“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt

Tag Archives: Physik

Yeah, ich bin kein Ingenieur geworden (fast, aber auch nicht wirklich fast), also ist meine Aussage über den Aggregatzustand von Ameisenkolonien jetzt nicht wirklich ernst zu nehmen. Allerdings untersuchen Wissenschaftler Hu lab der Georgia Tech das Verhalten dieser Kolonien, wenn sie beispielsweise geflutet werden, da sie sich dann zusammenschließen und wie eine Masse wirken, während sich die Masse unter Zugkraft wie eine zähe Flüssigkeit verhält. Es ist sehr merkwürdig, aber auch ein bisschen cool.
They’re not just an animal, they’re a material. And that’s got engineers interested.

Red imported fire ants (solenopsis invicta) are native to South America and an invasive species in the United States. One of the adaptations that makes them so hardy is that they can build large structures by linking their bodies together. This is how they form rafts that can float during floods. When they’re aggregated together, fire ants can be seen as a material and the Hu lab at Georgia Tech has been testing that material for years.

Ich würde aber gern nochmal über die goldene Ameise sprechen. Aber eigentlich nicht. Vermutlich war das nur für das Raster-Elektronen-Mikroskop. (via)

Der 1. Hauptsatz der Thermodynamik (und ich krame hier in ganz alten Erinnerungen eines abgebrochenen Studiums) besagt, dass die Energie in geschlossenen Systemen immer gleich bleibt und sich daraus irgendwas berechnen lässt. Wenn man das erstmal akzeptiert hat, kommt man wohl ganz gut in der Physik klar, aber ich habe, wie gesagt, auch ein Studium abgebrochen. Nicht deswegen, aber doch.
Richard Feynman, bekannt für seine Arbeit auf dem Gebiet der Quantenmechanik, hat sich zu diesem Hauptsatz mal eine Analogie mit Holzklötzen, einem rotzigen Kind und einer Mutter mit Waage ausgedacht, die The Royal Institution nun als schnieke Animation aufbereitet hat. (via)

Das ist ja etwas richtig Tolles! Bei LEGO Ideas kann man ja bekanntlich Sets vorschlagen, die dann vielleicht von der Firma beachtet und möglicherweise sogar produziert werden. Und so ein Physik-Set mit Dominosteinen aus Lego, einer Murmelbahn und einem Pendeldings, das ist ja wohl mal etwas richtig Feines. Man kann noch dafür voten und wie gesagt, manchmal hat man Glück und der Kram wird produziert, vieles verschwindet aber auch einfach in der Versenkung.

This set brings you a lot of playability in form of an action packed marble run and brick build dominoes. It’s a challenge every time you set it up. And it’s rewarding to watch the action happen. Two hundred dominos and a feature packed dynamic marble run.

Das hier dürfte allerdings echt gute Chancen haben. (via)

 youtubedirekt

“We are all made of stars” sang ja schon Moby und recht hat er. Dieser TED-Ed hier erklärt uns nämlich, wie sich die Atome nach dem Urknall formten und warum die Erde nicht auch aus Helium und Wasserstoff besteht, wie eben die Sonne. Natürlich ist das reichlich oberflächlich, aber eben auch mega interessant und ein ziemlich gutes Mittel, um diese Zusammenhänge zu verstehen. Die Frage ist nur, ob sich dann die instabileren Elemente, die wir heute künstlich erschaffen, später von selbst bilden würden, wenn das Universum lange genug lebte? Und was, wenn diese stabileren Elemente dafür sorgen, dass das Universum quasi stagniert? Heisst das dann, dass das Universum stirbt, wie ich es neulich in einer anderen Doku lernte? Da hiess es in etwa (ich weiß leider nicht, ob ich die hier brachte, aber ich schaue viel von dem Kram), dass das Universum aufhört zu ‘leben’, wenn keine neuen Sterne mehr geboren werden können. Vermutlich muss ich kurz darüber nachdenken, mich dann sehr, sehr dumm und unfähig fühlen und über den Grund meiner Existenz im Universum nachdenken und zu dem Schluss kommen, dass es in 20 Milliarden Jahren keinen mehr interessiert hat, dass ich die Packung Kekse eben ganz alleine auf aß. (via)

 youtubedirekt

Das Video erklärt ein bisschen, warum Zeit auf bewegten Gegenständen anders (relativ langsamer) als auf dazu ruhenden Gegenständen vergeht und tatsächlich dachte ich, dass ich das so in etwa ja verstanden hätte. Ist ja nicht schwer. So. Irgendwie.
Tatsächlich hat es aber erst so richtig geklickt, als man mir da die Animation mit dem Ball zeigte. Da lässt ein Mann ihn in einem fahrenden Zug einen Ball auf und ab hüpfen, was von einer Frau beobachtet wird. Für den Mann springt er lediglich auf und ab, während er sich für die Frau zusätzlich noch seitlich bewegt, wodurch er eeeiiiigentlich einen längeren Weg zurücklegt, dafür aber die selbe Zeit wie für den Mann benötigt. Dann werden die Daten jeweils einmal für beide in die Gleichung für die Geschwindigkeit (v = s/t) eingesetzt und heraus kommt, dass die Geschwindkeit für beide unterschiedlich sein muss. Das selbe machen sie dann nochmal mit zwei Spiegel und einem Lichtstrahl, unter der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit eine Konstante ist, und boooom goes the mind. Die Zeit die sie variable Größe in beiden Gleichungen und verstreicht für beide unterschiedlich.

Irre. Ich muss mich kurz hinlegen. Ich dachte, ich hätte das immer irgendwie verstanden, aber jetzt hab ich es erst richtig gut verstanden. Hätte ich das Video vielleicht damals während meines Studiums gesehen, wäre ich jetzt irgendwas, was ich mal studiert hätte (obwohl ja jetzt moderne Physik eigentlich nicht das Problem war). (via)

Ihr kennt das. Man wird Student, ist so im ersten oder zweiten Semester und lernt und versteht da Dinge, die einem vorher völlig unklar waren und hält sich auf einmal für den schlausten Menschen der Welt. Es ist, als hätte man eine Gabe, mir der man die Welt verändern könnte, als müsste man sie bilden und jedem erzählen, was man weiss, damit die Welt schlauer wird. Also ich persönlich kenne das nicht, aber ich kenne Leute, denen es so geht und die einen immer mit ihren neusten Erkenntnissen auf dem Laufenden halten müssen, obwohl man selbst ja von ein, zwei Folgen von “Die Sendung mit der Maus” besser gebildet zu sein scheint.

Jedenfalls hat genauso ein Klugscheißervogel mit seinem Team von anderen Klugscheißervögeln errechnet, dass Batman zwar wie in “Batman Begins” mit seinem Cape von einem Dach stürzen könnte, er aber vermutlich bei der Landung sterben könnte. Ohje, sind die schlau ey.

“If Batman wanted to survive the flight, he would definitely need a bigger cape,” said David Marshall, 22, one of the students in the final year of their four-year Master of Physics degree.

“Or if he preferred to keep his style intact he could opt for using active propulsion, such as jets to keep himself aloft.”

In a paper titled “Trajectory of a falling Batman”, the group argued that if he jumped from a 150-metre (492-foot) high building, the 4.7 meter (15-foot) wingspan of Batman’s cape would allow him to glide 350 meters (1148 feet).

However, he would reach a speed of 68 miles per hour (109 km per hour) before hitting the ground at a life-threatening speed of 50 mph.

Nach grundlegenden Analysen von Batmans Equipment und zahlreichen Belastungstests also kann man sagen, dass Comics in ihrer Darstellung der Physik oft Übertreiben. Idiotenpack.

Mehr dazu hier

 

Was das Higgs-Boson ungefähr ist, erklärt uns das obenstehende Video, bei dem ihr mal ein bisschen vorspulen müsst. Der Anfang ist eher unruhig und nervig, aber dann wird es alles eunleuchtend, interessant, faszinierend und schön bebildert. Wie ich meine Wissenschaft eben so mag.
Jedenfalls hat man das jetzt gefunden, aber auch nicht so richtig. Eher so Indizien für die Existens, aber wie das genau ist, hat Spiegel Online ganz gut zusammengefasst. Und bevor ich hier wieder herumstottere, wie damals, bei meinem ersten Paarungsversuch, quotiere ich euch das wichtige hier lieber mal:

Jetzt sind die Physiker dem Higgs offenbar ganz nahe gekommen: Denn genau dort, wo man es erwartete, bei einer Masse von 125 Gigaelektronenvolt (GeV), haben die Physiker am LHC nun ein neues Elementarteilchen aufgespürt. Es spricht vieles dafür, dass es sich tatsächlich um das seit Jahrzehnten gesuchte Higgs-Boson handelt.

“Wir haben ein Signal bei 125 GeV entdeckt, welches ein neues Teilchen darstellt”, sagt Thomas Müller vom Karlsruhe Institute of Technology (KIT) zu SPIEGEL ONLINE. “Wir sind uns ziemlich sicher, dass es das Higgs-Boson ist. Das Teilchen ist in Bezug auf Häufigkeit und Masse kompatibel zum Higgs-Boson aus dem Standardmodell”, sagt der Physiker.

Euphorie unter Physikern

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es sich doch nicht um das Higgs handelt, betrage eins zu einer Million, erklärten die Forscher in Genf. “Als Laie würde ich sagen, wir haben das Higgs, als Wissenschaftler brauche ich den letzten Beweis”, sagte ein Physiker am Cern. Es seien weitere Daten nötig, um 100 Prozent sicher zu sein.

So nämlich. Also lasst euch nicht von den komischen One-Way-Medien vorgaukeln, man habe es gefunden. Die Chance steht nur sehr, sehr, sehr, sehr (und nochmal eine Million minus vier mal “sehr” mehr) gut, dass man es gefunden haben könnte. Und das ist schon sehr gut. (Das Video fand ich beim Clockworker)

Wenn ihr, wie ich, schon “The Amazing Spider-Man” gesehen und euch auch wieder erneut und immer und immer wieder in Emma Stone verliebt habt, dann wird euch vermutlich ja auch der “Decay Rate Algorithm” aufgefallen sein, um den sich eigentlich der ganze Film dreht. Dies ist ja die Formel, die Peter Parker entdeckt und hier und da und kurze Zeit später haben wir den Lizard (es ist geschickt, wie ich Spoiler umgehe, wa?). Ich habe diese Formel, die natürlich auch immer gezeigt und mit der auch immer gerechnet wurde, einfach nur als Zeichenwulst wahrgenommen. Dass sich da aber tatsächlich jemand ernsthafte Gedanken machte, das ganze realistisch aussehen zu lassen, war mir gar nicht bewusst. Und dass dieser jemand auch noch Prof. Jim Kakalios ist, der uns zuletzt mit seiner Vorlesung über die Physik von Superhelden auffiel, war mir noch viel weniger bewusst, ist aber schon wieder unglaublich passend. (via)

Der Astronaut Don Pettit zeigt uns hier auf der ISS, was es eigentlich genau mit der statischen Elektrizität auf sich hat. Dafür hat er extra seiner armen Großmutter (oder seiner armen Hipsterschwester) eine Stricknadel geklaut und mit auf die Raumstation genommen. Dort hat er sie, vermutlich mittels stetiger Reibung, statsich aufgeladen und zeigt uns, wie das alles in der Schwerelosigkeit aussieht. Cool nämlich. Es ist wirklich hübsch anzuschauen, wie die Wassertropfen um die geladene Stricknadel satellieren, vom Moment angetrieben und von der Ladung gefangen.
Und vermutlich wird das bald jemand mit Dubstep verschlimmbessern. Ich kenne euch doch. (via)

http://www.youtube.com/watch?v=U0kXkWXSXRA] (via)

Einer sehr enthusiastischer, junger (wahrscheinlich) Physiker oder (noch wahrscheinlicher) Physikstudent stellt uns sein Lied über die Quarks, die eigentlich witzigsten der Elementarteilchen, vor und ich muss sagen: Gefällt. Wobei ich mir die Quarks immer als Superhelden vorgestellt habe, um mir ihre Namen zu merken.

Up war der Anführer der Gang, muskelbepackt, mit strahlendem Gebiss und einem Kinn, das Felsen zerschmettern kann.
Down war der kleine Emo der Gruppe, der irgendwelche psychischen Kräfte hatte. Ähnlich wie das Mädchen aus The Incredibles.
Strange war der Wissenschaftler des Teams – er kannte alles oder konnte zumindest in seiner riesigen Bibliothek nachschlagen. Und er sah ein bisschen aus, wie Doc Brown, konnte aber fliegen.
Charm war natürlich die Spionin der Gruppe. Ein bisschen wie Face aus dem A-Team hatte auch sie gewisse Möglichkeiten an Informationen zu kommen. Am leichtesten natürlich von Männern, ist ja klar, wobei die Geschichten mit den Frauen jetzt auch eher selten langweilig sind.
Bottom ist der unscheinbarere Kerl der Gruppe, der jetzt nicht direkt ein Superheld ist, aber für logistische Aufgaben abgestellt wurde. Er hält quasi das Hauptquartier in Schach und kennt es besser als irgendwas anderes, was man eben gut kennen sollte. Westentaschen zum Beispiel, obwohl diese Metapher ja schon auch ein bisschen überholt ist.
Top ist der eigentliche Chef des ganzen. Kein Held, eher so ein Verbindungsmann zur Regierung, der deren Taten und vor allem die Ergebnisse irgendwie erklären muss. Ein guter Mann, aber mit hohem Herzinfarktrisiko.

Vielleicht ist es ein Grund, dass ich das Studium irgendwann abbrach, dass ich über solche Dinge nachdachte, statt darüber, wie ich meinen Lernplan gestalten sollte. Na ja.