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Tag Archives: Oats Studios

Gefühlt ist es jetzt schon eine Ewigkeit her, dass die OATS Studios um Neill Blomkamp einen Kurzfilm veröffentlicht haben. Tatsächlich ist es aber erst gute 3 Monate her, was wiederum im Internet eine Ewigkeit ist. Also irgendwie passt das schon, auch wenn es etwas konstruiert wirkt.

Jedenfalls ist das Studio wieder da und hat nicht nur einen neuen Film, sondern sogar auch eine Fortsetzung im Gepäck. In “Adam: The Mirror” wird die Geschichte aus “Adam” weitererzählt, den ich damals nicht so richtig verstanden hatte. Allerdings war da auch eine Fortsetzung nicht so wirklich in Sicht, weswegen das so schon okay war und ist, denke ich. Hier erfährt man zwar jetzt auch nicht unendlich viel mehr, aber ey… es sieht sehr faszinierend und spannend aus und irgendwann wird das alles schon ganz toll gewesen sein. ‘Schwör.

Oats Studios brings to life the next chapter in the Adam story, made in real-time using Unity. Join our amnesiac hero as he discovers a clue about what and who he is. The next chapter arrives soon.

“Soon” sind dann so ein paar Monate. Ist okay. (via Maik, Felony: Awesomeness. )

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Neill Blomkamp einfach total viel Lust hat, gute Filme unter das Volk zu bringen. Findige PR-Berater würden ihm vermutlich eher sagen, dass er zwischen den Veröffentlichungen genügend Zeit lassen sollte, um den Markt nicht zu überfordern und immer ein gewisses Verlangen hochzuhalten, aber Neill veröffentlicht einfach weiter Filme. Immer weiter. Und immer tolle, wie mir scheint. Auch dieser hier handelt wieder von irgendetwas übernatürlichem. Dieses Mal ist es aber wohl eher kein Alien, dafür aber ein ziemlich eklig-fieses Monster. Das ganze spielt auch in einer vereisten Station, weswegen es sich nochmal mehr nach “The Thing” anfühlt, aber das ist völlig in Ordnung. Zumal auch Dakota Fanning hier echt gute Arbeit abliefert. Es ist vor allem erstaunlich, dass der Film zwar recht kurz ist (na ja, Kurzfilm, halt), aber dafür ziemlich dicht ist, denn obwohl hier nur zwei Personen auftreten, habe ich ein ungefähres Bild von der Gesellschaft und was da alles kaputt ist und warum alle Sympathien auf der von Dakota Fanning gespielten Figur liegen. Ich bin davon mindestens so beeindruckt, wie von der Ekelhaftigkeit des Monsterviechs.

Und auch hierzu könnt ihr wieder auf Steam einige Zusatzinhalte erwerben, mit denen ihr eigene Monsterfilme machen könntet, wenn ihr wolltet. Oder ihr erstellt 3D-Modelle zum Ausdrucken. Alles ist möglich.

Mit “Rakka” und “Firebase” haben die Oats Studios, bekannterweise unter der Anleitung und Regie von Neill Blomkamp, schon mal zwei tolle Kurzfilme abgeliefert. Da ist es jetzt auch völlig okay, wenn es nun etwas kürzer und zur Abwechslung witziger wird, wenn ihr Sharlto Copley als Gott mit einem kleinen Landschaft voller Menschen spielt. Es ist ziemlich niedlich und historisch vermutlich auch ungefähr so überliefert, aber ich habe die Buchvorlage jetzt auch nicht so genau gelesen. Lohnt sich das Buch? Man hört ja viel Gutes. (via)

Was auf den ersten Blick wie ein Vietnamkriegsfilm aussieht, wird ziemlich schnell zu einem Science-Fiction-Horror um einen Flussgott, der gefallene Soldaten zu Zombies macht, fliegende Flammenwerfer und die Verbiegung der Realität um einen Soldaten, der das alles aufhalten soll. Die Story ist tatsächlich ziemlich packend (das Ende, na ja), aber die Effekte sind wirklich krass plastisch und ziemlich gut, daher auch ziemlich fies.

“Set during the Vietnam war, FIREBASE follows American soldier Hines through an ever deepening web of science fiction madness. The fabric of space-time literally beginning to bend around him.”

Hoffentlich wird das nochmal fortgesetzt, aber bisher ist das hier alles schon ziemlich irre und sehr absurd. Auch dieser Film wurde wieder von Neill Blomkamp gedreht, der auch das Studio gründete, um genau solche Filme zu produzieren. Ich bin mal gespannt, ob der nächste nicht vielleicht von einem anderen aufstrebenden Regisseur stammen wird. Bisher liefert Oats Studios aber echt gute Arbeit ab. Auf der dazu passenden Steam-Seite kann man auch wieder für einen schmalen Taler alles mögliche an Zusatzmaterial, von Drehbuch bis 3D-Modellen, für einen schmalen Taler bekommen, um das Studio zu unterstützen oder seine eigenen Filme mit den Modellen zu drehen.

Ich hatte hier und da ja schon davon berichtet, dass Neill Blomkamp ein eigenes Studio gegründet hat, wo er sich und andere Filmemacher walten lässt, wie sie es für richtig halten, solange da irgendwie Sci-Fi-Filme bei rauskommen. Der erste, “RAKKA”, stammt direkt von Blomkamp selbst und ist schon mal ziemlich, ziemlich toll. Vor allem auch, dass Sigourney Weaver hier mitspielt und wieder total großartig ist.

RAKKA is the story of broken humanity following the invasion of a technologically superior alien species. Bleak harrowing and unrelenting, the humans we meet must find enough courage to go on fighting.

Drüben bei Steam kann man isch noch einiges an Material, darunter auch das Drehbuch und 3D-Models und nochmal den Film selbst, für einen 5er kaufen, was die Produktion von weiteren Filmen unterstützen kann und soll. Aber der hier, den mag ich bisher schon mal ziemlich gerne mit seinem ganzen Abfuck, den merkwürdigen Charakteren und der ganzen Story selbst.

Bei Neill Blomkamp wurde es ja leider nichts mit seiner Interpretation des “Alien”-Stoffes (immer noch sehr schade, weil Ridley Scott einfach nicht aufhören will), weswegen er sich offenbar ein neues Projekt suchte und die Oats Studios gründete. Damit will er aufstrebenden Filmemachern helfen, die gerne politisches Sci-Fi machen wollen, wie er es mitunter damals mit “District 9” tat. “Volume 1” soll nun der erste Kurzfilm des Studios werden und sieht genau wie etwas aus, was ich aus dem Filmstudio von Neill Blomkamp erwarten würde. Ziemlich geil auch, aber eben total erwartungskonform. Der Film soll ziemlich bald erscheinen, was ich euch leider nicht genauer sagen kann. Die Seite des Studios liefert leider auch nicht mehr Infos, aber der Twitterkanal wird uns vermutlich auf dem Laufenden halten.