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“Mass Effect: Andromeda” – Hose auf, der erste Trailer ist da!
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Im Halloween-Kurzfilm “SPOOKY CLUB” planen lustige Gestalten den Raub des Schädels von Vincent Price
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Alles am Traier zu “LASERPOPE” ist großartig! ALLES! (NSFW)
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Tag Archives: Nature

Bolldoggenameisen leben nämlich hauptsächlich in Australien und sind eher archaisch unterwegs. Das soll heißen, dass sie nicht zusammen jagen, nicht besonders spezialisiert sind und sich auch nicht mit Geruchsstoffen verständigen können, dafür ziemlich rabiat sind (es gibt da einen ziemlich interessanten Wikipedia-Artikel). Aber gegen die Invasion der herrschenden Spezies aus der Zukunft kommen sie eben auch nicht an! Blöde Viecher.

A clockwork robot unwittingly stumbles on to a bull ant nest where it is attacked with unparalleled ferocity.

Das Video stammt von Anzaeria, wie vermutlich auch der Roboter. (via)

Das ist leider keine niedliche Kindergeschichte darüber, dass alle irgendwie einzigartig und nicht alleine sind. Sie handelt nämlich wirklich von einem Baum, welcher der letzte seiner Art zu sein scheint. Es handelt sich um einen Encephalartos Woodii und er steht in den Kew Royal Botanic Gardens in London.

Tucked away in a corner of London’s Royal Botanic Gardens, there is a very peculiar plant. At first glance, it resembles a stumpy palm tree, but this ancient specimen is incredibly rare. It is, in fact, the very last of its kind on Earth. Encephalartos Woodii is a cycad, a type of plant that once dominated the planet during the Jurassic Period. Over the millennia, the age of the cycad came to an end. And in the case of Encephalartos Woodii, we may have been left with only one—a single male specimen.

Ich hoffe so sehr, dass er noch eine Partnerin für seinen Woodii findet. (via)

Dieses Schmuddelwasser befindet sich natürlich in Teichen und Springbrunnen, weil die halt auch nicht so oft gesäubert werden. Also wenn es da mal warm ist, ich würde ja nicht in so einem Springbrunnen planschen. Das macht auch die gute Sally Warring nicht, die Proben von diesen Gewässern nimmt und nach instagrammbaren Bildern sucht, die ihr euch natürlich im dazu passenden Account anschauen könnt. Sie hat auch eine sehr hübsche Website, auf der sie schreibt:

All free-living life forms are made of cells. The majority of life forms on the planet are microscopic and unicellular – meaning that the entire organism consists of only one cell, and is too small to be seen with the naked eye. We, in juxtaposition, are made up of many, many cells, as are the plants and animals that we can see around us every day. Unicellular organisms inhabit the soil, air and water all around us, some even reside within our own bodies. These organisms are intrinsically fascinating and often visually stunning; they are architects, builders, travelers, parasites, hunters, scavengers and prey; they have sex lives and mating rituals; they build communities and they go it alone. They are as complex in terms of behavior and lifestyle as any plant or animal, yet they do all of this within the confines of only one cell. Pondlife is an effort to document these organisms as the complex living creatures that they are, and make them accessible to as many people as possible.

Ich verlinke euch den IG-Account noch ein zweites mal, weil es da wirklich richtig hübsche Bilder gibt. Guckt doch mal. (via)

Es ist kompliziert. Es war kurz kompliziert das zu erklären, aber ihr werdet es schon verstanden haben. Dann wird es nochmal kompliziert, wenn man verstehen möchte, was hier eigentlich passiert, und ich habe mich der Einfachheit halber einfach auf “Computer” geeinigt. Ja, ja, die Computer, die können ja alles. Die können auch Insekten in normaler Geschwindigkeit auf zeigerafft blühenden Pflanzen herumtoben lassen.
Der Film stammt vom japanischen Videodesigner Yoshiyuki Katayama, was witzig ist, weil er offenbar nur das Wort “Umwelt” cool fand. Voll nett. So nett, dass es die Umwelt auch nochmal in vertikal gibt.

So viel Umwelt. (via)

Ich finde ihr solltet das wissen, ist das doch eine sehr wertvolle Information, solltet ihr euch das nächste Mal über Faultiere unterhalten. Und ich weiß genau, dass das nächste Gespräch über Faultiere nie wirklich weit entfernt ist. Eigentlich sind sich die beiden Arten ziemlich ähnlich allerdings gibt es, neben der Anzahl der Finger natürlich, noch einige andere interessante Unterschiede, die uns die Trottel von Brave Wilderness (kürzlich ließen sie sich von Blattschneiderameisen beißen) hier vorstellen.

Außerdem sind es Baby-Faultiere. So süß! (via)

“Adelotypa annulifera” heißt natürlich irgendwas anderes, aber das weiß ich auch nicht so genau, weil ich im Gymniasium Russisch statt Latein wählte und das dann auch die ganzen sieben Jahre (ich hatte noch 13 Schuljahre) durchzog. Aber das ist auch völlig egal, weil der Etymologe Phil Torres und der Biologe Aaron Pomerantz hier in dem Video nämlich eine ganz außergewöhnliche Art des Zusammenlebens des Schmetterlings mit Ameisen beschreiben, die so vorher noch nie jemand gesehen hat.
Als Larven leben die Schmetterlinge nämlich symbiotisch mit den Ameisen zusammen. Sie werden von ihnen gepflegt und irgendwie produzieren sie Essen für die Ameisen. Vermutlich essen sie ihren Kot, weil das in der Natur ja immer irgendwie der Fall ist. Darauf gehen sie in dem Video aber leider nicht genauer ein.
Wenn die Larven dann zu Faltern werden, werden sie auch zu den undankbaren Aarschlöchern, weil sie die Ameisen tatsächlich davon abhalten zu ihrer Futterquelle zu gelangen. Sie tarnen sich sogar als Ameisen und versperren ihnen einfach den weg, wodurch sie offenbar zu Parasiten werden.

Uncool, Adelotypa annulifera, echt uncool. (via)

Erstmals wurden die Forschungsergebnisse der Harvard University um ein künstliches Blatt 2014 vorgestellt und nun sind sie schon in der zweiten Stufe angelangt und erkannten, dass das alles ja ganz schön viel Energie produzieren kann (mehr als so ein Baum, aber an dem bionischen Blatt hängt auch kein Wurzelsystem und so). Was es dazu braucht ist lediglich etwas Wasser, in das das künstlicher Blatt getaucht wird, und ein bisschen Sonnenlicht, in das es quasi auch getaucht wird. Heraus kommt Sauerstoff und Wasserstoff, den man dann zu Isopropanol weiterverarbeiten kann, was prinzipiell ein Alkohol ist, der auch Autos oder eure goldenen iPhones antreiben könnte. Das ist ziemlich nett und klingt erstmal irre cool, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Produktion noch nicht so sauber ist und dass eine Massenfertigung vielleicht noch zu teuer ist. Aber es ist eine gute Idee, die ich als Alternative zu fossilen Brennstoffen durchaus akzeptieren könnte, wenn ich damit eine alte AWO (ein DDR-Motorrad) nachrüsten kann. (via)

Das Video zeigt uns kurz in verschiedenen Abschnitten, wie sich die Welt entwickelt (oder eher erholen) würde, wenn die Menschen sofort von der Erde verschwinden würden. Es würde zweifelsfrei alles besser für die Natur werden, sie würde sich erholen und käme nach ein paar Millionen Jahren sogar mit dem Plastik überall klar. Gut, ein paar Atomkraftwerke würden explodieren, aber das würde die Welt auch irgendwie überleben.

Tatsächlich habe ich genau das mal etwas ausführlicher in einem Buch gelesen (“Die Welt ohne uns” von Alan Weisman – hier mal als Partnerlink zu Amazon, es ist ziemlich gut), das mich total faszinierte. Es hatte eine sehr positive Einstellung, weil es der Erde halt wirklich völlig egal ist, ob der Mensch auf ihr lebt oder nicht. Sie existiert einfach weiter. Sogar mit Plaste. (via)

Blattschneiderameisen heißen übrigens Blattschneiderameisen, weil sie Ameisen sind, die professionell Blätter zerschneiden. Manchmal ist es ganz einfach. Dass sie das gut können, ist auch ziemlich klar, weil es sonst ja ziemlicher Unsinn wäre, sie so zu nennen. Weil manche Blätter nun aber auch ein bisschen dicker als andere sind und die Tiere da kaum Unterschiede anstellen, kann man auch davon ausgehen, dass ihre Kieferzangen auch dementsprechend stark sind. Bitte schön. Ich habe euch das nun sehr unwissenschaftlich erklärt und ihr bräuchtet eigentlich kein Video dazu.

Nun gibt es aber die Trottel von Brave Wilderniss, die gerne Mut mit Dummheit verwechseln, und sich unnötig gefährlichen Situationen aussetzen. Das ist auf eine Art ganz unterhaltsam, wenn man gerne der Evolution beim Wirken zuschaut (das Überleben des weniger dümmeren), ist aber hauptsächlich echt so eine Sache, zu der man gerne sagt, dass die Kids das nicht zuhause nachmachen sollen.

Trotzdem: Ganz schön krass, so eine Blattschneiderameise. Ich würde gerne mal sehen, wie sie sich einen Bau aus Menschenfleisch anlegen. (via)

Macht euch nichts vor. Sie treffen sich nicht seit 15 Millionen Jahren und spielen wirklich Stein-Schere-Papier, weil es Scheren ja noch gar nicht so lange gibt. Viel mehr verfolgen sie die Methode des simplen Kinderspiels, um den Bestand ihrer Gattung zu sichen. Wie immer geht es also nur um’s Ficken. Entschuldigung. Das war nicht sehr wissenschaftlich. Aber das ist halt Biologie und auch ein bisschen Evolutionstheorie, da geht es immer um’s Ficken.

Es gibt nämlich orange, blaue und gelbe Vertreter der männliches Version des Gemeinen Seitenfleckleguans, die zwar der selben Spezies angehören, aber eben doch unterschiedlich erscheinen.

Male side-blotched lizards have more than one way to get the girl. Orange males are bullies. Yellows are sneaks. Blues team up with a buddy to protect their territories. Who wins? It depends – on a genetic game of roshambo.

Tatsächlich ist der blaue auch altruistisch. Das wird hier so in einem Nebensatz erzählt, ist aber tatsächlich ein ziemlich dickes Ding, weil selbst Darwin Altruismus ausschloss.
Auf jeden Fall schlägt die eine Farbe eine andere und wird von der dritten geschlagen und am Ende sind es die Weibchen, die entscheiden, wer gewinnt. Und es ist immer die am wenigsten in der Population vertretene Farbe. Und genau wegen dieses Mechanismus hat sich diese Spezies seit 15 Millionen Jahren nicht weiter entwickelt. Keine Farbe ist verschwunden und Farbmischungen funktionieren auf diese Weise auch nicht. Es gibt also leider keine grünen. Vielleicht gab es mal rote, aber das weiß man jetzt auch nicht mehr.
Jedenfalls: Keine Ahnung. Das ist einfach an sich alles ganz schön abgefahren. (via)