“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Roboter

Diese Serie basiert tatsächlich auf einem Webcomic und hat über $500’000 auf Kickstarter gesammelt, um realisiert zu werden. Interessanterweise auch mit Doug Jones als Roboter, dessen Gesicht man irgendwie so gut wie nie in Filmen zu sehen scheint.

In this fictional 1930s, it is not liquor that is outlawed but instead the continued production of highly sentient robots known as automatons. They live among us as an underclass of social outcasts, victims of human prejudice and strict laws that govern their existence. Automata follows New York private detective Sam Regal and his automaton partner Carl Swangee as they work together to solve the crime and understand each other in this dystopian America.

Das Setting klingt schon mal total interessant und optisch macht das alles ja ganz offensichtlich auch so einiges her. Allerdings ist es total fraglich, wann, wie und wo wir das zu sehen bekommen. Aktuell gibt es nämlich fünf 10-12 Minuten lange Episoden, die erstmal nur alle an die Unterstützer der Kampagne ausgespielt wurden. Sicherlich wird es irgendwie seinen Weg ins allgemeine Internet finden, aber bis es soweit ist, muss man sich wohl erstmal mit dem Trailer und dem Webcomic begnügen. (via)

Es ist, wie es auf Festivals eben immer so ist: Man feiert und tanzt, verliebt sich unsterblich und muss am Ende ganz schnell abhauen, um das alles nicht unter Müllbergen verschwindend sehen zu müssen, damit man nur die schönen Erinnerungen hat, nicht aber auch die Ernüchterung der Realität. Im Hellen ist alles schmuddelig und die große Liebe, mit der man im Zelt kuschelte, war am Ende auch nur ein halb gefülltes (mit was auch immer) Bierfass mit abgeschrammtem Aufdruck.

Set amidst the euphoric madness of a summer music festival, Robot & Scarecrow is a uniquely modern fairytale about love. When a robot pop princess flees her keeper she runs straight into the arms of a lonely scarecrow desperate for adventure. They spend an incredible night together, caught in a heady vortex of music and magic.

Der Film hier ist ein bisschen romantischer und erzählt von der wirklichen, kurzweiligen, aber unvergesslichen Liebe zweier, die auf einem Festival zueinander finden, aber eigentlich aus ganz unterschiedlichen Welten kommen. Die Umstände sind ja nie ideal, aber die gemeinsame Zeit war schön. (via)

Okay, okay, er macht es mehr oder weniger gut, aber auf jeden Fall besser, als mein Roboter hier, der eigentlich nur ein Auufziehspielzeug ist und vermutlich lediglich wie ein Klischeeroboter aussieht, aber sonst nicht besonders viel robotern kann. Dieser Roboter hier, der von der ETH Zürich entwickelt und auf der International Conference on Robotics and Automation in Singapur vorgestellt wurde, kann aber eben genau das! Dabei analysiert er die Steine und macht das dann eben so gut er kann. Sei nicht traurig, kleiner Roboter, du lernst das schon noch und schon bald wirst du menschliche Kadaver stapeln.

We show how to form stable compositions with these objects. We present a next best stacking pose searching method in a Stochastic Gradient Descent (SGD) manner, implemented using a physics engine. This approach is validated in an experimental setup using a robotic manipulator by constructing balancing vertical stacks without mortars and adhesives. We show the results of eleven consecutive trials to form such towers autonomously using four arbitrarily placed rocks.

(via)

Warum? Vermutlich, weil er einfach zu gut sehen konnte und genug davon hatte, wobei ihm einfach nur ein Laser helfen konnte. Ihr kennt diese Augenlaseroperationen? Ungefähr so, allerdings eher die Hinterzimmervariante des kompletten Gegenteils. Am schlimmsten daran ist aber eigentlich das C#, mit dem er das realisiert hat. Das weckt düstere Erinnerungen in mir an meine Ausbildung, in der ich gezwungen war, diesen unspaßigen Quatsch zu benutzen. Kennt ihr coole Programmiersprachen? C# ist ungefähr die Hinterzimmervariante des kompletten Gegenteils davon.

Es tut mir ein bisschen um seinen Gesichtssinn leid, aber eigentlich auch nicht. Ich bewundere aber die Konsequenz, mit der Michael Reeves diesen Unsinn durchgezogen hat. (via)

Die Welt kann eigentlich gar nicht so schlecht sein, wenn es Filme wie diesen hier gibt. Irgendwas mit Aliens, irgendwas mit Alien-Cyborgs, die auf der Erde andere Menschen in andere Cyborgs verwandeln und alles ist blutig und absurd und mit ganz viel Liebe zusammengestickt. Es ist echt süß. Bereits vor einer ganzen Weile hatte ich euch schon davon erzählt und jetzt sieht das Projekt gar nicht mehr so sehr nach Low Budget aus und hat einen richtigen Trailer bekommen!

When an alien fugitive crash lands into a local puppy farm and begins turning people into mutated robot killing machines with a taste for puppy flesh, Dylan (Whitney Duff), and Eddie (Daisy Masterman), two self-proclaimed political activists, are all that stand between the Earth and total domination. Forced into a ‘dare to be great’ situation that neither are prepared for, the two BFFL’s must fight their way past cops, city officials and cybernetic dog butchers in order to destroy the evil Sheborg and save the planet!

Ich bin auch wirklich davon angetan, wie gut das alles aussieht. Die Requisiten sind total toll geworden, das Bild sieht echt sauber aus und offenbar hatte man hier auch keine Scheu bei der Verwendung von Kunstblut. Das sind eigentlich alles Faktoren, die einen guten Film in diesem Genre kennzeichnen. Das Problem ist nur, dass er zwar am 19. April auf DVD und BlueRay erscheint, dafür aber nur in Australien und ich habe jetzt auch leider keinen Shop gefunden, der das nach Deutschland verschicken würde. Wie kacke, aber eben wie immer. (via)

Man kann sich natürlich sicher sein, dass es sich dabei um menschliches Blut handelt, obwohl das natürlich falsch ist. Es ist Kunstblut, aber es ist eben auch eine Kunstinstallation. Später mal, wenn die Roboter die Herrschaft über den Planeten an sich gerissen haben, wird es natürlich menschliches Blut sein, wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sie überhaupt einen Bedarf darin sehen unser Blut aufzuwischen. Vermutlich eher nicht. Vermutlich stapfen sie einfach da durch, wie einst der eine Terminator über das Meer aus menschlichen Gebeinen, einen Schädel zertretend.

Noch aber haben wir Glück und können uns diese Dystopie als Kunst schönreden. Diese hier stammt von un Yuan und Peng Yu und befindet sich gerade im Guggenheim in New York. Hier noch ein kleines Portrait der beiden:

Und noch ein kleines Zeitraffervideo vom Errichten der Installation:

Vermutlich sind wir uns alle einig, dass wir hier nur lernen können. Es muss einfach genügend flüssiges Blut vorhanden sein, um die Algorithmen der Roboter zu stören. Wie sich das dann mit Organen und Knochenresten in dem Mix verhält, müsste man jetzt mal testen. (via)

Ich liebe Kurzgesagt schon wieder. Ehrlich. Bei dem Thema liest man ja ständig eher so Dinge, dass KIs natürlich auch sowas wie Menschenrechte (beispielsweise das Recht auf Unversehrtheit) benötigen, weil das halt nun mal so sein muss. Dabei wird aber ständig vergessen, dass wir das alles nicht nach unserem Maßstab bewerten dürfen. Kurzgesagt erklärt hier nämlich völlig richtig, dass es Robotern vermutlich herzlich egal ist, ob ihnen ein Arm abgesägt wird, wenn es nicht weh tut und man ganz einfach einen neuen anbauen kann. Außerdem auch, dass man diese Dinge wie Schmerz erstmal programmieren müsste und KIs dafür womöglich gar keine Verwendung haben. Das macht Kurzgesagt hier, in meinen Augen, alles total richtig und deswegen gehört Kurzgesagt zu den tollsten Dingen bei Youtube.

Das ist jetzt kein Euphemismus, aber ich bin mir der Redewendung durchaus bewusst. Aber selbst wenn man nicht auf die sexuelle Anspielung verzichten möchte, wird dir der Dangerous Toast Buttering Robot vermutlich eher wichtige Organe entfernen, statt das zu tun, wozu er geschaffen wurde: Um Toast zu buttern.
Das Video stammt von und zeigt William Osman, der hier eben diesen Roboter aus unter anderem einem Stichsägenmotor baut, einiges mit dem Laser zerschneiden und irgendwie trotz dieses gefährlichen Chaos überlebt, was ich an dem Video tatsächlich am überraschendsten finde. Alle Finger sind noch dran und das Toast ist jetzt auch nicht nicht gebuttert. Irgendwie ist das Ziel erfüllt. Irgendwie. (via)

Kennt ihr das, wenn ihr eh gerade schon die Hose offen habt und gelangweilt an euch herumspielt, ihr dann aber etwas im Netz findet, was das total rechtfertigt, und es dann erst richtig Spaß macht? So ging es mir natürlich nicht, weil ich mit dem Herumspielen bis zur Ehe warte, aber würde ich an mir Herumspielen, hätte es mit diesem Video hier unglaublich viel Spaß gemacht. Ich meine. ROBOTERDINOSAURIER!
Das Spiel wäre für mich tatsächlich ein Grund, mal über eine PS4 nachzudenken, weil das leider ein Exklusivtitel ist, ich aber erstmal keine dieser Konsolen besitzen möchte.
Der Typ in dem Video macht den Hype leider nicht geringer, so begeistert, wie er dabei ist. Das kann ich aber voll verstehen, wenn es wirklich so cool ist, wie ich mir da vorstelle. Was freue ich mich da auf die Let’s Plays ey! (via)

Am realistischsten finde ich an dem Kurzfilm tatsächlich, dass irgendwann mal ein riesiger, außerirdischer Roboter auf der Erde landete und alle erst ganz aufgeregt waren, aber sich ziemlich schnell beruhigten und zu ihrem Alltag zurückkehrten, als sie merkten, dass er nicht besonders viel macht. Er läuft halt so herum, schaut sich Dinge an, starrt auf das Meer und gammelt vor sich hin. Er ist weder der Zerstörer der Welt, noch ihr Retter, er ist einfach da und die Leute müssen ja trotzdem jeden Tag arbeiten gehen. Das mag ich.
Die Geschichte handelt aber auch von einem Wissenschaftler, der mehr hinter dem Roboter vermutet, und einer Psychologin, die das alles auch ziemlich gelassen sieht. Am Ende gibt es noch einen niedlichen Twist und es ist alles irgendwie richtig schön, obwohl ich nicht sagen kann, dass ich alles bis ins kleinste verstanden habe. Aber vielleicht ist das ja auch der Punkt. (via el flojo, der jetzt hoffentlich ein bisschen zufriedener ist)