Der 4. internationale Bratwursttag steht an (7. Juni 2013)
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WTFYEAH: “Goodnight Sweet Pakman”
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Die traurigen Seiten von Christchurch
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Tag Archives: Skateboards

Na jetzt wo wieder Winter ist, lohnt es sich ja auch nicht mehr, sich ein Longboard zu kaufen (ich habe diese Ausrede sogar selbst vorhergesagt), aber diese Hamboards finde ich gerade auch ein bisschen spannend. Diese sind nämlich noch mehr Surfbrett als Skateboard, scheinen sich aber noch viel komplizierter zu fahren. Dafür sieht es total cool aus, wenn sie in der ungefähren Mitte des Videos durch die betonierten Kanäle fahren. Wie surfen auf Beton. Irre.

Hamboards kann man auch kaufen, sind aber natürlich ziemlich teuer. Dafür aber auch cool. Muss man jetzt wissen, wa. (via)

Stair Rover by Po-Chih Lai at Show RCA 2012 from Dezeen on Vimeo.

Ihr kennt das: Da skatet man völlig unbedarft in der Fussgängerzone herum, nachdem man gerade ein paar Flaschen Schnaps geklaut hat, schubbst ältere Leute beiseite und flüchtet vor der Obrigkeit, als einen jäh eine fiese Treppe afhält. Die Optionen liegen klar auf der Hand. Entweder, man grindet am Geländer runter, was mitunter, gerade bei der Panik, übel für alles enden kann, das sich so im Schrittbereich befindet, oder man steigt ab und läuft die Treppe runter, was allerdings kostbare Zeit kostet.

Da bräuchte man natürlich echt eine praktischere Art, schnell eine Treppe hinunter zu kommen.

Deswegen und vielleicht auch aus Gründen der schlichten Machbarkeit hat Po-Chih Lai sich ein Konzept überlegt, bei dem an jeder Achse zwei Rollen befestigt werden. Wie das genau aussieht, könnt ihr in dem Video da oben sehen. Leider soll das Konzept nicht in Serienproduktion gehen, wobei ich mir aber vorstellen kann, dass einige ihre Boards echt gerne auf diese Weise upgraden würden, zumal man damit ja scheinbar auch sonst recht normal weiterfahren kann. (via)

Tatsächlich kann ich mir sehr gut vorstellen, Weihnachten in einer Gegend zu verbringen, in der in den letzten 2000 Jahren noch nie Schnee fiel. Es ist ja nicht so, dass ich Schnee nicht mag, das stimmt nicht, aber ich mag kalt und nass nicht. Wenn richtig viel Schnee liegt, ist es ja immer eher angenehm trocken und wenn man Glück hat, wärmt einen auch die reflektierende Sonne, aber so ein bisschen Schneegefitzel, das direkt schmilzt, wenn es die Erde berührt, das brauch niemand.

Oder eben, wie gesagt, lieber direkt unter die Sonne. Am Besten gleich noch über die ganzen eklig kalten Matschmonate.

Aber die Tubes, die hier teilweise in dem Video besurft werden, die sind schon echt sehr nett anzuschauen. (via)

Wisst ihr noch, wo ich mal Longboardfahren lernen wollte? Ich glaube, dieser Plan hat sich Dank diesem Video hier auch wieder ein bisschen erledigt. Allerdings bin ich nur heil froh, dass dies hier nicht so eine Fail-Parade ist, wo sich Leute die Köpfe aufschlagen und die Gemächte prellen, sondern fast schon eine Art Kunst. Aber in Slow Motion, mit der richtigen Musik unterlegt, wirkt ja irgendwie alles ein bisschen wie Kunst. (via)

Die netten Mädels der Longboard Girls Crew sind hier in diesen Blog ja wirklich gern gesehene Gäste. Das vielleicht auch, weil das Longboardfahrenkönnen einer dieser geheimen Wünsche von mir ist, die ja jeder irgendwie mit sich herumschleppt. Jedenfalls können die Mädels das natürlich um einiges besser, als ich es jemals könnte, was zum Beispiel aber auch daran liegt, dass sie da ruhigere Straßen haben, als ich hier in Berlin.
Aber wisst ihr, was das Gute ist? Weil Spanien ja auch ziemlich pleite ist, kann es gut sein, dass jeder von uns bald so ein Longboardmädchen bei sich aufnehmen muss. Das steht da in irgendwelchen Verträgen der EU. Wenn es dann nämlich soweit ist, kann ich mir direkt von einer das Fahren beibringen lassen und gleichzeitig dieses Wir-Gefühl der EU vorleben.

Bis dahin aber erstmal Video schauen.

Am coolsten finde ich hier echt die Kamera unter dem Skateboard, vor allem direkt beim Grinden (also diesem Langschliddern an Kanten. Das ist doch grinden, oder?). Ansonsten finde ich Skateboardfahren aber immernoch doof, Longboardfahren ist da viel cooler, also so vom Prinzip her. Gemacht habe ich beides aber noch nie. (via)

Wenn nette Mädchen typisch männliche Sachen (und Skateboardfahren ist typisch männlich, da kann man sagen, was man will) machen, dann hat das oft etwas Engelsgleiches an sich. Exponat A könnt ihr hier oben sehen, denn wie die Mädels hier einen Berg bei Madrid hinuntergleiten ist schlicht ganz wunderbar. Grazil und einfach schön, wobei da der Soundtrack und die ziemlich coolen Kamerafahrten ihr Übrigens tun.

Ich würde sogar fast behaupten, dass es engelsgleich ist, wenn nette Mädels ihre Wunden vom Skaten präsentieren, aber das würde dann vielleicht doch etwas zu weit führen, wenn nicht sogar in eine völlig falsche Richtung. Und ich mag die kleine Choreo am Ende des Videos.

Im Soundtrack vertreten sind übrigens Pascal Comelade mit “Rue Des Soeurs Noires” und The Decemberists mit “Rox In The Box”. Falls ihr mal googlen wollt. (via)

Obwohl ich selbst kein Skater bin, war und in diesem Leben auch nicht mehr werde, finde ich diesen Kurzfilm von hinten bis vorne einfach nur total großartig. Erzählt wird hier die Geschichte eines Projekts das, von Diesel finanziert, Kids in Kabul, Afghanistan, das Skaten näher bringen möchte, einfach auch als Ausdruck des unbeschwerten Lebens, das eigentlich jedes Kind irgendwie verdient hat. Allerdings funktioniert das Ganze heir auch als eine Rebellion im Kleinen, eben weil die Leute, die das beobachten, meist nicht ganz so cool finden – vor allem, weil auch Mädels skaten dürfen.
Ich muss hier einfach mal wieder eine meiner seltenen Anschaupflichten aussprechen, weil der Film, wie gesagt, einfach nur absolut toll ist. Ich finde ihn sogar so toll, dass die Marke Diesel dadurch unglaublich in meinem Ansehen gestiegen ist.
Aus dem Begleittext:

Skateistan: To Live And Skate Kabul is a beautifully shot film that
follows the lives of a group of young skateboarders in Afghanistan. Operating against the backdrop of war and bleak prospects, the Skateistan charity project is the world’s first co-educational skateboarding school, where a team of international volunteers work with girls and boys between the ages of 5 and 17, an age group largely untouched by other aid programmes. (via)

(via)

Meine Skateboardkarriere war ja kurz und schmerzhaft. Tatsächlich schaffte ich es einmal in meinem Leben kurz auf so einem Brett zu stehen und mich genau einmal abzustoßen. Wenige Sekunden später lag ich auch schon mit schmerzendem Hinterteil auf dem Boden, während das Board munter davon rollte. Das war dann auch genau der Augenblick, in dem ich beschloss, meine Skateboardkarriere eher in Videospielen auszuleben, wobei es selbst da eher selten funktionierte.

Das bedeutet aber nicht, dass ich Skateboarden nicht total cool finde. Wenn man das auch nur ansatzweise ein bisschen kann, finde ich das klasse und sogar einfache Bunnyhops finde ich schon beeindruckend, eben deshalb, weil ich es gar nicht kann.

Und wenn dann noch nette Mädels durch Madrid rollen, ja, dann finde ich das auch gut.