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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Nova

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Ich kenne tatsächlich niemanden, der das Marvel-Event “Axis” las ud ich weiß selbst auch nur so am Rande, was da passiert sein soll. Offenbar ist irgendwas auf der Mutanten-Insel Genosha vorgefallen, was Schurken hat gut werden lassen, während die Helden zu Schurken wurden. Ich glaube, das ist auch alles, was man wissen muss, denn zunächst muss sich unser Nova gegen eine Hulk-Version namens Kluh erwehren, bevor er auf den irren Symbionten Carnage trifft.

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Wie bei allen Serien, die ein “Original Sin”-Tie-In haben, erfährt auch Sam Alexander hier Dinge, die er eigentlich nicht wissen wollte, handelt das Event doch genau davon – Von Geheimnissen, die man besser hätte ruhen lassen. Glücklicherweise ist aber auch Rocket Raccoon dabei, weswegen das ganze nicht nur verstörend für Sam, sondern zumindest auch unterhaltsam für den Leser wird. Denn wo Rocket Raccoon auftritt, sind blöde Witze und ein bisschen übertriebene Gewalt eigentlich vorprogrammiert.

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Was DC mit “Convergence” macht, macht Marvel jetzt auch mit “Secret Wars” und sowieso ist es von Zeit zu Zeit mal nötig, das eigene Comicuniversum aufzuräumen. Ich persönlich wusste zwar, dass Marvel gerade total viele Serien auf dem Markt hat, die mitunter eben auch wirklich gut besetzt sind und toll laufen, aber dass es genug sind, dass sie da mal 33 von beenden können, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Hier mal die Liste:

All-New Captain America
All-New Ghost Rider
All-New X-Men
Amazing Spider-Man
Amazing X-Men
Angela: Asgard’s Assassin
Avengers
Avengers World
Captain Marvel
Cyclops
Deadpool
Elektra
Fantastic Four
Guardians 3000
Guardians of the Galaxy
Hulk
Inhuman
Iron Fist: The Living Weapon
Legendary Star-Lord
Miles Morales: Ultimate Spider-Man
New Avengers
Nightcrawler
Nova
Rocket Raccoon
Secret Avengers
Spider-Man & The X-Men
Spider-Man 2099
Storm
Superior Iron Man
Thor
Uncanny X-Men
Wolverines
X-Men

Dass All-New X-Men dabei ist, finde ich persönlich ja mega schade, dass auch Angela dabei ist, finde ich sehr überraschend, und was das mit Captain Marvel, Deadpool, Guardians of the Galaxy (Guardians 3000 kann ich voll verstehen), Legendary Star-Lord, Nova, X-Men und vor allem Thor soll – keine Ahnung ey. Echt. Gerade Captain Marvel und Thor sind zwei so gut angesehene Serien, wovon vor allem letztere so gut verkauft wird, wie lange schon nicht mehr (Was vermutlich vor allem daran liegt, dass Thor jetzt ein Mädchen ist).

Aber fürchtet euch nicht, denn das ist alles halb so schlimm, wie es gerade scheint. Auf ComicBook.com hat David Gabriel, SVP of Sales and Marketing bei Marvel, nämlich erzählt, dass mit dem “616 Finale” (Erde 616 ist die Erde, auf dem die meisten Serien stattfinden) “ending th[e]se stories and the characters as you knew them – for now!” (in der Zeile zitieren funktioniert bei mehreren Sprachen nicht so gut).

Prinzipiell sagt er, dass die Charaktere in anderer Form zurückkehren werden und durch das Marvel Now! wissen wir ja auch mittlerweile, dass der Verlag weiche Resets (also Resets, die nicht komplett alles über den Haufen werden und sich wesentlich besser für den Leser anfühlen, als der harte Cut, den DC mit dem New 52 gemacht hat) ziemlich gut drauf haben und meistens auch im Sinne der Leser handeln. Ich habe da wirklich viel Vertrauen, aber wenn sie die Liebesgeschichte zwischen Kitty Pryde und Star-Lord resetten, muss ich vermutlich ausrasten. Darüber hinaus glaube ich auch nicht, dass Figuren, zu denen Filme geplant sind (Captain Marvel, Spider-Man, Guardians, Deadpool) gar nicht mehr zurückkehren werden. Außerdem:

Some [titles] may take a hiatus for a month or two (something the industry is accustomed to); some will reach their ’616 finale;’ some become Battleworld transformed; and still others… well we’ll get to those!

Alles also halb so wild. Trotzdem können wir uns schon mal drauf einstellen ein paar Serien komplett in unseren Kisten zu verstauen und das ist ja auch nicht immer das schlechteste Gefühl.

Im Mai geht es mit “Secret Wars” los und serienübergreifende Events sind bekanntlich immer scheiße, aber das hier ist auch wieder eine gute Gelegenheit, um frisch irgendwo einzusteigen, oder aber seine Comicausbeute auch mal wieder ein bisschen zu reduzieren (als ob das immer so klappen würde). (via)

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Wenn wir uns zurück erinnern, manche von uns nur einige Stunden, andere von uns mehrere Jahre, dann ist die Schulzeit mitunter nicht die die einfachste. Mädchen (oder Jungs), die Noten, die Eltern – alles macht irgendwie Probleme. Wenn man jetzt allerdings Sam Alexander ist, kommt dazu noch die Verpflichtung hinzu als letztes Mitglied des Nova Corps jedem im Universum irgendwie helfen zu müssen. Und wenn man davon absolut keine Ahnung hat, kann das auch gehörig in die Hose gehen. Sogar soweit, dass man irgendwelchen Verbrechern ein mächtiges Raumschiff in die Hand gibt, die sich damit noch mächtigere Waffen unter den Nagel reißen wollen. Aber zum Glück ist da ja noch Beta Ray Bill.

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Sam Alexander hat eigentlich genau die Probleme, die jeder Jugendliche in seinem Alter hat: Mädchen, Schule, das Universum retten, gegen die Schergen von Thanos kämpfen und eine überfürsorgliche Mutter. In der ersten Ausgabe der Serie bekam er dem Nova-Helm seines Vaters, wodurch er Teil einer Weltall-Polizeittruppe, dem Nova Corps, wurde. In dieser Ausgabe versucht er sein ziviles Leben, aber auch das eines Helden, unter einen Hut zu bekommen und natürlich ist das schwieriger, als er es sich vorgestellt hat.

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NOVA1_Softcover_835[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 11.02.2014
Künstler: Jeph Loeb, Ed McGuinness
Art: Softcover (enthält “Nova” #1-5)
Seiten: 124
Sprache: deutsch
Preis: 14,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: das lenkt gut von dem Übrigen Elend ab
Rating: 3 von 5 Mitglieder des Green Lantern Corps würden das auch lesen.

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, leider ohne Leseprobe.

Nachdem ich euch ja schon die “Guardians of the Galaxy” vorstellte, muss ich euch noch “Nova” zeigen, einen Comic, der mit den Guardians eng verwoben ist und irgendwie in die selbe Kerbe schlägt. Außerdem ist es ganz gut zu wissen, worum es dabei geht, wird das Nova-Corps nämlich auch im kommenden “Guardians”-Film eine nicht unwichtige Rolle spielen. Abgesehen davon ist es aber auch sonst ein Comic, den man sich ruhig mal anschauen sollte. Warum? Erfahrt es in folgender Review.

Nova-Corps klingt wie Green-Lantern-Corps

Bei dem Nova-Corps handelt es sich um eine im Universum agierende Instanz, die für Recht und Ordnung sorgen will. Dabei arbeiten die Mitglieder in Teams zusammen, kommen aus den verschiedensten Ecken de Univerums und tragen einheitliche Uniformen. Manchmal fliegen sie in Raumschiffen und manchmal alleine, geschützt durch ihre Rüstungen, durch den Weltraum. Und ja, das klingt alles extrem nach Green-Lantern-Corps, aber das ist es nicht, ehrlich! Denn das Nova-Corps erhält seine Macht nicht durch Ringe, sondern durch Helme. Sonst ist das alles aber wirklich äußerst ähnlich.

Aber das kann ja noch nicht alles sein?

Der junge Sam wohnt in einem verschlafenem Nest und besucht genau die Schule, in der sein alter Herr Hausmeister ist. Er ist ein bisschen verrückt, erzählt ständig Geschichten von einer intergalaktischen Polizeitruppe, ist außerdem Alkoholiker und mit seinem Leben wirklich nicht besonders zufrieden. Klar, dass unser Sam dadurch zum Opfer von Hohn und Spott wird, zumindest, bis sein Vater eines Tages einfach verschwindet. Seine Mutter meint, das er das früher öfter mal tat, was ein Indiz ist, dass seine Geschichten vielleicht doch nicht nur erlogen sind. Dass irgendwann Rocket Racoon und Gamora vor dem jungen Sam stehen, dürfte allerdings ein besserer Beweis sein. Sie erzählen ihm, dass sein Vater einst ein Held war, sich aber für seine Familie und gegen seine Pflicht entschied, was von seinem alten Kameraden, besonders von einem, der aussieht, wie ein riesiger Tiger, nicht besonders gut aufgenommen wurde. Dieser sinnt nun auf Rache und verfolgt unseren Sam, weil er seinen Vater nicht kriegen kann. Klar, dass dieser sich nun den Nova-Helm aufsetzen muss, um das Übel abzuwenden.

Aber er ist doch nur ein Kind!

Ich finde es immer ein bisschen schwierig, wenn Kinder die Helden spielen. Sicherlich ist das ganz interessant für die Zielgruppe, gibt der Geschichte aber eine Weichheit, die ihr vielleicht nicht unbedingt nützt. Der Schurke in dieser Geschichte ist allerdings sehr konsequent in seinem Tun, während unser Sam recht geschickt im Umgang mit seinen neuen Fähigkeiten zu sein scheint. Aber was sag ich, die Geschichte ist schon spannend, durch den Knaben findet man schnell einen Bezugspunkt und es ist aufregend und spaßig. Außerdem spielen Gamora und Rocket Racoon keine unwichtige Rolle, weswegen das ganze sowieso schon einen Blick wert ist. Dass es sich aber extrem nach Green Lantern anfühlt, dürfte kein Geheimnis sein, ist aber auch nicht so richtig schlimm, wird die Geschichte ja doch ein bisschen anders angegangen.

Und ist am Ende dann alles gut und vergessen?

Es ist vielleicht klar, dass unser Held den Schurken besiegt, allerdings ist das ja auch nur der Anfang seiner Odyssee, die in vielen weiteren Ausgaben weiter geschrieben werden wird.
Optisch macht das allerdings auch Spaß, sieht es doch aus, wie momentan alle modernen Marvel-Comics aussehen, ansonsten fühlt es sich aber doch etwas belanglos an, als hätte es nicht wirklich Tiefe. Aber es ist ein guter, spaßiger und sicherlich auch mitreissender Zeitvertreib und auch, wenn hier nicht die existentiellen Probleme thematisiert werden, hatte man am Ende eine gute Zeit.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar.