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Tag Archives: Punk

Wir werden alle älter und haben dann auf einmal Verpflichtungen, die wir un unseren wilden Zwanzigern nicht hatten, wir müssen arbeiten gehen, können nicht mehr mittags anfangen zu trinken und irgendwie ist die Musik von damals dann auch nicht immer so richtig erfüllend. Bier schmeckt zwar, aber manchmal muss es einfach ein Tee sein. Ihr kennt das. Man passt sich an.
Dan Britt erzählt nun genau diese Geschichte anhand eines britischen Punks und es ist viel zu real, um lustig zu sein. (via Herr Seitvertreib, der weiß, wie Halsbänder funktionieren)

Hier, ihr müsst die Synopsis lesen, wie sie beim Video steht, weil ich euch das nicht immer alles vorkauen möchte:

“Punk women changed the public face of female. It was very empowering for universal women. The story of punk could almost be a women’s liberation story”. Caroline Coon.

1976 -77 sees the explosion of a new subculture: Punk. Punk women were clearly visible by their appearance, clothes, makeup, hair, piercing and tattoos. Punk was the first youth movement where women were equals. Prior to punk, women were seen as the girlfriends of skins, mods, hippies and teddy boys, but a female punk was a punk. Punks, both male and female, hit the media headlines from 1976 onwards. Moral outcry erupted as the media and officialdom proclaimed Punk Public Enemy Number One. Being a punk was dangerous, so why did so many women become punks? Was it just about dressing up outrageously? Were these punk women treated as equal members of the subculture and how were they treated by the rest of society? How did being a punk affect their lives? Did punk woman directly influence society’s attitudes to women today. The lives of these women will reveal an insight into female punks and a culture that has been greatly misunderstood and misrepresented in the media.

Their personal oral histories explore their experiences of being a punk. Life stories, gigs, fashion, music, politics, friends, relations & events. The women to a varying extent agree that today they are still punks at heart, if not in appearance. Why did women want to be punks? How did they become punks? Socially what was happening in their lives? Was it a gradual move or a sudden overnight decision? Did being a punk change their lives? The present media interest in punk is a male-dominated vision of the era. This programme reassesses – from the perspectives of punk women – women’s roles in a dynamic movement that irreversibly changed the face of society, politics, art and music.

Director: Zillah Minx — Lead singer with punk band rubella ballet since 1976.

Mit dabei sid so Ladies wie Poly Styrene, Eve Libertine und Gee Vaucher of Crass, Gaye Advert von The Adverts, Michelle von Brigandage und Olga Orbit von Youth in Asia. Vielleicht kennt man noch die ein oder andere, aber auf jeden Fall bin ich ziemlich gespannt drauf, wenn ich den Film endlich mal in voller Länge schauen kann. Veröffentlicht wurde die Doku bereits 2010, allerdings wurde sie erst dieser Tage von den Produzenten bei Youtube zur Verfügung gestellt. Ist das noch Punk? Keine Ahnung, was heutzutage so Punk ist, aber ein bisschen punky ist es vermutlich schon. (via)

Ich gehe ja auch manchmal ganz gerne zu Konzerten, wo ich die spielenden Musiker in keinster Weise kenne. Das ist an sich schon recht okay, wenn man sich halt in den richtigen Läden aufhält und so ein Konzert auch nicht mehr als 10 Euro kostet. Meistens hat man ziemlich okaye Bands und einen schönen Abend, aber manchmal hat man eben auch echte Knüllerkombos und einen richtig tollen Abend! So zum Beispiel am vergangenen Samstag, an dem es mich mal wieder im Tanzbein juckte, ich schnell einen Freund einpackte und mir eine Band namens dragSTER anschauen wollte.

Und woah! Der Song da oben vermittelt schon mal eine gute Ahnung, wie viel Power die kleine Band hat, live hauen sie einem aber nochmal mit einer Extraportion Wucht in die Fresse. Beispielsweise, wenn die sehr nette Sängerin Fiona, die direkt einem Russ-Meyer-Film entsprungen sein könnte, von der Bühne kommt und einem schreiend ins Gesicht singt und man sich echt zusammen reissen muss, nicht einfach vor Freude los zu kichern. Beim späteren Plaudern war sie aber übrigens echt nett und freundlich, wobei ich immer noch ihren Mut bewundere, bei so einem Konzert in einem Latex-Kleidchen aufzutreten. Es sieht nett aus, ist aber vermutlich nicht das bequemste Bühnenoutfit.

Diese Band jedenfalls, die hat richtig, richtig viel Spaß gemacht.

Wenn ihr davon noch mehr möchtet, könnt ihr euch ja entweder noch das ältere Video von “Hot Rod Devil Rock” mit tollen Lyrics wie “All I wanna do is kill DJs” anschauen, oder direkt auf deren Bandcampseite vorbei schauen, wo man sich deren aktuelles Album kompletto anhören kann. Bei Spotify könnt ihr das aber auch.

 youtubedirekt

Für Black Flag bin ich, wie vermutlich auch die meisten von euch, viel zu jung. Immerhin trennten sich die Jungs, als ich gerade geboren wurde. Natürlich kommt man an Black Flag nicht vorbei, wenn man so langsam versucht den Punk für sich zu entdecken, aber so richtig kickt es eben auch nicht, wie es einen vermutlich damals gekickt hätte, wäre man damals live dabei gewesen. Was ich jedenfalls meine: Ihr kennt Black Flag, oder?

Die Kurzdoku beschäftigt sich allerdings weniger, aber nicht gar nicht, mit der Musik der Band, sondern eher mit deren Artworks, wie sie auf Plattencovern und Flyern zu sehen waren. Allem voran geht es natürlich um das ikonische Logo und tatsächlich hatte ich gar keine Ahnung, dass da so eine riesige Story hinter steckt. Tatsächlicher hätte ich es auch nie vermutet und wenn man das alles mal gebündelt vor sich sieht, denkt man wirklich: WTF ging da denn ab?!

Kopf hinter dem ganzen Design und sogar dem Namen der Band ist ein äußerst exzentrischer, aber auch sympathischer, Künstler namens Raymond Pettibon. DIese Doku handelt von ihm. (via)

Oh und die nächste Folge mit Crass gibt es auch schon. Nächste Woche sind dann die Dead Kennedys dran. ES scheint echt immer besser zu werden!

 youtubedirekt

Eigentlich hatte sich die Band bereits 2007 aufgelöst, aber wie prangt es doch so schön von unzähligen ungewaschenen Lederjacken: Punk will never diet! Oder so. Auf jeden Fall ist eine der Bands aus meiner jugendlichen Punkphase (die eigentlich nur aus Sternburg bestand) wieder da und kündigten ihr neues Album “Herz für die Sache” für den 10. Mai an. Wann es die Single da oben geben wird, weiß ich leider nicht, aber ich sage einfach mal sofort, da die Kapelle sie auf ihren Seiten zum Gratisdownload anbietet.
Und ich freue mich gerade sehr. Vielleicht bin ich ein bisschen zu alt für diese Art von Revolution, bei der man eigentlich gar nicht so genau weiß, was man anders haben will, so es denn überhaupt anders wird. Aber wenn ZSK wieder da sind, habe ich auch wieder ein bisschen Hoffnung, dass die Wohlstandskinder wiederkommen. Und wenn das geschieht…

Tatsächlich kannte ich die Band bis eben noch gar nicht, obwohl es sie jetzt auch schon seit 2001 gibt und sie schon mit Bands wie Bad Religion, Flogging Molly oder auch den Dropkick Murphys durch die Gegend tourten.
Auf jeden Fall haben sie einen ganz schön guten, angenehmen und ruhigen Sound, der mich mit seinem Hymnencharakter ganz schön mitreißt. Die müssen wir mal weiter beobachten.

Wusstet ihr nämlich, dass SLIME nach gefühlten 20 Jahren (ich hab nachgelesen, es sind 18) endlich wieder ein neues Album herausgebracht haben? Es wird “Sich Fügen Heißt Lügen” heissen, am 15. Juni erscheinen und hoffentlich genauso lässig und rotzig klingen, wie der erste Song hier aus dem Album. Im Herbst kommt dann auch noch eine Tour und ich bin mal gespannt, wie viele Altpunks ich da auf den Konzerten wiedersehe, alte Bekannte und lange vergessene. Ihr wisst schon. Sternburg und Schweiß.
Das Video da oben aber, das ist ganz schön clever und ich interpretiere mir das ein bisschen als Kritik an den Hipsterpunks, die man ja häufiger mal sieht und die es damals, wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich auch schon gab. Egal. Toller Song, bald ein Album, ich bin dabei!

Ein bisschen befürchtete ich ja, dass Punk aus Deutschland tot sei, was aber auch daran liegt, dass ich aus der Szene einfach nicht mehr viel mitbekomme und man sich auch erstmal durch Lagen schlechten Krams wühlen muss, um eine kleine Perle zu finden. Eine dieser Perlen ist die Frankfurter Band Serum 114, die nicht nur nach dem bekannten Serum aus “A Clockwork Orange” benannt sind, welches den Abschaum der Gesellschaft vermeintlich in gute Bürger verwandeln soll, sondern auch einfach unglaublich guten Punk mit cleveren Texten machen. Meist sehr kritisch, auf jeden Fall aber mit einer Rauheit, die es einfach braucht. Guckt mal oben.

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Als ich gerade mal herumsuchte, was es eigentlich noch so an interessanten Bands aus Berlin gibt, bin ich gerade bei Youtube auf die Grubby Things gestoßen, die sich ganz offensichtlich sehr stark in der Punkecke bewegen, die mir noch ziemlich gut gefällt. Vor allem aber beeindruckt bin ich echt ein bisschen von der Stimme des Sängerinnenmäuschens.
Aber leider ist das auch wieder eine von diesen Bands, die an sich echt extrem gut klingen und viel Spaß bereiten, von denen man im Netz aber nur schlechte (von der Videoqualität her natürlich) Videos findet. Was schade ist. Sehr schade.

Was Herr Seitvertreib mitreissend findet, empfinde ich eher als ziemlich abgefuckt, aber trotzdem, vielleicht auch gerade deswegen, als sehr, sehr cool. Zwei mal sehr, das will was heissen. Das Video stammt von einer japanischen Punk-Rock-/ Nu-Metal-Band und japanischer Punk ist ja sowieso eine sehr spezielle Angelegenheit. Aber nicht nur das Video ist total (okay, nicht nur sehr, sehr, sondern wirklich total!) cool, der Sound geht auch absolut klar, der mich ein bisschen an die Anfangszeit von SOAD erinnert.