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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Sci-Fi

In letzter Zeit war ich ja durchaus enttäuscht von Netflix-Produktionen. “Punisher” war doof, “Dark” war auch richtig doof, die Comedy-Serien sind durchaus okay, obschon ich da eh weniger erwarte, “Black Mirror” war so ach na ja und irgendwie kann man mich wohl einfach nicht zufrieden stellen. Aber ich bleibe dran, weil es vermutlich einfach nur an mir liegt.
Und tatsächlich sieht dieses “Altered Carbon” hier ziemlich geil aus. Ich mag halt diese mit Synthiebeats unterlegten Neon-Zukunftsvisionen und da ist es für mich auch eher zweitrangig, wenn ich coole Bilder und tolle Gadgets sehe. Und genau das liefert ja bereits der erste Trailer hier.

Based on the award-winning novel, Altered Carbon takes place in a future where the human mind can now be digitized and downloaded into a “cortical stack” and placed into new bodies, called sleeves.

Ich hörte irgendwo was davon, dass es die bisher teuerste Netflix-Produktion nach “Marco Polo” werden soll. Ich bin mal gespannt. Am 02.02.2018 geht es dann los. (via)

Ich bin immer noch nicht wirklich schlauer, um was es hier geht, aber meine Güte ist das ein irres Ende. Sowieso scheint auch der ganze Plot ziemlich abgefahren zu sein, aber ich raffe halt noch so gar nicht, was da alles soll, obwohl ich eben nochmal die ersten beiden Folgen anschaute (hier und hier).

Irgendwas mit Robotern und Menschen, die Technik verabscheuen. Wie auch immer. Es ist beeindruckend und bedrückend und ich freue mich schon auf das Ende, das hoffentlich mal ein paar Fragen beantwortet.

Man kann natürlich behaupten, dass Julius Horsthuis Jahre damit zubrachte, diese Welten hier zu animieren. Tatsächlich sind das aber alles Fraktale, die er automatisch generieren ließ. Er schreibt:

I borrowed the aesthetic from Science Fiction films, and isolated that into something that I hope will stimulate the imagination into its own spacefaring journey.
It so happens that I’m a lazy animator.
Using fractals, I can conjure up entire worlds without having to draw or model anything. These shapes hide in the formulas, they exist in a mathematical reality, all I need to do is explore those worlds and make them reveal themselves. For me, that discovery has become one of the most thrilling aspects of digital filmmaking.

Eigentlich perfekt. (via)

Wenn man den kompletten Plot eines Kurzfilms in der Titelzeile zusammenfassen kann, ist das vielleicht kein gutes Zeichen. Allerdings besticht der Kurzfilm “OFF” von Martin Nabelek vielleicht nicht unbedingt mit Story, dafür aber auf jeden Fall mit Optik und Atmosphäre. Richtig toll ist dabei nämlich auch das Video, in dem er uns ein bisschen die Effekte erklärt:

(via)

Im Grunde ist die Hulu-Serie “Future Man” wie “The Last Starfighter”, dient hier doch ein Videospiel als Rekrutierung für einen wirklichen Krieg. Dieser Krieg findet hier in der Zukunft statt und wird mit Herpes ausgefochten. Oder zumindest mit den zukünftigen Konsequenzen eines Heilstoffs gegen Herpes.

Dabei wird aber auch viel durch die Zeit gereist und wir sehen hier direkt super viele Anspielungen auf “Back to the Future”, allerdings gepaart mit sehr viel absurdem und kruden Humor. Und tatsächlich finde ich das alles super ansprechend und witzig und durchaus charmant, wobei man aber auch total merkt, dass das von den Schöpfern von “The Sausage Party” und “This is the End” stammt.

Mit dabei unerwarteterweise auch der Bäckersboy aus “The Hunger Games” Josh Hutcherson. Die Serie startet dann am 14. November auf Hulu, die hierzulande ja so gar keinen Markt haben. Müssen wir also wieder auf die üblichen Quellen zurückgreifen.

(via)

Genauer gesagt soll das in der Herbst- und Winterkollektion des Labels erscheinen und es sieht genau so aus, wie ihr euch das vermutlich gerade vorstellt. Alles ist sehr 50s und 60s, was es alles ziemlich absurd wirken lässt. Allerdings bin ich mir gerade super unsicher, ob sie damit einen Trend schaffen oder nur einen aufgreifen. Ich habe sicherlich schon mal hier und da Leute in solcher Retro-Kleidung herumlaufen sehen (Hallo Modehauptstadt Berlin), allerdings kann ich wirklich nicht sagen, ob das nicht nur ein paar auf irgendwas hängengebliene Hipster und oder ein paar auf irgendwas anderem hängengebliebene Gestalten waren. Vielleicht bin ich da auch einfach nicht der richtige Ansprechpartner (WEIL ICH NIE ZUR FASHIONWEEK EINGELADEN WERDE).

Der Spot jedenfalls – mega! Ich sehe hier “Star Trek”, den Roboter aus “Lost in Space”, den Schrecken vom Amazonas (“Creature from the Black Lagoon”) und alles in allem sehr viel schönen Retro Chic. Okay Trend, komm doch mal für eine Saison vorbei, damit wird dann hinter uns haben. Die Inspirationen dürfen bleiben.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Neill Blomkamp einfach total viel Lust hat, gute Filme unter das Volk zu bringen. Findige PR-Berater würden ihm vermutlich eher sagen, dass er zwischen den Veröffentlichungen genügend Zeit lassen sollte, um den Markt nicht zu überfordern und immer ein gewisses Verlangen hochzuhalten, aber Neill veröffentlicht einfach weiter Filme. Immer weiter. Und immer tolle, wie mir scheint. Auch dieser hier handelt wieder von irgendetwas übernatürlichem. Dieses Mal ist es aber wohl eher kein Alien, dafür aber ein ziemlich eklig-fieses Monster. Das ganze spielt auch in einer vereisten Station, weswegen es sich nochmal mehr nach “The Thing” anfühlt, aber das ist völlig in Ordnung. Zumal auch Dakota Fanning hier echt gute Arbeit abliefert. Es ist vor allem erstaunlich, dass der Film zwar recht kurz ist (na ja, Kurzfilm, halt), aber dafür ziemlich dicht ist, denn obwohl hier nur zwei Personen auftreten, habe ich ein ungefähres Bild von der Gesellschaft und was da alles kaputt ist und warum alle Sympathien auf der von Dakota Fanning gespielten Figur liegen. Ich bin davon mindestens so beeindruckt, wie von der Ekelhaftigkeit des Monsterviechs.

Und auch hierzu könnt ihr wieder auf Steam einige Zusatzinhalte erwerben, mit denen ihr eigene Monsterfilme machen könntet, wenn ihr wolltet. Oder ihr erstellt 3D-Modelle zum Ausdrucken. Alles ist möglich.

Sicherlich könnten wir die technisch, wie auch kulturell unterlegene Spezies sein, allerdings könnten wir auch durchaus die Rolle der Waffenhändler übernehmen, die Außerirdische mit ungeahnten Möglichkeiten des Tötens versorgt. Blöd nur, dass sich die Geschichte immer irgendwie wiederholt und es zwar kurzfristig eine gute Idee sein könnte, unliebsame Bewohner beliebter Gegenden mit Waffen zu versorgen, es langfristig aber durchaus für noch mehr Stress sorgen könnte.

Der Kurzfilm hier basiert auf einem Comic von Simon Roy, den ich so direkt nicht finden konnte. Auf seinem Tumblr findet man aber hier und da ein paar Skizzen dazu. Der Film selbst ist allerdings ganz schön toll! Eisenharte Soldaten, cool animierte Aliens, ein durchaus netter Twist und in seiner Knappheit erzählt er uns alles, was wir über diese Welt wissen müssen. (via)

Diese Serie basiert tatsächlich auf einem Webcomic und hat über $500’000 auf Kickstarter gesammelt, um realisiert zu werden. Interessanterweise auch mit Doug Jones als Roboter, dessen Gesicht man irgendwie so gut wie nie in Filmen zu sehen scheint.

In this fictional 1930s, it is not liquor that is outlawed but instead the continued production of highly sentient robots known as automatons. They live among us as an underclass of social outcasts, victims of human prejudice and strict laws that govern their existence. Automata follows New York private detective Sam Regal and his automaton partner Carl Swangee as they work together to solve the crime and understand each other in this dystopian America.

Das Setting klingt schon mal total interessant und optisch macht das alles ja ganz offensichtlich auch so einiges her. Allerdings ist es total fraglich, wann, wie und wo wir das zu sehen bekommen. Aktuell gibt es nämlich fünf 10-12 Minuten lange Episoden, die erstmal nur alle an die Unterstützer der Kampagne ausgespielt wurden. Sicherlich wird es irgendwie seinen Weg ins allgemeine Internet finden, aber bis es soweit ist, muss man sich wohl erstmal mit dem Trailer und dem Webcomic begnügen. (via)

Krieg ist immer gleich. Auch in der fernen Zukunft, wenn das Leben eigentlich angenehmer geworden sein sollte, wird es vermutlich noch Kriege geben, die ausgefochten werden müssen. Die Hoffnung ist natürlich, dass wir dann etwas intelligenter sind und das ganze cleverer lösen, als wir es heut tun.

Enjoy this Sci-Fi Film…It is the year 2056, and the two major political superpowers are on the brink of war with one another. In order to settle their major disputes they choose to elect some of their best and most promising candidates to battle on behalf of the nation…these are The New Politics. Written, Directed and produced by the talented Joshua Wong!

Ich will euch echt nicht zu viel verraten, aber der Twist am Ende ist total toll. (mit Gruß an Cloudy, mit der ich auf diese Weise stundenlang Konflikte lösen würde)