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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Schwarze Löcher

Okay, ich bin raus. Ich habe zwar einige Bücher, Romane und Wikipedia-Artikel über schwarze Löcher und sowas gelesen und fand das alles spannend und faszinierend, aber ab dem Moment, wo kurzgesagt mir erzählt, dass das Universum ein Hologramm sein könnte, war ich ein bisschen raus. Die Theorie kenne ich natürlich und finde sie auch sehr interessant, aber so ziemlich danach wird das alles doch ein bisschen schwierig greifbar.
Allerdings habe ich während des Videos auch eher darüber nachgedacht ob schwarze Löcher vielleicht ein gutes Speichermedium wären, wenn sie doch die Zeit überdauern und vielleicht alles irgendwie verlustfrei sichern können. Das wäre cool, aber vielleicht auch ein bisschen unpraktikabel, wenn ich das gerne in meinem MP3-Player hätte. Vor allem, weil ich dann die ganze Welt in meinem MP3-Player abspeichern könnte. (via)

Black Holes in a nutshell, wenn ich mir diesen Scherz kurz erlauben darf. Ansonsten ist es wieder so irre interessant und zugänglich, wie es die Videos von Kurzgesagt halt immer sind. Jetzt frage ich mich nur gerade, wie dieses Gefühl heißen könnte, wenn man sich von dem Wissen um kosmische Dinge ein wenig erschlagen fühlt.
Um mich davon abzulenken: Habt ihr eigentlich mal “Die Gateway-Trilogie” von Frederik Pohl gelesen? Darin geht es auch ein bisschen um einen Typen, dessen Freundin im Ereignishorizont eines schwarzen Lochs gefangen ist, was ihn ein bisschen fertig macht, aber nicht so sehr, weil er ein tierischer Arsch ist. Ein bisschen weird wird es, wenn sie befreit wird, er dann aber schon lange ein transhumanes Wesen, als ein menschlicher Geist in einem Computer, geworden ist. Kann ich empfehlen. (via)

Die kurze und knappe Antwort lautet, dass man spaghettifiziert wird. Die etwas längere Antwort liefert dieser recht bizarre Animationsfilm, der uns das mit Dingen erklärt, die wir verstehen. Die Geräusche allerdings könnten so direkt auch aus “Odyssee im Weltraum” stammen, wo das ja auch irgendwie so war. Da am Ende, das irgendwie niemand so richtig verstanden hat, was aber unter diversen Einflüssen echt interessant anzuschauen ist.

Der Film stammt von der britischen Animateurin Grace Helmer, die auf ihrer Seite noch ein paar weitere interessante Filme anbietet. (via)

http://vimeo.com/8220411] (via)

Der Mensch als solcher scheint sich offenbar genau drei Fragen immer und immer wieder zu stellen: Wo komme ich her? Was weiß ich? Und was ist ein schwarzes Loch?
Gut, ich stelle mir zwar noch andere Fragen (Was esse ich heute abend? Schon wieder was mit Reis? Habe ich mir genug Brote für den Tag geschmiert? Geh ich vor dem Rauchen auf Toilette oder lieber danach? Kaffee oder Cola oder beides? Firefly oder BSG? Issue oder Sammelband? etc pp), aber dieser kleine Erklärcartoon macht genau eine Sache extrem richtig: er beantwortet die letzte Frage mit einem Affen. Und alles mit Affen ist gut.

Übrigens hat ein supermassives schwarzes Loch  nichts mit dem einzigen guten Song  von Muse zu tun.

Und zwar von der “Royal Society of Chemestry” in London. Um das mal kurz aufzuschlüsseln: Das ist, wie wenn ich auf den Spielplatz gehe und eniem wildfremden Kind einfach einen neuen Namen gebe, weil sich Physiker nud Chemiker komischerweise gar nicht so gut verstehen. Jedenfalls heisst der LHC jetzt… tatatatam… Halo!

After sifting more than 2,500 responses, ranging from The Big Banger to Infinite Devil Machine and The Matter Splatterer, it has now selected a winner to rechristen the vast enterprise.

“Halo conjures visions of radiant beauty, power and wisdom. The circle of light reflects the collider’s form; it is a crowning achievement of science and engineering. It also gives more than a nod to the experiment’s importance to religious debate.”

Da bekommt man ja schon Angst. Wir haben zwar einen Gordon Freeman, wie Nils schon mal in einem andren Kommentar aufzeigte, aber einen Master Chief haben wir da nicht. Und auf Halo ist ja am Ende auch einiges schief gegangen.

Ein bisschen cooler fand ich eigentlich auch andere Vorschläge, wie eben “Matter Splatterer”, “The Hawkinator” oder “The One Ring”, wobei ich das Teil, glaub ich, anders genannt hätte. “The Q-Kontinuum” vielleicht. Oder… Large Hadron Collider. Genau, so hätte ich das genannt. Immerhin beschreibt das auch ganz gut, was es macht.

Link (via)

So, ich muss dazu auch mal was loswerden. Wie bereits bekannt ist, lief ja vergangenen Mittwoch der Testlauf im LHC (Large Hardon Collider) im Cern, also da, wo Träume wahr werden. Jetzt hör ich immer wieder von allen Seiten, dass da schwarze Löcher hergestellt werden und, dass irgendwelche Physiker nicht das Recht haben, sowas zu machen, wo doch die Gefahr besteht, dass wir alle sterben und das Gefüge von Raum und Zeit zerstört wird usw usf. Neulich war ich zum Beispiel auch bei meiner entfernteren Familie zu Besuch. Da ich da auch der einzige bin, der studiert, muss ich bei sowas natürlich als Beantworter jetweder Fragen herhalten. So kam zb, neben oben genanntem auch der Spruch “Die sind doch nur Physiker, die haben keine Ahnung”. Da wusste ich, dass da jemand sein Gehirn ausgeschaltet hat. Genauso “das ist doch alles nur theoretisch”. Äh ja, genau, das ist es! “Das ist doch alles viel zu gefährlich”. Ich frage mich dann immer, woher die ihr Wissen schöpfen. Ich erzählte dann, dass es ein normales Prozedere ist, dass man alle Eventualitäten aufzählt, bewertet und die Wahrscheinlichkeiten errechnet. So läuft das doch bei Experimenten. Und na ja da steht eben auch, dass ein schwarzes Loch die Erde fressen KÖNNTE. Aber, ganz großes Aber, Stephen Hawking ist dabei und der ist ja schließlich der schlauste Mensch der Welt, was man schon daran erkennt, dass er seine ohnehin schon übermässige Gehirnleistung nicht mit banalen Dingen wie Laufen, Essen oder Wasserhalten verschwendet, sondern rechnet und denkt und das Erdachte und Errechnete dann dazu nutzt, Idioten, wie dem Rest der Welt, diese Dinge in Büchern verständlich zu erklären. Jedenfalls hat er gesagt, und ich erhebe hier momentan keinen Anspruch auf Richtigkeit, dass schwarze Löcher zwar alles verzehren können, sie dabei aber die sogenannte “Stephen-Hawking-Strahlung” ablassen, wodurch sie stetig Masse verlieren und irgendwann einfach aufhören. Dazu hab ich mal gehört, ich weiß leider nicht mehr genau wo, dass schwarze Löcher ständig in der Erdathmosphäre enstehen, wenn winzige Kometen auf die Erde zurasen und aufeinander prallen. Irgendwie so.

Mein Knockout-Argument war dann “Du bist doch sicher auch so ein Vogel, der am Ende noch meckert, wenn die Energiekosten auf null sinken, weil man aus einer Schippe Sand mit Hilfe eines schwarzen Lochs so viel Energie produzieren könnte, wie wir in einem Jahr nicht verbrauchen.”

Übrigens ist Stephen Hawking auch “Star Trek”-Fan, was ihn für mich allein schon dadurch sympathisch macht. Er spielte am Anfang einer Episode Poker mit Data, der die schlausten Köpfe der Geschichte um sich versammelt hatte, um würdige Gegner zu finden.

So, das musste ich mal loswerden.

Hier aber noch was für alle Paranoiker unter uns: Link (via)