Die traurigen Seiten von Christchurch
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Die schönen Seiten von Christchurch
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England oder USofA, vermutlich New Zealand
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Tschüss Deutschland, New Zealand here I come!
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Tag Archives: Nature

Klar, wenn ich meinen Kopf auf Höhe des Mundes von Ohr zu Ohr öffnen könnte, würde ich Dinge essen, die ungefähr so groß sind, wie ich. Gut, ich würde keine Spinnen und Skorpione essen, aber dass Frösche völlig abgefuckte Tiere sind, wissen wir ja schon lange. Vermutlich gehören besonders auch die Ochsenfrösche zu den größten Psychos des Tierreichs, denn die machen nicht nur nicht vor ihren Artgenossen halt (Kannibalismus ist im Tierreich ja eigentlich nicht so richtig selten), sondern schnappen sich auch mal so einen kleinen Vogel. Oder einen großen. Oder einfach generell alles, was sich irgendwie bewegt. (via)

Zwei Dinge, gleichermaßen erstaunlich: Elefantenkameras sind total cool. Offenbar werden die auf Elefanten befestigt, die dann damit überall herumlaufen, bis sie etwas schönes entdecken. Das ist vor allem wichtig, wenn man eine frische Tiger-Mutter filmen möchte, wären Menschen zwar nicht wirklich eine Bedrohung, auf jeden Fall aber ein netter Snack für zwischendurch. Quasi so, als würde euch jemand eine Pizza bringen, mit der ihr nicht gerechnet habt.

Außerdem, Tigerbabies! Das sind die allerersten Aufnahmen der Welt, die es von Tigerbabies in der freien Wildnis gibt. Das mag zum einen daran liegen, dass die Tiger fast ausgestorben, aber auch sehr scheu sind. Und er bringt uns diese Bilder wieder? Natürlich die BBC und Kooperation mit ein paar Elefanten.

meistens denkt man ja irgendwie immer, wenn man Tiger sieht, dass das ja auch einfach nur große, gestreifte Katzen sind. Aber wart ihr mal im Tierpark? Also Berliner, und vor allem als Ossi, geht man ja lieber in den Tierpark, als in den Berliner Zoo. Die Wilkatzen dort sind wirklich ungeheuer riesige Tiere, denen man schon ansieht, dass sie dich mit einem Schlag ihrer Pranken umhauen. Außerdem stinken sie bestialisch (höhö). Von wegen Katzen seien reine Tiere.

Vielleicht müsste ich mal wieder in den Tierpark. (via)

Manchmal ist die Natur eigenartig. Eigentlich meistens und vor allem, wenn ich einen Artikel darüber schreiben kann, der mit “Nature you so…” beginnt. Hier zum Beispiel siehtm an den 46mm großen südafrikanischen Kurzkopffrosch, der richtig aber eigentlich Breviceps namaquensis heisst. Seine Freunde nennen ihn allerdings einfach Sissy. allerdings hat er auch nicht viele, was vor allem daran liegt, dass er jeden, der ihm zu Nahe kommt, mit diesem furchterregendem Schrei begegnet. Irre. Da platzt mir fast das Trommelfell, während mein herz sich vor Panik in der Brusthöhle windet. Bei Wiki findet man noch mehr Infos über dieses Höllentier, während ihr euch allerdings wirklich mal diese Bildergalerie hier anschauen solltet. Dort hat Dean Boshoff, der auch das Video aufnahm, noch ein paar Bilder dieses gruseligen Untiers hochgeladen. (via)

Der Youtubeuser schreibt, offenbar mit vor Angst zitternden Fingern:

ok so i was just editing my latest montage and this huge spider came out, so i sprayed it and killed it, then this fricken alien worm came out of it!!!

Es wird gemutmaßt, dass es sich bei dem höllischen Geschöpf um einen Fadenwurm (nicht zu verwechseln mit einem Fadenaffen) handelt, der da in dieser riesigen Spinne, einem anderen Unwesen aus den Tiefen der Unterwelt, handelt. Natürlich ist da die einzig richtige Reaktion, das mit chemischen Mitteln aus allen Sprühflaschen, die man zuhause finden kann, schnellstmöglich in die Untiefen zurück zu jagen, aus denen es gekrochen kam. Vermutlich muss man noch ein, zwei Bannzauber drauflegen und eine Ziege dabei opfern, aber das ist es vermutlich mehr als wert. (via Torsten, der wegen solcher Vorkommnisse immer Machete und Flammenwerfer parat hat)

Und das hat wirklich viel Schönes, so auf eine Clockwork-Orange-Weise, bei der aber leider ein bisschen Ludwig van fehlt. Bei den Käfern handelt es sich um die Spezies “Dermestes haemarrhoidalis” die vom britischen Naturkundemuseum verwendet werden, um Leichen von dem lästigen Fleisch zu befreien, damit man die Skelette schön ausstellen kann. Säure würde den Job auch erledigen, allerdings zerstört diese oft die Knochen, sodass ein Ausstellen meist nicht mehr möglich ist.

Und man kann arbeitslosen Käfern so noch einen Job geben. Jeder gewinnt. Okay, außer vielleicht die Vögel, aber wir können uns ja einreden, dass die von alleine gestorben sind. Das “Natural History Museum” bietet dazu noch eine Webcam an, bei der man den Käfern beim Livefressen zuschauen kann. Allerdings benötigt das den Windows Media Player, den ich hier (und auch sonst) nicht installiert habe. (via)

Seelöwen kennt ihr ja – die sind wie Robben oder vermutlich das gleiche und wenn sie erwachsen sind, dann Walrösser beim NDR. Irgendwie so. Auf jeden Fall sind sie am Land zwar recht träge, mitunter aber auch recht geschickt, im Wasser aber schnelle und brutale Killer. Brutal im Sinne von Hostel, falls ihr euch an die Szene mit der Bohrmaschine im ersten Teil erinnert, wo der Typ auch einfach hätte weglaufen können. Der Sadist hat es ihm ja erlaubt, nachdem er ihm durch den Oberschenkelknochen bohrte.

Ungefähr so jagen Seelöwen ihre Robben OPFER, was eben einerseits, aus Goregründen, ganz schön cool ist, auf der anderen Seite aber auch total abgefuckt. Wie die Natur eben manchmal so ist. (via)

Diese Frage mag für unsere Gegenden vermutlich höchst uninteressant sein, ist aber eine psychologisch doch ziemlich spannende. Warum sollte man überhaupt absichtlich Tiere überfahren bzw. warum sollte man ihnen nicht einfach ausweichen, wenn man die Möglichkeit dazu hat? Klar, wenn es um Taranteln geht, kenne ich da auch kein Mitleid (immer draufhalten! (das ist natürlich Unsinn)), aber gerade Schildkröten…. Schlangen, gut, dass man die nicht mag, verstehe ich total, trotzdem muss man sie ja aber nun auch nicht gerade töten. Aber hier schreibt auch jemand, der keine Spinne in seinem Badezimmer tötet, was irgendwie auch niemand versteht, für mich aber so eine Grundeinstellung ist. Immerhin fressen sie Fliegen und Mücken und haben sich daher ihren Platz in meiner Wohnung verdient.

Jedenfalls ist das Video tatsächlich ein bisschen wissenschaftlich, hauptsächlich aber interessant und witzig. (via)

Wie wir ja alle wissen, gibt es verschiedene Gifte in der Schlangenwelt. Die einen greifen das Nervensystem an und lähmen da Opfer, während andere Muskelkrämpfe auslösen, das Herz angreifen oder einen schlichten anaphylaktischen Schock auslösen. Dann gibt es da aber noch die Sorte von Gift, welche das Blut direkt angreift und es entweder direkt gerinnen lässt oder die Blutgerinnung stoppt und eigentlich ist alles tierisch abgefahren und echt nicht wünschenswert. Es gibt teilweise sogar Schlangengifte, die so schnell wirken, dass man da gar kein Antidot zu suchen braucht, weil man das gar nicht schnell genug spitzen kann, so schnell stirbt man da.
Das da oben ist übrigens ein Video, das zeigt, wie Blut auf das Gift einer Viper reagiert und ich stelle fest, dass die Angst vor Schlangen mitunter durchaus begründet ist.

Und so liebe Kinder wird, wenn man das noch entsprechend einfärbt, das Weiße bei den Oreo-Keksen hergestellt. (via)

xlarge1 Nature, you so scary: Der Assassin Bug trägt seine Opfer als Trophäen an seinem Körper

Ihr kennt das bestimmt noch aus “Inglorious Basterds”, wo sie immer Naziskalps als Trophäen sammelten oder aus “Predator”, der ja ähnliches auch mit anderen Körperteilen erlegter Beute tut. Dass es das aber auch in der Tierwelt, sogar in der Insektenwelt, gibt, war mir bis eben echt völlig unklar. Der Assassin Bug (Acanthaspis petax) nämlich jag vorzugsweise Ameisen und injiziert ein Sekret in sie, um sie dann besser aussaugen zu können. Was er dann mit den leeren Hüllen macht, ist tatsächlich so abgefuckt, dass man es eigentlich nur von Menschen kennt: Er hängt sie sich an den Körper. Allerdings nicht, um seine Gegner moralisch zu zerstören, sondern tatsächlich, um sich zu tarnen und Fressfeinde abzuschrecken. Kommt nämlich einer und packt nach ihm, wirft er diesen Ameisenleichenpanzer einfach ab und kann entkommen.

Trotzdem ist das tierisch abgefahren und glücklicherweise nur auf Malaysia zu finden. Bei Ark in Space gibt es noch ein paar weitere schöne Bilder. (via)

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-E-8_wDgN7c

Was man anfangs von für eine Walplazenta hielt (als ob allein das nicht schon eklig genug wäre) ist in Wirklichkeit eine recht seltene Quallenart namens Deepstaria enigmatica und wurde letzte Woche vor der Küste des UK in einer Tiefe von fast 1600m aufgenommen und von mir eindeutig als absolut widerwärtig befunden. Klar, tiere sind nicht eklig und das ist ja natürlich und bla, aber das ist hier ist echt so richtig eklig. Vor allen so um 5:00, wo da die ganzen Organe raushängen. Bah. Ich würde ja vorschlagen, dass wir das mit Feuer töten, aber unter Wasser hilft da echt nur Phosphor.
Also Freunde: Habt kein schlechtes Gewissen, wenn wir mit unseren Konsumgesellschaften die Umwelt zerstören. Die gute Nachricht daran ist nämlich, dass auch auch solches Getier ausgerottet wird. (via)