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Yeonmi Park erzählt von ihrem Leben und ihrer Flucht aus Nord Korea
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Tag Archives: Science

HOMOFÜRSTEN1 680x449 HOMOFÜRSTEN für Pegida

Genau wegen solchen Unsinns ist DIE PARTEI, hier am Beispiel des Landesverbands Sachsen, für mich gerade die beste Partei (denn sie ist gut) und die wirkliche Alternative für Deutschland ist. Also neben der anderen, die eigentlich keine ist. Der LV Sachsen hat sich nämlich löblicherweise in eine PEGIDA-Demonstration (ach nein, das ist ja keine Demonstration… das ist ja nur ein Spaziergang) geschlichen und sehr wirksam dieses Banner platziert, das auch in vielen Mainstreammedien zu sehen war. Zum Beispiel so:

Unser Plakat ist nicht zu übersehen1 680x449 HOMOFÜRSTEN für Pegida

Natürlich direkt hinter Lutz Bachmann, den Organisator dieser sagenwirmal Spaziergänge. Die PARTEI sagt dazu:

Es war für die Hooligannazis zu kompliziert, zu erkennen, dass wir sie für unsere homoerotischen Ziele instrumentalisiert haben.

Das ist genau die Art und Weise, wie man dem begegnen muss. Vielleicht auch irgendwie mit Verständnis, sicher aber auch volle Kanne mit Quatsch und Unsinn, total subtil und auf jeden Fall subversiv. Das ganze geschah bereits vor einigen wenigen Wochen, das Bildmaterial landete aber trotzdem in den Archiven der etablierten Medien und es ist einfach wunderschön. Mehr Bilder gibt es auf den Seiten von DIE PARTEI.

whacolorisit 680x475 What Color is it?   Zeit als Farbe

Das ist wirklich eine sehr schöne Spielerei, die ich vermutlich auch gerne als App für mein Pad oder mein Telefon hätte. Die Uhrzeit bestimmt hier nämlich, wenn man die Punkte entfernt, den Farbwert als Hexcode, der den Hintergrund füllt. Eigentlich sehr simpel, dafür aber auch sehr clever. (via Matze, der schon an einer Android-Umsetzung sitzt)

Mit 600 € ist es zwar nicht unbedingt einer der günstigsten, aber wohl bis dahin doch eine der witzigsten Weisen zu sterben. Das Unfallrisiko ist hier natürlich ziemlich hoch, wenn man so ein Trottel wie ich ist, aber ich wette, dass das irre viel Spaß macht. Und leicht und umweltfreundlich soll es auch noch sein. Vermutlich ist da nur noch laufen eine schlechtere Idee.

Tatsächlich finde ich aber auch das Werbevideo ziemlich ansprechend, das uns nochmal alle nötigen Informationen gibt.

E-GO Electric Skateboard Product Video from YUNEEC on Vimeo.

Aber wie gesagt, 600 € sind doch eine Menge Geld, weil ein einfaches Longboard ja wesentlich weniger kosten kann. Aber da muss man halt noch selbst antreten. Da muss man jetzt wissen, wie viel es einem Wert ist, das nicht mehr tun zu müssen. (Mit Dank an cc, der sich davon einfach zwei holt und das dann als elektronische Gutwetterski weiterverkauft)

Ich war ja immer gegen Emojis, weil ich eigentlich nur nicht so genau wusste, wie ich die produzieren soll. Jetzt habe ich aber eine Tastatur auf meinem Android-Gerät dafür (SwiftKey), die mir da ganz einfach macht und jetzt bin ich nicht mehr gegen Emojis. Ich nutze sie nur einfach ganz selten. Sozusagen habe ich mich da auch ein bisschen weiterentwickelt.
Hier versucht jedenfalls Billy Nye the Science Guy kurz die Evolution mit Emojis zu erklären. Das klappt auch ganz gut, aber leider gibt es kein Reaktionsvideo der Kreationisten darauf. Noch nicht. (via)

Das ist nämlich sowas wie eine Parodie von den Praktikanten bei der NASA, zu diesem anderen Lied, das man jetzt überall hört.

“All About That Space” is a volunteer outreach video project created by the Pathways Interns of NASA’s Johnson Space Center. It was created as a parody (to raise interest and excitement for Orion’s first flight) of Meghan Trainor’s “All About That Bass”. The lyrics and scenes in the video have been re-imagined in order to inform the public about the amazing work going on at NASA and the Johnson Space Center.

NASA’s Orion spacecraft is built to take humans farther than they’ve ever gone before. Orion will serve as the exploration vehicle that will carry the crew to space, provide emergency abort capability, sustain the crew during the space travel, and provide safe re-entry from deep space return velocities.

Genau, Meghan Trainor heißt das Mädchen, das das singt, was ich mir nie merken kann, weil ich eine andere Parodie vor diesem Song hörte und es für mich einfach “All About That Base” lautet.

Vielleicht schaue ich ja sogar irgendwann mal das originale Musikvideo. Aber ich glaube nicht. (via)

Ich kann euch leider wirklich nicht sagen, ob das jetzt aus den frühen 90ern oder den späteren 80ern stammt, aber irgendwo dort würde ich es vermuten. Erschreckend ist vor allem, wie sehr das alles nach Robocop und anderen Filmen aussieht, deren Visionen so ganz und gar nicht eintrafen. Heimautomatisierung wird ja auch eigentlich jetzt erst wirklich zu einem Thema, seit die Handhelds wirklich handlich sind und man da schnell mal eine Applikation umsetzen kann, um beispielsweise ein Mediencenter oder eine Steckdose zu steuern.

Und Stalking ist halt nicht so creepy, wenn die Mutti weiß, wo sich Vati gerade aufhält. Also das ist wirklich, wirklich creepy. (via)

Vielleicht ist das ein bisschen ungenau, weil wir hier nicht nur Auroroa borealis, sondern auch Aurora australis sehen. Für den unbedarften Betrachter macht das vielleicht erstmal keinen Unterschied, vor allem, wenn man bedenkt, dass borealis zwar oben ist, man das Bild ja aber auch einfach drehen kann. Jedenfalls sind es beide und beide wurden von der ISS aus aufgezeichnet und sehen natürlich wie immer wunderschön aus.

Aurora australis and aurora borealis (northern lights) as viewed from the International Space Station. Auroras are caused by charged particles entering the atmosphere from above causing ionisation and excitation of atmospheric constituents as they collide with the earth’s magnetic field.

This video was compiled using time lapse footage shot from the International Space Station obtained courtesy of the Earth Science and Remote Sensing Unit, NASA Johnson Space Centre.

(via)

spigefal1 Der Spickzettel gegen Falschinformierte

Radio Fitz (gibt es noch) hat uns mal einen feinen Spickzettel gebastelt, mit dem man vermutlich jede Demonstration in Dresden argumentativ ganz gut auseinander nehmen kann. Also vermute ich zumindest, weil die Organisatoren die Teilnehmer ja dazu anhalten keine Interviews zu geben und wir dadurch mitunter gar nicht so genau wissen, ob es nicht doch nur ein sehr, sehr trauriger Weihnachtsmarkt oder doch eine Demonstration ist.
Auf jeden Fall sind sie wohl gegen den Islam oder gegen Islamisten oder irgendsowas. Und irgendwie auch gegen kriminelle Ausländer. Und vermutlich auch gegen die Islamisierung des Abendlandes. Und ihr solltet diese Stichwörter selbst mal tippen, denn ich merke gerade, dass es sich noch doofer anfühlt, als es sich immer anhört. (via Daniel, der immer fleißig Glitzerpenisse auf NPD-Wahlplakate malt)

Eigentlich ist das eine sehr einfache und eine sehr schöne Aussage, die hier mittels einem Zaitraffervideo des Baus vom Mars-Rover Curiosity und dem Zusammenschnitt verschiedener Wissenschaftler, getätigt wird. Neugierde ist das, was uns antreibt und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, nicht neugierig zu sein. Und auch, wenn ich ganze Wochenenden auf dem Sofa verschlafe, bin ich doch immerhin neugierig, wie es wäre, wenn ich nicht so faul wäre. Andere sind es ja zum Glück nicht, weswegen immer mehr menschgemachter Kram im Weltraum herumliegt. (via)

Wenn wir an Nord Korea denken, denken wir vermutlich erst an den dicken, dümmlich wirkenden Führer des Landes, Kim Jong Un und wie er gerne Dinge essen würde, die man normalerweise nicht essen sollte. Was der dicke, dümmlich wirkende Führer Nord Koreas aber wirklich frisst, sind seine eigenen Leute. Wir verstecken das gerne hinter ein paar Scherzen, haben es vielleicht sogar vergessen und belächeln das Land nur, aber wir dürfen auf keinen Fall ignorieren, wie unglaublich schlecht die Zustände dort sind. Die Leute hungern, die Medien sind gleichgeschaltet, es gibt keine frei verfügbaren Informationen, sie haben sogar ein landumfassendes Extranet statt eines Intranets und Leute werden auf Anweisung der Regierung entführt, gefoltert, exekutiert oder noch Schlimmeres. Und dass China Flüchtlinge einfach ausliefert und da noch ganz andere Absprachen existieren, die eine Intervention von anderen Staaten nahezu unmöglich, mindestens aber sehr schwierig, machen, ist nur das I-Tüpfelchen auf dem Kackhaufen.

Und hier erzählt uns dann Yeonmi Park, wie sie als kleines Mädchen durch die Wüste Gobi Richtung Mongolei floh und auf ihrem Weg Dinge erlebte… Man will gar nicht dran denken, dass es so etwas gibt. Lieber denke ich an einen Kim Jong Un, der eine Konditorei leer isst.

Aber ist gibt einen Silberstreif am Horizont. In einem weiteren Vortrag, bei einer Konferenz in Oslo, erzählt Yeonmi auch nochmal ein bisschen von ihrer Flucht, glücklicherweise aber nicht in Tränen aufgelöst, aber auch von ihrer Generation. Sie nennt sie die Black Market Generation und bezeichnet die in den 90ern Geborenen, die mit dem Regime nicht mehr viel anfangen können. Sie verkaufen Filme und Informationen aus der Welt da draußen, informieren sich und wollen ihre Gehirnwäsche abschütteln und das zeigt uns doch, dass ein Statt mit so einem System nicht lange existieren darf und kann.

Und vielleicht erleben wir sogar noch die Einigung Koreas. Das wäre schön.