“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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“Space Babe From Outer Space” ist nicht nur ein toller Filmtitel, sondern hat auch einen tollen Trailer
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Der Kurzfilm “A Day on the Life” zeigt den Alltag eines Mannes, in einer sehr… merkwürdigen Welt
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Tag Archives: Sci-Fi

Irgendwann wird alles konventionell. Es gab eine Zeit, da träumte man von einem Telefon in jeder größeren Stadt und jetzt wärmen uns Geräte die Hosentaschen, mit denen man tatsächlich auch telefonieren kann. Irgendwann werden wir sicherlich auch ein entspanntes Wochenende auf dem Mond verbringen können und die alltägliche Augmentation mittels Nanotechnologie ist jetzt auch nicht mehr so richtig weit weg. Der vorliegende Kurzfilm zeichnet davon eher ein düsteres, aber leider gar nicht so unrealistisches, Bild, in dem die Technik ohne die Zustimmung des Empfängers angewendet werden kann. Natürlich gibt es auch Hacker (hippe Hacker), die das zu ihrem Vorteil nutzen und/oder die Menschheit befreien wollen, aber wenn ich dafür mein Genom umschreiben kann, ist das doch ein guter Deal, oder?

In the near future, nanotechnology administered into the bloodstream can sync with computer apps to augment the human genome. A new law mandating and regulating this once elective procedure meets resistance from hacktivists who are conspiring to thwart the impending roll-out of “Nano version 2.0.”

Der Film stammt von Mike Manning und Wesley Barker, wovon letzterer auch im FFX-Team von “Valerian and the City of a Thousand Planets” von Luc Besson war. Beide hoffen nun natürlich, dass der Stoff von einem großen Studio aufgegriffen und daraus ein Film oder eine Serie gemacht wird. Das wäre schön. (via)

Und wie bunt, dabei aber auch echt hübsch mit tollem Soundtrack und echt schönen Animationen. Okay, die Story ist etwas dünn, aber dieser Truck mit der Kanone ist ein bisschen cool und erinnert mich total an “M.A.S.K.”, was ja auch nie verkehrt ist. Am Ende ist es irgendwie eine gefühlte Erinnerung an “Blade Runner”, “Tron”, “Power Rangers”, “Kung Fury” und “Miami Vice”. Furchtbar. Aber gut. (via)

Am realistischsten finde ich an dem Kurzfilm tatsächlich, dass irgendwann mal ein riesiger, außerirdischer Roboter auf der Erde landete und alle erst ganz aufgeregt waren, aber sich ziemlich schnell beruhigten und zu ihrem Alltag zurückkehrten, als sie merkten, dass er nicht besonders viel macht. Er läuft halt so herum, schaut sich Dinge an, starrt auf das Meer und gammelt vor sich hin. Er ist weder der Zerstörer der Welt, noch ihr Retter, er ist einfach da und die Leute müssen ja trotzdem jeden Tag arbeiten gehen. Das mag ich.
Die Geschichte handelt aber auch von einem Wissenschaftler, der mehr hinter dem Roboter vermutet, und einer Psychologin, die das alles auch ziemlich gelassen sieht. Am Ende gibt es noch einen niedlichen Twist und es ist alles irgendwie richtig schön, obwohl ich nicht sagen kann, dass ich alles bis ins kleinste verstanden habe. Aber vielleicht ist das ja auch der Punkt. (via el flojo, der jetzt hoffentlich ein bisschen zufriedener ist)

Prinzipiell handelt es von einem Cyborg, der irgendjemanden jagt und na ja. Aber optisch ist das echt eine Wucht. So viele schöne Farben und Effekte und das ganze Design ist ein ziemlicher Knüller. Dass er da halt keine wirklich gute Story hat, ist dabei aber auch ziemlich okay, weil es sich hierbei auch lediglich um ein Proof of Concept handelt. Allerdings verfolgt das auch kein Ziel oder so. Es existiert einfach nur. (via)

Wie gesagt, es erinnert mich vom Stil her sehr an Moebius, inhaltlich ist das aber nochmal eine ganze Ecke abgefuckter. Die Story, wie sie zu dem Film mitgeliefert wird, bringt euch da echt gar nichts:

The VESTA – 1 project mission was to establish human settlement on planet designation Vesta Minor. All contact with VESTA – 1 command crew was lost shortly after arrival.

Es ist viel eher die Vorgeschichte, handelt aber von zwei Überlebenden des Absturzes, die auf dem Planeten wohnen und ziemlich gut verstanden haben, wie man die ein oder andere Ressource ernten kann. Es ist wirklich, auf eine ganz tolle Weise, völlig abgefahren. (via)

Dass Netflix auch Filme produziert, halte ich für durchaus begrüßenswert. Allerdings hatten sie da vor einer Weile mal einen Film, “ARQ“, der auch ziemlich cool aussah, am Ende aber dann doch irgendwie echt doof war. Leider. Das ändert aber gar nichts daran, dass es toll ist, dass sie den Sci-Fi-Markt mit frischen Ideen bedienen, was in den letzten Jahren von den großen Produktionsfirmen sträflich vernachlässigt wurde.
Dieser hier handelt von einer Armee-Truppe, die in irgendeiner europäischen Stadt gegen geisterhafte Aliens kämpft und dabei ziemlich schlecht abschneidet, weil man Geister halt nicht erschießen kann. Dafür sieht das alles aber ziemlich cool und sehr hochwertig produziert aus und wird von mir an einem langweiligen Sonntag aber mal sowas von geguckt werden. Dieser langweilige Sonntag wird sich auf jeden Fall nach dem 9. Dezember befindet, wenn der Film dann auf Netflix erscheint. (via)

Okay, es war unwahrscheinlich, dass sich das so schnell ändert, aber ich wollte nur noch mal erwähnen, dass es sich hierbei um einen Film handelt, in dem einige Menschen in einem Raumschiff schlafend eine lange Reise tun und die beiden Hauptdarsteller 90 Jahre zu früh aufwachen, weil irgendwas kaputt ist. Wer schon mal einen anderen Sci-Fi-Film mit Raumschiffen gesehen hat, dem wird das Setting jetzt nicht so richtig fremd sein. Aber es ist wohl davon auszugehen, dass das ob der Hauptdarsteller, die ja gerade zu den sexiesten Menschen in Hollywood gehören, ein ziemlich sicherer Erfolg werden wird.
Bei uns startet der Film dann am 5. Januar. (via)

“Groundhog Day” heißt bei uns nämlich “Und täglich grüßt das Murmeltier”, weil Deutsche in den 80s noch bekloppter waren, als sie es heute sind. Oder zumindest anders bekloppt.
Auf jeden Fall schlägt “Before I Fall” in ziemlich genau die gleiche Kerbe, ist dabei aber wesentlich düsterer und handelt wohl davon, wie das Mädchen, das nicht Bill Murray ist, im verlaufe ihrer Zeitsprünge irgendwie zu einem besseren Menschen wird.

What if you had only one day to change absolutely everything? Samantha Kingston has everything: the perfect friends, the perfect guy, and a seemingly perfect future. Then, everything changes. After one fateful night, Sam wakes up with no future at all. Trapped reliving the same day over and over, she begins to question just how perfect her life really was. As she begins to untangle the mystery of a life suddenly derailed, she must also unwind the secrets of the people closest to her, and discover the power of a single day to make a difference, not just in her own life, but in the lives of those around her—before she runs out of time for good.

Es sieht allerdings ziemlich nett aus und es ist eh komisch, dass das Thema in der Form nicht viel öfter irgendwie aufgegriffen wurde (es gab da aber mal so eine “Stargate”-Folge, an die ich mich erinnere…). Für Deutschland ist noch kein Termin bekannt, in den USofA erscheint er aber am 03. März. Bis dahin könnt ihr aber auch das gleichnamige Buch von Lauren Oliver lesen, wenn euch das so sehr interessiert. Es soll wohl ziemlich gut sein. (via)

Neben “Arrival” und “Attack the Block” sehe ich da aber auch noch eine gute Portion “The Day The Earth Stood Still”, weil dieser riesige Roboter ja irgendwie erst nicht viel, aber dann doch ganz viel macht. Auf jeden Fall bin ich überrascht, wie viele Schippen Russland gerade in Sachen fantastischer Filme nachlegt, nachdem ja “Guardians” auch schon so toll aussah. Dieser hier heißt im Original “??????????”, was sich irgendwie als Anziehung übersetzt und nach dem Trailer auch durchaus Sinn ergibt.
In dem Trailer kann man lesen, dass der Regisseur dieses Films, Fedor Bondarchuk, auch der Regisseur von “Stalingrad” war. Aber das ist ein anderes Stalingrad. Vermutlich auch eines mit ganz anderer Perspektive. Keine Ahnung.
Aber der hier? Der sieht richtig gut aus.
In Russland und China kommt der Film am 26. Januar in die Kinos, aber für Deutschland ist natürlich noch kein Release bekannt. (via)

Ich bin ein Sucker für Hardcore-Sci-Fi und freue mich schon ewig auf “Valerian”. Nicht nur deswegen, sondern auch, weil es mal eine Comicverfilmung ohne Superhelden ist (leises Gähnen) und weil es eben von Luc Besson stammt, von dem ich ja sehr, sehr viel halte.

Valerian (Dane DeHaan) and Laureline (Cara Delevingne) are special operatives for the government of the human territories charged with maintaining order throughout the universe. Valerian has more in mind than a professional relationship with his partner – blatantly chasing after her with propositions of romance. But his extensive history with women, and her traditional values, drive Laureline to continuously rebuff him. Under directive from their Commander (Clive Owen), Valerian and Laureline embark on a mission to the breathtaking intergalactic city of Alpha, an ever-expanding metropolis comprised of thousands of different species from all four corners of the universe. Alpha’s seventeen million inhabitants have converged over time – uniting their talents, technology and resources for the betterment of all. Unfortunately, not everyone on Alpha shares in these same objectives; in fact, unseen forces are at work, placing our race in great danger.

Uuuuh, wie geil sich das schon wieder liest. Nicht irgendein Bullshit, in dem die Erde noch existiert und irgendwie wichtig ist, sondern die Menschen als Spezies zeigt, die bereits das ganze Universum vereinnahmt hat und mit anderen Wesen zusammen arbeitet. Das ist genau mein Shit und ich weiß, dass das vermutlich ganz schön toll wird. Etwas anderes kann man hier einfach nicht erwarten.
Der Film basiert übrigens auf den französischen Comic “Valérian et Laureline”, die seit den späten 60ern veröffentlicht werden und vermutlich so vergleichsweise episch wie “Perry Rhodan” sind. Ich glaube, es ist ein guter Moment, sich da mal langsam reinzulesen, werden die doch jetzt bestimmt bald in sehr schicken Sammelbänden veröffentlicht werden. Ich werde davon berichten. Vermutlich.

Der Film erscheint dann bei uns am 20. Juli des nächsten Jahres.