Gute Musik am Abend: “Kolschik” von Leningrad hat eines der schönsten Musikvideos seit langem!
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“Mass Effect: Andromeda” – Es gab tatsächlich zwei ganz tolle neue Trailer!
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… und dann war ich auf einmal zu Weihnachten Türsteher in der Stadtmission.
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Tschernobyls kaputter Reaktor bekam einen riesigen, neuen und mega coolen Strahlenschutz
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Tag Archives: Science

Das ist wichtig, denn ich habe schon mehrere Überschriften wegklicken müssen, die von außerirdischem Leben sprachen, als wäre das das Wichtige an dieser Entdeckung. Das ist es nämlich nicht oder zumindest nicht vorrangig, denn es ist alleine schon erstaunlich, überhaupt 7 durchaus interessante Planeten, wovon sich 3 in der habitablen Zone befinden, eines Sternensystems zu finden, von denen alle flüssiges Wasser beherbergen könnten, zumal sich das System mit 39 Lichtjahren auch gar nicht so weit entfernt befindet. Vermutlich sollten wir sehr schnell ein Generationenschiff bauen und so in ein paar wenigen hundert Jahren da ankommen (um zu erkennen, dass sich das alles auf der Erde natürlich weiter entwickelt hat und dann dort schon lange Menschen leben. Wie nervig. Immer das gleiche.).

Jedenfalls sprechen hier die Entdecker und sind natürlich völlig zurecht ganz aufgeregt. Es geht vorwärts, Leute. Es wird Zeit für mehr Frieden, damit wir diesen Shit mal auf die Reihe kriegen. (via)

Ich liebe Kurzgesagt schon wieder. Ehrlich. Bei dem Thema liest man ja ständig eher so Dinge, dass KIs natürlich auch sowas wie Menschenrechte (beispielsweise das Recht auf Unversehrtheit) benötigen, weil das halt nun mal so sein muss. Dabei wird aber ständig vergessen, dass wir das alles nicht nach unserem Maßstab bewerten dürfen. Kurzgesagt erklärt hier nämlich völlig richtig, dass es Robotern vermutlich herzlich egal ist, ob ihnen ein Arm abgesägt wird, wenn es nicht weh tut und man ganz einfach einen neuen anbauen kann. Außerdem auch, dass man diese Dinge wie Schmerz erstmal programmieren müsste und KIs dafür womöglich gar keine Verwendung haben. Das macht Kurzgesagt hier, in meinen Augen, alles total richtig und deswegen gehört Kurzgesagt zu den tollsten Dingen bei Youtube.

Das Logikrätsel mit den drei Göttern gilt auch als das schwerste einer anderen Welt, weil es eben genau dort spielt: Auf einer anderen Welt. Auf diesem Planeten gibt es nämlich drei alte Aliengötter, wovon einer immer die Wahrheit spricht, der zweite immer lügt und der den Wahrheitsgehalt seiner Aussage zufällig bestimmt. Jeder dieser Götter hat ein Totem und wenn man diese richtig zuordnet, reparieren sie einem das Raumschiff, mit dem man zuvor abstürzte.

ERdacht von Raymond Smullyan und verbreitet von seinem Kollegen George Boolos gilt es als das schwerste Rätsel überhaupt. Glücklicherweise gibt es aber Leute wie Alex Gendler, die uns die Lösung des Rätsels mit einer handlichen Animation erläutern. Im Grunde geht es hier um Aussagenlogik. Informatiker werden hier oft nicken. (via)

Natürlich sieht es schön aus, wie die Seife da vor sich hinblubbert und alles, aber man muss halt wissen, dass Mikrowellenstrahlung halt echt schlecht für Kameras ist, weswegen die Technik hinter dem Video wesentlich besonderer ist, als das Video selbst. Mein Tipp ist ja, dass Steve Mould einfach die Tür entfernt und den Sicherheitsmechanismus überbrückt hat und bald mit seinem dritten Arm die Kamera hält. Vielleicht filmt er aber auch nur durch eins der kleinen Löcher des Faraday’schen Käfigs hindurch oder irgendwas mit einem Spiegel. Keine Ahnung, er verrät es einfach nicht. (via)

Okay, Valentinstag war gestern, aber wenn man, wie ich, die Liebe im Herzen trägt, hat man immer Raum für etwas Romantik (und ficken). Hier sehen wir, von David Attenborough kommentiert, nämlich ein paar Tintenfische, wie sie beim Liebesspiel die Farbe wechseln, kurz bevor das Männchen dem Weibchen ein Spermapaket zusteckt, woraufhin das Weibchen kleine Eiersäcke versteckt. Menschen sind eben auch nur etwas weiter entwickelte Tiere mit Fernsehen, aber sonst ist eigentlich alles gleich.

Strange and unusual life inhabits the plankton rich seas of the underwater kelp forests. Watch this short video from BBC natural history series The Blue Planet to see the mating habits of amazing colour changing squid and the weird movements of the aptly named hand fish

Ganz offensichtlich ist das ein Clip aus “The Blue Planet” von BBC Earth und es ist gewohnt schön. (via)

Das ist jetzt kein Euphemismus, aber ich bin mir der Redewendung durchaus bewusst. Aber selbst wenn man nicht auf die sexuelle Anspielung verzichten möchte, wird dir der Dangerous Toast Buttering Robot vermutlich eher wichtige Organe entfernen, statt das zu tun, wozu er geschaffen wurde: Um Toast zu buttern.
Das Video stammt von und zeigt William Osman, der hier eben diesen Roboter aus unter anderem einem Stichsägenmotor baut, einiges mit dem Laser zerschneiden und irgendwie trotz dieses gefährlichen Chaos überlebt, was ich an dem Video tatsächlich am überraschendsten finde. Alle Finger sind noch dran und das Toast ist jetzt auch nicht nicht gebuttert. Irgendwie ist das Ziel erfüllt. Irgendwie. (via)

Ich bin ja einer von denen, die mit Laktose nicht so gut umgehen können. Eigentlich gar nicht sogar. Das habe ich neulich erst wieder festgestellt, als ich eine halbe Packung Schokobons aß und mich vorher noch fragte, wie viel Milch da wirklich drin ist. Ich kann euch sagen, dass da offenbar mehr Milch drin ist, als man glauben mag – dafür aber in mir nicht mehr.
Allerings habe ich dadurch gelernt, dass ich Hafermilch unglaublich lecker finde.

TED erklärt uns nun hier in einer handlichen Animation, was es mit der Milch eigentlich auf sich hat, wie man sie haltbar bekommt und dass Milch wohl sehr gesund ist. Ich bin ein bisschen neidisch. (via)

Hallo. Ich bin Marco, 30 Jahre alt, habe kein Problem über solche Dinge zu reden, sage aber trotzdem lieber Dinge wie “Kacke”, “Pipi”, manchmal auch “Kacka”, meistens aber in Kombination mit einem “Hihi”. Aber das macht mir weniger, als Leuten, die darüber immer ganz ernst sprechen wollen, obwohl es doch wichtiger ist, dass man darüber überhaupt mal spricht. Dass Kacke braun ist, weil sich darin quasi hauptsächlich altes Blut befindet, war mir tatsächlich irgendwie bewusst, aber wie da der Zusammenhang genau ist, wusste ich auch nicht. Genauso wenig, dass es auch der Grund ist, warum Pipi eigentlich gelb ist.

Aber wie immer muss ich es natürlich sagen: Wenn eure Kacke oder euer Pipi irgendwie komisch aussieht (zu rot, zu dunkel, zu schmerzhaft), ruhig mal sicherheitshalber einen Arzt befragen. Die kennen sich aus und wühlen scheinbar gerne in Kacke rum. Die haben das studiert. (via)

Eigentlich ist es nur eine andere Betrachtungsweise von der Gravitation im Allgemeinen, aber durchaus nachvollziehbar. Schließlich haben wir ja diese potentielle Energie aufgenommen, als wir bzw. der Sternenstaub, aus dem wir bestehen, sich auf der Erde sammelte und jetzt müssen wir diese Energie auch wieder abgeben, um diese Masse (Erde) zu verlassen.
Dabei erzählt uns kurzgesagt in einer gewohnt niedlichen Animation, dass das alles ganz schön schwierig ist und dass man immer mehr Rakete braucht, wenn man mehr Treibstoff braucht, weil man mehr Rakete hat. Schwierig. Ich lasse sich da ja gern andere drum kümmern und nutze dann deren Errungenschaften, okay? (via)

Die Geschichte der Zahlensysteme ist nämlich wirklich recht kurz, weil man erst wirklich zählen können musste, als man die wirklich genaue Menge von Dingen bestimmen musste. Schafe oder so. Vorher reichte es ja, wenn man zwischen wenig und viel unterscheiden konnte oder zumindest erkannte, dass man selbst mehr als der andere hatte.
Heute benutzen wir natürlich Ziffern, die im Grunde aus dem nordafrikanischen Raum stammen, in einem Zahlensystem zur Basis 10 (zehn verschiedene Ziffern, mit denen wir unsere Zahlen darstellen), wobei es im Laufe der Geschichte auch andere Basen gab, mit denen die Leute ihre Zahlen bildeten. Das Video spricht auch davon, dass Programmierer gerne auf Zahlen zur Basis 16 oder 32 zurückgreifen, um mit wenigen Ziffern, große Zahlen darstellen zu können (man nimmt da für die Basis 16 beispielsweise noch die Buchstaben von A bis F zu Hilfe – mit dem F kann man also die Zahl 15 darstellen und eine Stelle sparen), aber der Knüller ist echt das Zahlensystem zur Basis 64, weil man da schon mit 3 Stellen insgesamt 64³, also 262’144 Zahlen darstellen kann.

Beispielsweise kann man das tun, wenn man sich da die Ziffern von 0 bis 9, das Alphabet mit großen und kleinen Buchstaben und dann noch zwei zusätzliche Zeichen, wie den Bindestrich und den Unterstrich, nimmt. Wenn man das dann noch für 11 Stellen macht, wisst ihr, wie die ID bei Youtube-Video zustande kommt und ihr könnt euch auch ausrechnen, wie viele Videos mit einzigartiger ID möglich wären (Tipp: es sind 73’786’976’294’838’206’464). Und wenn das nicht reicht, nimmt man sich einfach noch eine 12. Stelle dazu und kann dann 4’722’366’482’869’645’213’696 IDs bilden. Hui.

Ich las mal, dass ein Zahlensystem zur Basis 60 auch gar nicht so unsinnig ist und bei den alten Sumerern, so 3000 v.Chr. benutzt wurde. Wenn man nämlich mit dem Daumen die Glieder der einzelnen Finger zum Zählen nimmt, kommt man bereits auf 12, hat also schon das Zahlensystem zur Basis 12, und wenn man dann noch die 5 Finger der anderen Hand als Marker nimmt, wie oft man bereits an den Fingergliedern der ersten Hand gezählt hat, kommt man auf 60, denn 3 Glieder x 4 Finger x 5 andere Finger = 60. Tatsächlich ist das auch im Alltag recht nützlich.

Könnt ihr mir folgen? Wenn ja, dann ist der Sprung zur Uhr mit 2×12 Stunden á 60 Minuten eigentlich gar nicht so groß.

Zahlensysteme. Ich steh drauf. (via)