mal hier, es ist so schön und zeigt, dass wir uns eben doch alle verstehen könnten, wenn wir wollten) dieses Video geschaffen, das ein bisschen den Glauben an die Menschheit rettet. Ein kleines bisschen. (via)

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Das da oben ist schon mal eins, das vermutlich nicht aus Versehen an das berühmte Poster mit Uncle Sam erinnert. Die anderen sind auch durchaus niedlich und verlangen nach Entdeckern, Technikern, Farmern und anderen praktischen Berufen, die man für Mars-Missionen gebrauchen könnte. Gut, es ist vermutlich eine Fahrkarte in den sicheren Tod, aber dieses Opfer wäre ich bereit zu bringen, da ich vermutlich sowieso nicht nützlich wäre. Vielleicht brauchen sie ja irgendwann mal jemanden, der echt prima Pizza essend vor dem Rechner sitzen und lustige Bilder im Internet anschauen kann. Bis dahin kann ich dann noch große Töne spucken, dass ich mich ja sofort melden würde.

Auf der passenden Mars-Seite der NASA findet ihr die anderen Poster. Natürlich auch in riesiger Auflösung, falls ihr euch das ein oder andere ausdrucken und an die Wand hängen möchtet. Ich möchte das. Aber ich habe keinen passenden Drucker und habe Angst, dass das sehr, sehr teuer ist. Wie teuer ist großes drucken? Vermutlich sehr. (via)