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Tag Archives: Raspberry Pi

Natürlich findet das auf Basis einen Raspberry Pi statt (genauer ein Zero W, also die kleine Version mit WLAN) und während das erst Modell noch wie ein kleiner Sprengsatz aussah, ist das zweite Modell nun echt vorzeigbar und tatsächlich cool. Es ist sogar so cool, dass der Entwickler, Warner Skoch, die 3D-gedruckten Teile nicht nur zum Verkauf anbieten will, sondern sogar die Pläne veröffentlichen möchte, damit man sich das selbst drucken kann. Und weil ich ja jetzt wieder in der Dating-Szene aktiv bin, muss ich bei Tinder wohl reinschreiben, dass ich ein Mädchen mit 3D-Drucker suche. Logisch.
Wenn sich an der Pläne- oder Kauffront was tut, sage ich nochmal Bescheid. Das wäre so schon alles ganz schön cool. Wie lange allerdings der Akku halten wird, kann ich euch auch nicht sagen. (via)

 youtubedirekt

Ich bin ja immer noch super glücklich mit meinem Raspi, obwohl er momentan aus Zeitmangel meinerseits lediglich als Mediencenter missbraucht wird. Aber was er da macht, macht er mehr als gut und vermutlich genauso toll, wie jede andere Lösung, die wesentlich teurer ist.
Jedenfalls kann man aus dem Raspi auch ein Game Girl basteln, was quasi ein Game Boy ist, der dann mit einem eingebauten Display und ein paar recycleten Teilen aus einem alten NES-Gamepad, zu einer Handheld-ROM-Maschine wird. Und dank des HDMI-Anschlusses kann man das Ding dann bestimmt auch an einen Fernseher anschließen.

Das Gehäuse ist übrigens 3D-gedruckt, weil das ja bei sowas mittlerweile zum guten Ton gehört. Das Projekt entstand übrigens zum 25. Geburtstags des Sehkraftvernichters. Nur, damit wir uns alle nochmal richtig alt fühlen.

Drüben bei Adafruit gibt es noch eine ausführlichere Erklärung. (via)

Als Fachinformatiker (Muha, yeah) und guter Typ, bin ich nicht nur an Entwicklungen auf dem Gebiet der IT interessiert, sondern vor allem auch daran, dass es irgendwie sinnvoll, nachhaltig und cool ist. Und was bitte ist cooler, als mittellosen Menschen Zugang zu moderner Technologie zu geben, damit sie sich bilden und entwickeln können? Richtig, nicht mehr viel!
Genau zu diesem Zweck wurde der Raspberry Pi entwickelt, ein Computer, der winzig klein ist, kaum Strom braucht, alles mitbringt, was man braucht und dazu noch unwahrscheinlich günstig ist. (Aus Gründen der Spannung nenne ich den Preis erst am Ende des Artikels)

Hier mal die Specs, die sich sogar ziemlich gut lesen:

SoC Broadcom BCM2835 (CPU, GPU, DSP, and SDRAM)
CPU: 700 MHz ARM1176JZF-S core (ARM11 family)
GPU: Broadcom VideoCore IV, OpenGL ES 2.0, 1080p30 h.264/MPEG-4 AVC high-profile decoder
Memory (SDRAM): 256 Megabytes (MiB)
Video outputs: Composite RCA, HDMI
Audio outputs: 3.5 mm jack, HDMI
Onboard storage: SD, MMC, SDIO card slot
10/100 Ethernet RJ45 onboard network
Storage via SD/ MMC/ SDIO card slot

Ihr seht – da ist alles dran, was es braucht und mit 700 MHz ist das Teil nicht nur ungefähr 2000x schneller, als mein erster Rechner, sondern auch gut fünf mal kleiner, als dessen Soundkarte. Interessant finde ich hier vor allem, dass Daten auf Karten gespeichert werden, was einerseits für uns verwöhntes Pack etwas ungewöhnlich ist, aber eine Art Konsolenfeeling gibt. Einfach eine andere Karte rein und man hat ein neues OS für andere Bedürfnisse. Der Soundoutput via Klinke ist jetzt nicht das spannendste, aber Dank USB (und eines Hubs) kann man da ja auch eine externe Lösung wählen, um das noch etwas zu pimpen. Erstaunlich aber finde ich auch den Videoouput via HDMI, weil ich gar kein HDMI-Endgerät besitze und mich auch frage, wie die eigentliche Zielgruppe daran kommen soll, sind doch alte CRT-Röhren wesentlich einfacher aufzutreiben.

Wie gesagt, das Gerät soll eigentlich in ärmeren Gegenden der Welt für einen Zugang zum Internet und somit zur Bildung sorgen, aber auch mein von relativem Reichtum geprägtes Gehirn sieht da echt einen Nutzen für mich selbst. Immerhin liegt da ein schlankes Linux dabei, das die grundlegenden Arbeiten problemlos verrichten kann. Damit meine ich Videos schauen und Textverarbeitung, was ja eigentlich zumindest meinen Tagesablauf an Rechnern gut beschreibt. Speichern kann man die größeren Sachen ja extern irgendwo im Netzwerk und mit einem WLAN-Adapter kann ich das Dings dann auch überall herumtragen. Das ist einfach alles total toll. Allein schon, weil man da auch einfach ein Lego-Case drumherum basteln kann.

Ich will das. Er ist klein, leise, macht das nötigste und das alles ist unglaublich sexy und wunderschön. Das Problem ist nur, dass auch viele andere so denken und das Gerät zwar noch nicht veröffentlicht wurde, aber tierisch nachgefragt ist.

Aber jetzt der Knüller: Model A (nur ein USB-Port und kein Internet) kostet gerade mal schmale $25, während das Model B (zwei USB-Ports und Ethernet) auch nur $35 kostet. Ist das nicht total mega?

Wie gesagt kann man das noch nicht direkt einfach so kaufen, weil die Produktion noch nicht in vollen Zügen stattfindet, aber vorbestellen kann man das schon hier und hier, was ich auch mal machen muss, wenn das freigeschaltet ist.

Ich empfehle aber auch dringend dieses FAQ, wenn ihr noch weitere Informationen dazu möchtet. Bei mir hat es nur dafür gesorgt, dass ich das noch viel mehr haben möchte, als zuvor schon. Also Vorsicht! (via)