Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
Jason Vorhees ist also ein Deadite aus “The Evil Dead”?
LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten

Tag Archives: Serien

Habt ihr “Mindhunter” auf Netflix schon gesehen? Solltet ihr! Es handelt im Grunde davon, wie das FBI eine Definition für Serienkiller entwickelte und dabei eben auch einige interviewte. Es scheint ziemlich authentisch zu sein und ist dabei auch sehr faszinierend, wenn auch das Storytelling eher ruhig und langsam ist, was den Figuren genügend Zeit zur Entwicklung gibt. Action gibt es kaum, dafür aber viele Gespräche und sehr gute Dialoge.

Eine der Figuren in der Serie ist Ed Kemper, der eben tatsächlich auch ein Serienkiller war und in der Serie, wie auch in der Realität, interviewt wurde, um seine Motive und sein Denken besser zu verstehen. Dabei war er natürlich sehr gesprächig und auf eine gruselige Art auch nicht unsympathisch. Wie krass gut die Figur in der Serie aber getroffen wurde, seht ihr in dem Video da oben, das die Dialoge der Serie mit Aufnahmen des echten Ed Kemper gegenüberstellt.

Und schaut euch “Mindhunter” an. Es ist sehr gut.

Damals, als es noch 2015 war, wollte Shawn Lebert gerne mit Mance Media eine Fernsehserie zu “Resident Evil” machen. Um das Konzept zu verkaufen, prudzierten sie einen Kurzfilm, der die Stimmung vermitteln und in etwa zeigen sollte, wie sie sich das alles vorstellten. Heraus kam “Dave”, der an sich auch alleine als Kurzfilm sehr gut funktioniert, aber als Serie sicherlich auch nicht schlecht gewesen wäre. Die Stimmung ist toll, die Maske sowieso und die Charaktere passen gut zu der Düsternis des ganzen Settings.

DAVE is a proof of concept short film about Detective James Reinhardt and Samantha Trace, as they arrive on the scene regarding the puzzling death of Reinhardt’s brother, Dave. The investigation leads to results that may just in fact haunt them for the rest of their lives.

Wer Lust hat, kann sich auf grimrasputinisdead.com noch weiter in dieser Welt austoben. Ich kann euch da leider nicht besonders gut weiterhelfen, weil ich gerade mal den Usernamen herausfinden konnte. Er lautet Dave. Das dauerte nur 30 Minuten (Zahl nach unten korrigiert, damit es weniger peinlich ist). (via)

Neulich hat ja die neuste Staffel dieser Serie angefangen, die irgendwie gar nicht mal so gut ist. Also sowohl Staffel als auch Serie. Aber ich schaue es eben trotzdem, weil ich mitunter nicht besonders clever bin, ich Jeffrey Dean Morgan offenbar gerne genug mag und mich immer freue, wenn da Leute sterben.

Aber eine Parodie der Sesamstraße zu dieser Serie? Klar, es geht um Kekse, irgendwie um Kannibalismus und alles ist irgendwie niedlich abgefuckt und ich weiß echt nicht, ob hier Kinder noch die Zielgruppe sein sollen. Vermutlich nicht. Vermutlich sind es infantile Nerds, die aus irgendwelchen Gründen Serien schauen, die sie eigentlich nicht so richtig leiden können. (via)

Ich hatte da ja doch ein bisschen was erwartet, weil Netflix-Serien ja prinzipiell mindestens gut sind, allerdings sieht das hier doch alles sehr nach Standard aus. Es wirkt schon spannend und so, aber haut mich jetzt auch nicht wirklich um. Aber vielleicht ist das sogar gar nicht so schlecht, sind deutsche Filme und Serien ja oft sehr verkopft, weswegen ein bisschen Trivialität vielleicht wirklich helfen würde, um das alles mal etwas lockerer werden zu lassen. Aber hey, wir schauen das doch eh. Und so schlecht ist die Idee von einem zeitreisenden Killer ja nun auch nicht.

The disappearance of two kids in the German small-town of Winden opens abysses that turn the concept of time on its head. The question is not who has kidnapped the children…but when.

Am 1. Dezember geht’s los.

Es ist natürlich ein bisschen fies, diese merkwürdigen Szenen einfach so ohne Kontext zu zeigen, aber so betrachtet wirkt das schon alles recht dämlich. Andererseits ist es beispielsweise aber für mich auch schwierig, weil ich so ziemlich jede Szene deuten kann und ungefähr weiß, aus was für einer Folge sie stammt, weswegen das für mich nicht so richtig kontextbefreit ist. Dafür kann ich aber sagen, dass diese Szene, in der Crusher Sex mit dem grünen Weltraumgeist auch mit dem Rest der Episode drumherum irgendwie merkwürdig war. (via)

“I TURNT MYSELF INTO A PICKLE MORTY! I’M PICKLE DIIIIIICK!”
Was habt ihr eigentlich erwartet? Klar wird auch das zu einer Porn Parody, allerdings zu einer gar nicht so offensichtlich doofen. Es sieht mitunter sogar ziemlich witzig aus und die Wortspiele, also, die sind wirklich gar nicht schlecht. Okay, es ist weird, dass Morty von einer Frau gespielt wird und es macht mir auch ein bisschen Angst, aber viel eher überlege ich gerade, ob ich wirklich Pornhub verlinken sollte und will. Aber ihr seid ja nicht doof, ihr findet das schon selbst, denn bekanntlich gehören “Rick and Morty”-Fans ja zu den intelligentesten Menschen dieses Planeten. Zumindest laut “Rick and Morty”-Fans. (via)

Zuzüglich zum Trailer hat Netflix und nun auch endlich mal ein Releasedatum spendiert. Die Serie wird nun nämlich am 17. November kompletto bei dem Streamingservice erscheinen und wenn ich mir den Trailer hier so anschaue, erwarte ich ziemlich viel Action und Selbstjustiz. Das ist okay, kann aber sicherlich auch ziemlich schief gehen, wenn es einfach nur stupides Geballer und unreflektierte Rache ist. Aber gut, wir sehen hier ja auch Karen Page, die ja bisher immer die Moralkeule schwang. Ach, ich weiß doch auch nicht…

Da ist schon durchaus die Befürchtung, dass die Serie irgendwann über den Hai springen könnte, allerdings ist das vermutlich nur mein müder Zynismus bezüglich der Dinge, die ich eigentlich mag. Denn eigentlich sieht ja alles ziemlich cool aus: Eleven kommt nach Hause und bringt ein durchaus cthulhuesque aussehendes Monster mit, jemand wird richtig serious, indem er sich ein Tuch um die Stirn bindet, und besonders toll finde ich ja, dass es eher als “Stranger Things 2” betitelt wird, wodurch das 80s-Horror-Movie-Feeling nochmal um einiges verstärkt wird.

Man hätte vielleicht erwarten können, dass die Staffel zu Halloween auf Netflix erscheint. Allerdings kommt sie eher am 27. Oktober, was ja auch ziemlich okay ist.

Ich mochte den Comic “Happy!” (hier die Review) damals ja sehr. Es war alles deprimierend und furchtbar, dabei aber super unterhaltsam und absurd. In sich funktionierte das Werk auch so gut, dass ich es für fragwürdig hielt, dass man daraus eine Serie macht. Einen Film, okay, das passiert, aber eine ganze Serie? Da ist die Story mit ihren vier Einzelausgaben doch recht überschaubar.
Nachdem ich jetzt aber diesen Trailer hier sah, bin ich total dabei. Es wirkt eben total wie “Crank”, die Welt ist düster und eklig und Happy, der imaginäre Freund eines Mädchens, das von einem Serienmörder entführt wurde, der sich wie ein Weihnachtsmann verkleidet, passt super gut hinein.

Meet Nick Sax, a corrupt, intoxicated ex-cop turned hit-man, adrift in a stinking twilight world of casual murder, soulless sex, eczema, and betrayal. With a hit gone wrong, a bullet in his side, the cops and the mob on his tail, and a monstrous child killer in a Santa suit on the loose, Nick and his world will be changed forever this Christmas — by a tiny blue horse called Happy!

Nick Sax wird hier von Christopher Meloni gesprochen, den man bestimmt schon mal irgendwo gesehen hat, während Happy! von Patton Oswalt, der irgendwie auch überall mal zu sehen ist, gesprochen wird. Am 6. November geht es los und es wird super. Hoffentlich. Bestimmt. Bitte. (via)

“… I can do anything you can”. Lass dir zeigen, was der Computerman alles kann (was du nämlich auch kannst). Er steht nun für Fragen bereit. Falls du noch mehr vom Computerman aus dem glorreichen Jahr 1986 sehen möchtest, gibt es ihn auch noch in der kompletten Episode von Vid Kids, aus dem auch dieses Snippet hier stammt. (via Daniel, der uns auch manchmal zeigt, was er alles kann. Auf Bühnen. Er ist Musiker. Versteht das bitte nicht falsch.)