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Die neue “Star Trek”-Serie hat einen ersten Teaser UND ICH BIN SO AUFGEREGT!
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Tag Archives: Nature

Ich finde ihr solltet das wissen, ist das doch eine sehr wertvolle Information, solltet ihr euch das nächste Mal über Faultiere unterhalten. Und ich weiß genau, dass das nächste Gespräch über Faultiere nie wirklich weit entfernt ist. Eigentlich sind sich die beiden Arten ziemlich ähnlich allerdings gibt es, neben der Anzahl der Finger natürlich, noch einige andere interessante Unterschiede, die uns die Trottel von Brave Wilderness (kürzlich ließen sie sich von Blattschneiderameisen beißen) hier vorstellen.

Außerdem sind es Baby-Faultiere. So süß! (via)

“Adelotypa annulifera” heißt natürlich irgendwas anderes, aber das weiß ich auch nicht so genau, weil ich im Gymniasium Russisch statt Latein wählte und das dann auch die ganzen sieben Jahre (ich hatte noch 13 Schuljahre) durchzog. Aber das ist auch völlig egal, weil der Etymologe Phil Torres und der Biologe Aaron Pomerantz hier in dem Video nämlich eine ganz außergewöhnliche Art des Zusammenlebens des Schmetterlings mit Ameisen beschreiben, die so vorher noch nie jemand gesehen hat.
Als Larven leben die Schmetterlinge nämlich symbiotisch mit den Ameisen zusammen. Sie werden von ihnen gepflegt und irgendwie produzieren sie Essen für die Ameisen. Vermutlich essen sie ihren Kot, weil das in der Natur ja immer irgendwie der Fall ist. Darauf gehen sie in dem Video aber leider nicht genauer ein.
Wenn die Larven dann zu Faltern werden, werden sie auch zu den undankbaren Aarschlöchern, weil sie die Ameisen tatsächlich davon abhalten zu ihrer Futterquelle zu gelangen. Sie tarnen sich sogar als Ameisen und versperren ihnen einfach den weg, wodurch sie offenbar zu Parasiten werden.

Uncool, Adelotypa annulifera, echt uncool. (via)

Erstmals wurden die Forschungsergebnisse der Harvard University um ein künstliches Blatt 2014 vorgestellt und nun sind sie schon in der zweiten Stufe angelangt und erkannten, dass das alles ja ganz schön viel Energie produzieren kann (mehr als so ein Baum, aber an dem bionischen Blatt hängt auch kein Wurzelsystem und so). Was es dazu braucht ist lediglich etwas Wasser, in das das künstlicher Blatt getaucht wird, und ein bisschen Sonnenlicht, in das es quasi auch getaucht wird. Heraus kommt Sauerstoff und Wasserstoff, den man dann zu Isopropanol weiterverarbeiten kann, was prinzipiell ein Alkohol ist, der auch Autos oder eure goldenen iPhones antreiben könnte. Das ist ziemlich nett und klingt erstmal irre cool, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Produktion noch nicht so sauber ist und dass eine Massenfertigung vielleicht noch zu teuer ist. Aber es ist eine gute Idee, die ich als Alternative zu fossilen Brennstoffen durchaus akzeptieren könnte, wenn ich damit eine alte AWO (ein DDR-Motorrad) nachrüsten kann. (via)

Das Video zeigt uns kurz in verschiedenen Abschnitten, wie sich die Welt entwickelt (oder eher erholen) würde, wenn die Menschen sofort von der Erde verschwinden würden. Es würde zweifelsfrei alles besser für die Natur werden, sie würde sich erholen und käme nach ein paar Millionen Jahren sogar mit dem Plastik überall klar. Gut, ein paar Atomkraftwerke würden explodieren, aber das würde die Welt auch irgendwie überleben.

Tatsächlich habe ich genau das mal etwas ausführlicher in einem Buch gelesen (“Die Welt ohne uns” von Alan Weisman – hier mal als Partnerlink zu Amazon, es ist ziemlich gut), das mich total faszinierte. Es hatte eine sehr positive Einstellung, weil es der Erde halt wirklich völlig egal ist, ob der Mensch auf ihr lebt oder nicht. Sie existiert einfach weiter. Sogar mit Plaste. (via)

Blattschneiderameisen heißen übrigens Blattschneiderameisen, weil sie Ameisen sind, die professionell Blätter zerschneiden. Manchmal ist es ganz einfach. Dass sie das gut können, ist auch ziemlich klar, weil es sonst ja ziemlicher Unsinn wäre, sie so zu nennen. Weil manche Blätter nun aber auch ein bisschen dicker als andere sind und die Tiere da kaum Unterschiede anstellen, kann man auch davon ausgehen, dass ihre Kieferzangen auch dementsprechend stark sind. Bitte schön. Ich habe euch das nun sehr unwissenschaftlich erklärt und ihr bräuchtet eigentlich kein Video dazu.

Nun gibt es aber die Trottel von Brave Wilderniss, die gerne Mut mit Dummheit verwechseln, und sich unnötig gefährlichen Situationen aussetzen. Das ist auf eine Art ganz unterhaltsam, wenn man gerne der Evolution beim Wirken zuschaut (das Überleben des weniger dümmeren), ist aber hauptsächlich echt so eine Sache, zu der man gerne sagt, dass die Kids das nicht zuhause nachmachen sollen.

Trotzdem: Ganz schön krass, so eine Blattschneiderameise. Ich würde gerne mal sehen, wie sie sich einen Bau aus Menschenfleisch anlegen. (via)

Macht euch nichts vor. Sie treffen sich nicht seit 15 Millionen Jahren und spielen wirklich Stein-Schere-Papier, weil es Scheren ja noch gar nicht so lange gibt. Viel mehr verfolgen sie die Methode des simplen Kinderspiels, um den Bestand ihrer Gattung zu sichen. Wie immer geht es also nur um’s Ficken. Entschuldigung. Das war nicht sehr wissenschaftlich. Aber das ist halt Biologie und auch ein bisschen Evolutionstheorie, da geht es immer um’s Ficken.

Es gibt nämlich orange, blaue und gelbe Vertreter der männliches Version des Gemeinen Seitenfleckleguans, die zwar der selben Spezies angehören, aber eben doch unterschiedlich erscheinen.

Male side-blotched lizards have more than one way to get the girl. Orange males are bullies. Yellows are sneaks. Blues team up with a buddy to protect their territories. Who wins? It depends – on a genetic game of roshambo.

Tatsächlich ist der blaue auch altruistisch. Das wird hier so in einem Nebensatz erzählt, ist aber tatsächlich ein ziemlich dickes Ding, weil selbst Darwin Altruismus ausschloss.
Auf jeden Fall schlägt die eine Farbe eine andere und wird von der dritten geschlagen und am Ende sind es die Weibchen, die entscheiden, wer gewinnt. Und es ist immer die am wenigsten in der Population vertretene Farbe. Und genau wegen dieses Mechanismus hat sich diese Spezies seit 15 Millionen Jahren nicht weiter entwickelt. Keine Farbe ist verschwunden und Farbmischungen funktionieren auf diese Weise auch nicht. Es gibt also leider keine grünen. Vielleicht gab es mal rote, aber das weiß man jetzt auch nicht mehr.
Jedenfalls: Keine Ahnung. Das ist einfach an sich alles ganz schön abgefahren. (via)

Das ist nicht etwa, weil er kaputt ist und umgetauscht werden muss oder vielleicht versehentlich das falsche Erdbeer-Kalmar-Weibchen in der Tiefseedisko angesprochen hat, sondern hat natürlich darwinsche Gründe, weil er eben in der Tiefsee lebt und gerne Dinge essen würde, aber selbst nicht zu den Dingen gehören möchte, die gegessen werden. Es ist ziemlich irre, weil die Natur an sich ja eher zu einer Symmetrie tendiert, hier aber die Augen unterschiedliche Aufgaben erledigen müssen. Beim Erdbeer-Kalmar (Histioteuthis heteropsis, leider ohne Wiki-Artikel) ist das alles ein bisschen anders. Aber diese Tintenfische und alles sind sowieso coole Tiere.

Natur ey. Immer wieder verrückt. (via)

Eigentlich sind Vulkanausbrüche immer schön, wenn da nicht gerade etwas wichtiges von Lava oder umherfliegenden Steinen getroffen wird. Beim Calbuco hatten wir allerdings Glück, weil da nichts weiter wichtiges in der Nähe war. Dafür aber die Leute von Timestorm Films, die eigentlich gerade in Chile waren, um in der Nähe einen anderen Vulkan zu filmen, als dieser hier plötzlich ausbrach. Schnell haben sie die Kameras wieder aufgebaut und uns diesen tollen Film mitgebracht. (via)

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Die Seite “Sad Animal Facts” ist genau so, wie sie heißt: Sie zeigt uns tierische Fakten, die, wenn man die Tiere ein bisschen anthropologisiert, ziemlich traurig sind. Dazu die trostlosen Bilder – die Seite ist total toll! Leider gibt es bisher nur ganz wenige Beiträge, aber weil der älteste auch gerade mal zwei Wochen alt ist, denke ich schon, dass da noch einige kommen werden. (via)

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Antarctica from Kalle Ljung on Vimeo.

Das ist das Schöne am Internet: Ich kann hier mit offener Hose in meiner warmen Bude sitzen, eine kühle Apfelschorle trinken und mir Videos von Gegenden anschauen, die ich vermutlich nie besuchen werde (oder muss), weil sie so unwirtlich sind, dass ich vermutlich direkt nach den ersten paar Schritten aus dem Vehikel, das mich da hinbrachte, sterben würde. In diesem Falle würde ich vermutlich an einem Sonnenbrand sterben, weil die Sonne in so kühlen Gegenden ja besonders gut knallt.

We started from Ushuaia in Argentina and went to Port Williams in Chile, rounded Cape Horn and crossed the Drake Passage towards the Melchior Islands in Antarctica. We spent 16 days in the Antarctic and got to experience the most amazing scenery and wildlife before we returned back to Ushuaia.
Music from Music Bed with rights.

Daher bin ich Kalle Ljung ziemlich dankbar, dass er uns diese schönen Bilder von seinem 20-tägigen Trip durch die Antarktis mitgebracht hat, die ich mir in ziemlicher Sicherheit anschauen kann. (via Gilly, der da vermutlich der Welt größten Schneemann bauen würde.)