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Tag Archives: Nature

Blattschneiderameisen heißen übrigens Blattschneiderameisen, weil sie Ameisen sind, die professionell Blätter zerschneiden. Manchmal ist es ganz einfach. Dass sie das gut können, ist auch ziemlich klar, weil es sonst ja ziemlicher Unsinn wäre, sie so zu nennen. Weil manche Blätter nun aber auch ein bisschen dicker als andere sind und die Tiere da kaum Unterschiede anstellen, kann man auch davon ausgehen, dass ihre Kieferzangen auch dementsprechend stark sind. Bitte schön. Ich habe euch das nun sehr unwissenschaftlich erklärt und ihr bräuchtet eigentlich kein Video dazu.

Nun gibt es aber die Trottel von Brave Wilderniss, die gerne Mut mit Dummheit verwechseln, und sich unnötig gefährlichen Situationen aussetzen. Das ist auf eine Art ganz unterhaltsam, wenn man gerne der Evolution beim Wirken zuschaut (das Überleben des weniger dümmeren), ist aber hauptsächlich echt so eine Sache, zu der man gerne sagt, dass die Kids das nicht zuhause nachmachen sollen.

Trotzdem: Ganz schön krass, so eine Blattschneiderameise. Ich würde gerne mal sehen, wie sie sich einen Bau aus Menschenfleisch anlegen. (via)

Macht euch nichts vor. Sie treffen sich nicht seit 15 Millionen Jahren und spielen wirklich Stein-Schere-Papier, weil es Scheren ja noch gar nicht so lange gibt. Viel mehr verfolgen sie die Methode des simplen Kinderspiels, um den Bestand ihrer Gattung zu sichen. Wie immer geht es also nur um’s Ficken. Entschuldigung. Das war nicht sehr wissenschaftlich. Aber das ist halt Biologie und auch ein bisschen Evolutionstheorie, da geht es immer um’s Ficken.

Es gibt nämlich orange, blaue und gelbe Vertreter der männliches Version des Gemeinen Seitenfleckleguans, die zwar der selben Spezies angehören, aber eben doch unterschiedlich erscheinen.

Male side-blotched lizards have more than one way to get the girl. Orange males are bullies. Yellows are sneaks. Blues team up with a buddy to protect their territories. Who wins? It depends – on a genetic game of roshambo.

Tatsächlich ist der blaue auch altruistisch. Das wird hier so in einem Nebensatz erzählt, ist aber tatsächlich ein ziemlich dickes Ding, weil selbst Darwin Altruismus ausschloss.
Auf jeden Fall schlägt die eine Farbe eine andere und wird von der dritten geschlagen und am Ende sind es die Weibchen, die entscheiden, wer gewinnt. Und es ist immer die am wenigsten in der Population vertretene Farbe. Und genau wegen dieses Mechanismus hat sich diese Spezies seit 15 Millionen Jahren nicht weiter entwickelt. Keine Farbe ist verschwunden und Farbmischungen funktionieren auf diese Weise auch nicht. Es gibt also leider keine grünen. Vielleicht gab es mal rote, aber das weiß man jetzt auch nicht mehr.
Jedenfalls: Keine Ahnung. Das ist einfach an sich alles ganz schön abgefahren. (via)

Das ist nicht etwa, weil er kaputt ist und umgetauscht werden muss oder vielleicht versehentlich das falsche Erdbeer-Kalmar-Weibchen in der Tiefseedisko angesprochen hat, sondern hat natürlich darwinsche Gründe, weil er eben in der Tiefsee lebt und gerne Dinge essen würde, aber selbst nicht zu den Dingen gehören möchte, die gegessen werden. Es ist ziemlich irre, weil die Natur an sich ja eher zu einer Symmetrie tendiert, hier aber die Augen unterschiedliche Aufgaben erledigen müssen. Beim Erdbeer-Kalmar (Histioteuthis heteropsis, leider ohne Wiki-Artikel) ist das alles ein bisschen anders. Aber diese Tintenfische und alles sind sowieso coole Tiere.

Natur ey. Immer wieder verrückt. (via)

Eigentlich sind Vulkanausbrüche immer schön, wenn da nicht gerade etwas wichtiges von Lava oder umherfliegenden Steinen getroffen wird. Beim Calbuco hatten wir allerdings Glück, weil da nichts weiter wichtiges in der Nähe war. Dafür aber die Leute von Timestorm Films, die eigentlich gerade in Chile waren, um in der Nähe einen anderen Vulkan zu filmen, als dieser hier plötzlich ausbrach. Schnell haben sie die Kameras wieder aufgebaut und uns diesen tollen Film mitgebracht. (via)

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Die Seite “Sad Animal Facts” ist genau so, wie sie heißt: Sie zeigt uns tierische Fakten, die, wenn man die Tiere ein bisschen anthropologisiert, ziemlich traurig sind. Dazu die trostlosen Bilder – die Seite ist total toll! Leider gibt es bisher nur ganz wenige Beiträge, aber weil der älteste auch gerade mal zwei Wochen alt ist, denke ich schon, dass da noch einige kommen werden. (via)

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Antarctica from Kalle Ljung on Vimeo.

Das ist das Schöne am Internet: Ich kann hier mit offener Hose in meiner warmen Bude sitzen, eine kühle Apfelschorle trinken und mir Videos von Gegenden anschauen, die ich vermutlich nie besuchen werde (oder muss), weil sie so unwirtlich sind, dass ich vermutlich direkt nach den ersten paar Schritten aus dem Vehikel, das mich da hinbrachte, sterben würde. In diesem Falle würde ich vermutlich an einem Sonnenbrand sterben, weil die Sonne in so kühlen Gegenden ja besonders gut knallt.

We started from Ushuaia in Argentina and went to Port Williams in Chile, rounded Cape Horn and crossed the Drake Passage towards the Melchior Islands in Antarctica. We spent 16 days in the Antarctic and got to experience the most amazing scenery and wildlife before we returned back to Ushuaia.
Music from Music Bed with rights.

Daher bin ich Kalle Ljung ziemlich dankbar, dass er uns diese schönen Bilder von seinem 20-tägigen Trip durch die Antarktis mitgebracht hat, die ich mir in ziemlicher Sicherheit anschauen kann. (via Gilly, der da vermutlich der Welt größten Schneemann bauen würde.)

Es gibt eine neue Webserie von PBS, in der die äußerst sympathische Anna Rothschild eklige Sachen aus der Natur erklärt. Passenderweise heißt die Serie “Gross Science” und hat sogar einen passend betitelten YT-Kanal.
In der Eposide da oben erklärt sie beispielsweise, dass Seegurken manchmal ihre Organe nach außen stülpen (entweder durch Mund oder Kloake), aber warum sie das machen, weiß niemand so genau. Vielleicht um sich von Parasiten zu befreien oder um Stress abzubauen. Abgefuckt ist das aber wirklich ein bisschen, vielleicht aber auch ganz praktisch, weil das dazu führt, dass Seegurken undifferenzierte Zellen dazu bewegen, neue Organe zu produzieren. Vielleicht kann man das ja irgendwie für versehrte Menschen nutzen oder ich kann mir endlich ein zweites Satz Arme wachsen lassen.

Aber apropos Parasiten: Es gibt nämlich Parasiten, deren Lebenszyklus so eng mit dem Menschen verwoben ist, dass sie ohne uns gar nicht überleben würden. In der Folge über diesem Absatz geht es nämlich um Guineawurm, auch Medinawurm genannt, dessen Laren wir über Wasserflöhe aus dreckigem Wasser aufnehmen. Diese Larven entwickeln sich in unserem Körper weiter, krabbeln zum Fuss, erzeugen einen brennenden, roten Fleck, den wir dann ins Wasser tauchen, weil es so brennt, und aus dem sie dann neue Larven ausstoßen, damit der Zyklus erneut beginnt. Voll eklig ey. Zum Glück ist der Wurm bald ausgerottet.

Es gibt noch eine dritte Folge, in der es um erriechbare Krankheiten geht, aber das passt gerade nicht so hier rein, ist aber auch recht interessant. (via)

Nennt man eine Familie von Schwertwalen vielleicht Rudel? Oder gar Herde? Herde klingt gut. Auf jeden Fall wendet eine Herde Schwertwale hier eine Taktik an, die wirklich ungeheuer ausgeklügelt ist. Sie produzieren nämlich zu mehrt Wellen, die sie auf Eisschollen lenken, auf denen Seehunde sitzen, um diese von eben jenen zu spülen. Anschließend müssten sie sie eigentlich nur an der Schwanzflosse in die Tiefe ziehen, um sie zu ertränken, aber der eine Wal da steht offenbar drauf, noch ein bisschen mit seinem Opfer zu spielen, bis es so erschöpft ist, dass das schnappen nach dem Seehund eher dem Pflücken eines Apfels gleich kommt.

Okay, das ist Natur, das muss so sein, das hat sich bewährt und macht auch Sinn und wenn man mal einen Seehund hat Pinguine jagen sehen, weiß man, dass auch die irgendwas ziemlich brutal töten. Aber abgefuckt ist es trotzdem.

 youtubedirekt

Ich bin übrigens auch mal auf eine Qualle getreten. Vielleicht war es aber auch nur ein Schwamm oder Meerglibber oder irgendwelcher Müll, was vermutlich am wahrscheinlichsten ist, weil mir das an einem brandenburger Baggersee geschah. Allerdings hab ich da ziemliches Glück gehabt, denn wäre es eine Portugiesische Galeere gewesen, wäre ich jetzt vermutlich tot, ist das doch eines der für den Menschen tödlichsten Tiere der Welt. Vermutlich ist es deswegen auch so schön, was die Leute von National Geographic da gefilmt haben. (via)

 youtubedirekt

Der Fotograf Vincent Brady hat dieses echt wunderschöne Video mittels einer Technik hergestellt, bei der er quasi verschiedene Fotos übereinander legt, um die Bewegungen der Schwärme zu visualisieren. Aber das erkennt man ja, wenn man da Video sieht. Viel eher sollte man nicht vergessen, dass die kleinen Kerlchen in genau diesen Momenten eigentlich auch nur vögeln wollen, aber das ist ja oft Sinn und Zweck bei den schönsten Naturschauspielen. Der wunderschöne Pfau mit seinem Rad? Der will nur vögeln. Das Zirpen von Grillen im Sommer? Die wollen nur Vögeln. Der Typ mit dem dicken Sportwagen an der Ampel? (via)