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LICHTRAUM – Die Fotoausstellung der Beuth-Hochschule zugunsten der Bahnhofsmission in Berlin
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“Girl Cave” – eine Webserie über das Erwachsenwerden, Freundschaft und ein mysteriöses Buch
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Ganze 95 Minuten “STAR WARS NOTHING BUT STAR WARS” – Ein Mixtape der Absurditäten
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Tag Archives: Western

De nersten Teil habe ich mir tatsächlich vor gar nicht allzu langer Zeit mal für einen schmalen Taler aus der Software-Pyramide gezogen und war auf einmal völlig überrascht, dass mich ein Western-Spiel so weghauen kann. Klar, ich mag Western ziemlich gerne, hatte aber nicht unbedingt die Ahnung, dass ein Spiel in dem Setting so unterhaltsam, spaßig, mitreißend und tatsächlich gut sein kann. War es aber, weil man einfach irre viel machen konnte und musste, wenn man nicht gerade einfach nur mit seinem Pferdchen in den Sonnenuntergang reiten wollte. Es ist ein echt richtig, richtig tolles Spiel.

Und nun wird es eine Nachfolger geben, gerade mal sechs Jahre nach dem ersten Teil, und ich denke, dass auch das wieder ziemlich gut werden wird. Schließlich steckt da ja auch Rockstar dahinter und die geben sich ja immer echt viel Mühe. Tatsächlich mag ich auch den Trailer ziemlich gerne, obwohl offenbar einige Leute ziemlich unterwältigt waren. Aber er hat eine angenehme Ruhe, holt uns direkt ab und stopft uns ins Setting. Genau das, was ein erster Trailer halt tun sollte. Der nächste kann uns dann aber ruhig mal ein besseres Releasedatum nennen, als nur “Fall 2017”.

Ach kommt schon, “Star Wars” in ein Western-Setting zu versetzen funktioniert ja eigentlich immer erstaunlich gut, sind die Inspirationen von George Lucas doch eigentlich ziemlich offensichtlich. Deswegen würde das wohl auch als Samurai-Interpretation ziemlich gut funktionieren.
Der Film hier von Sad Hill Productions stellt eben eine bekannte Szene aus dem Film, dessen Titel ihr euch denken könnt, mit Figuren aus dem SW-Universum nach, wieso ich mich frage, warum gerade Han der Gute sein soll. Vermutlich blieb er bei der Verteilung der Namen einfach übrig. (via)

Die Verbindung von “Star Wars” und Western ist vermutlich eine ziemlich offensichtliche, allerdings sehe ich es immer wieder gern, wenn sie erneut und gerade auch so gut, wie in diesem Kurzfilm hier, hergestellt wird. Die Kostüme, die sind natürlich ganz schön toll, aber wie es sich für einen Western gehört, in dem Clint Eastwood ziemlich gut unter der Maske von Bobba Fett stecken könnte, ist es vor allem die Musik, die hier im Vordergrund stellt. Und da ist der kleine Droid, der die Melodie von “Spiel mir das Lied vom Tod” piept, eine echt ziemlich nette Idee. (via)

Alle diese Worte sind wahr, wenn ihr euch das Video anschaut. Es handelt nämlich von einer Truppe übernatürlicher, gruseliger Cowboys, die sich mit anderen, normaleren Cowboys in einem Steampunk-Ambiente anlegen, zu dem dann später auch noch ein paar Steampunk-US-Ureinwohner dazu kommen und alles ist rasant und schnell und brutal und echt hübsch und toll! So toll! Dubstep ist ja normalerweise überhaupt nicht meins, aber hier passt echt alles zusammen, wie Arsch auf Eimer. (via)

 youtubedirekt

Irgendwie macht ja jedes Land irgendwelche Filme, weil das vermutlich einfach zum generellen Verständnis von Kultur gehört und eben eine starke Ausdrucksform ist, in der man Dinge ganz anders als beispielsweise in Büchern oder Gedichten erzählen kann. Das wissen wir alle. Dass es im Iran allerdings Vampirfilme gibt, war mir gar nicht klar, und dass es da offenbar so viele gibt, dass man das alles jetzt schon in Sub-Genres aufteilen muss, noch weniger.

Umso mehr freue ich mich aber, dass es der Trailer hier wirklich irre gut aussieht. Wenn man bedenkt, dass Frauen da nicht unbedingt gleichberechtigt sind und so eine verhüllte Frau auch eher unbedrohlich wirkt… die Möglichkeiten sind endlos!

Am 21. November wird der Film in New York und LA gezeigt, leider aber nirgends dazwischen (in beiden Richtungen), weswegen wir mal ein bisschen hoffen müssen, dass der Film auch irgendwann auf anderem Wege irgendwie erscheint. Iranischer Vampir-Western ey, das MUSS ich sehen. Auf der Seite zum Film gibt es noch mehr Infos, aber leider nicht so viele. (via)

trailer-for-the-sci-fi-western-young-ones-with-michael-shannon

Irgendwie fehlt mir da gefühlt ein ‘The’ vor dem Titel, aber das ist glaub ich schon eine Serie oder so. Auf jeden Fall mag ich Sci-Fi-Western nicht erst seit ‘Firefly’ total gerne. Gerade dieser laufende Roboter in dem Trailer erinnert mich total an das Pferd vom Tod in “East of West“, was ja auch irgendwie ein Sci-Fi-Western ist. Ansonsten sind die Sci-Fi-Elemente in dem Film scheinbar doch eher subtil, aber warten wir mal ab. Das Setting an sich find ich aber ganz nett und der Kampf um Wasser ist ja auch gerade ein aktuelles Thema bzw. wird es. In naher Zukunft. Trailer.

 youtubedirekt

Ihr wollt noch Synopsis? Bitteschön.

YOUNG ONES is set in a near future when water has become the most precious and dwindling resource on the planet, one that dictates everything from the macro of political policy to the detailed micro of interpersonal family and romantic relationships. The land has withered into something wretched. The dust has settled on a lonely, barren planet. The hardened survivors of the loss of Earth’s precious resources scrape and struggle. Ernest Holm (Michael Shannon) lives on this harsh frontier with his children, Jerome (Kodi Smit McPhee)and Mary (Elle Fanning). He defends his farm from bandits, works the supply routes, and hopes to rejuvenate the soil. But Mary’s boyfriend, Flem Lever (Nicholas Hoult), has grander designs. He wants Ernest’s land for himself, and will go to any length to get it. From writer/director Jake Paltrow comes a futuristic western, told in three chapters, which inventively layers Greek tragedy over an ethereal narrative that’s steeped deeply in the values of the American West.

In den USofA erscheint der Film schon am 17. Oktober, wann er aber in den deutschen Kinos anläuft, ist leider noch nicht bekannt. (via)

Klassische Videospielhelden in eine andere Umgebung zu versetzen, ist ja jetzt weder neu, noch meistens clever. Aber wenn man daraus eine kurze Webserie macht, die dann auch noch total gut ist, dann ist das eben total gut und neu und clever und in diesem Fall hier sogar noch echt charmant. Klar, die Effekte sind nicht so richtig gut, die Story ist ein bisschen flach und vorhersehbar und die Prügelszenen sind irgendwie doof, aber ich habe genügend Spaghettiwestern gesehen, um zu wissen, dass das genau so sein muss.
Das beste an der Serie aber ist wirklich, dass sie in einem rutsch kompletto online gestellt wurde, weswegen ihr jetzt hier innerhalb einer knappen halben Stunde einen echt guten Western sehen könnt. Viel Spaß! (via)

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Auf zur nächsten Runde meiner illustren Comicbesprechungen, bei denen ich feststelle, dass diese Kurzrezensionen für mich wirklich erstaunlich gut funktionieren. Ich vermute sogar, dass das für mich das richtige Format ist, wie ich einzelne Hefte am besten besprechen kann. Was mein Lieblingscomicdealer, Grober Unfug, davon hält, weiss ich nicht so genau, aber ich führe das einfach mal so fort.

Voodoo #1

Voodoo ist nicht nur der Name eines Stripclubs, sondern auch der Künstlername der dort beliebtesten Tänzerin. Der name ist quasi wie ein Wanderpokal und zur Zeit trägt diesen Namen die mysteriöse Priscilla. Diese dunkelhäutige Schönheit hat die Aufmerksamkeit zweier Detectives erregt, wovon die weibliche eher weniger Lust hat, Frauen beim Tanzen zu zuschauen, während der männliche Partner um einen Private-Dance bittet, um ihr die entscheidenden Fragen zu stellen – ist sie ein Alien?
Die Antwort verrät eigentlich schon das Cover und die Geschichte ist wirklich reichlich seicht und erinnert mich persönlich sehr an die “Species”-Filme. Dort ging es ja auch jedes Mal um einen Alien im Körper einer wunderschönen Frau, die gerne und viele Männer tötete. Hier ist es wirklich ganz genauso.
Trotzdem fand ich den Comic doch recht okay, was nicht ausschliesslich an den vielen Strip-Szenen liegt, aber vielleicht doch gerade an der Seichtheit, die der Story ein ziemlichen Groschen-Feeling gibt. Wenn der Trashfaktor hier noch weiter stark ausgebaut würde und die Geschichte um die vermeindliche Alieninvasion gut wird, könnte die ganze Serie gar nicht mal so übel werden. Ich werde mir hier mal noch das zweite Heft holen und dann mal schauen, wo das ganze hinführt.

All-Star Western #1

Ich könnte es kurz machen und euch sagen, dass ihr das in jedem Fall lesen müsst, aber ihr wollt ja immer noch ein paar weitere Infos haben.
Jonah Hex ist ein rauhbeiniger, wortkarger Ex-Südstaaten-Soldat, der nun ein Kopfgeldjäger ist, und zufällig im 1880er Gotham landete, wo gerade ein irrer Killer ganz nach Jack-the-Ripper-Manier Prostituierte umbringt. Auf diesen Fall angesetzt wird eigentlich Amadeus Arkham, der sich gerne mit der Psychologie solcher Täter auseinandersetzt, aber angeheuert wird eben auch Jonah Hex, der seine fehlenden Social Skills auch gerne mal mit seinen Fäusten kompensiert.
Und der Comic ist einfach großartig. Jonah Hex ist düster, schlagfertig (mit den Fäusten) und nicht der Held, den 1880er Gotham verdient, aber der Held, den 1880er Gotham gerade braucht.
Dazu geben der angenehme Sepia-Look der Grafiken und die Zelebrierung von Gewalt dem Comic das Feeling, als sei Gotham genau das Moloch, in dem eben nur ein Jonah Hex für Ordnung sorgen kann.
Wie gesagt, ich wüsste wirklich keinen Grund, warum ihr euch dieses Heft nicht holen solltet.

http://www.youtube.com/watch?v=axgUW8B8KBw] (via)
Dieser kleine Zeichentrickfilm mag einfach anmuten, ist aber sehr schwer, sehr melancholisch und doch irgendwie witzig. Allerdings weiß ich noch nicht, an welcher Stelle – wohl mehr so im Allgemeinen.
Schaut ihn euch doch einfach mal an.

Also ich weiß nicht, was ich komischer finden soll. Es gibt Filme, die kosten Millionen Dollar und sind Mist, und es gibt Filme, die sind von erfahrenen Regisseuren und die sind auch Mist. Aber es gibt auch Filme, die werden an Unis gedreht und als Diplomarbeit eingereicht, kosten kein Geld, werden also in die No-Budget-Kategorie eingeordnet und dauern acht Tage zu drehen und sind dabei noch ziemlich cool. Im Speziellen rede ich hier von “Schwarzer Schatten“, der oben genannte Attribute ins ich vereint. Es geht um einen jungen Mann, dessen Leben eigentlich ganz schön scheiße ist und sich deshalb in seine Wild-West-Traumwelt flüchtet. Die Grenzen allerdings verschwimmen immer mehr bis am Ende die Entscheidung wartet. Das alles wird auch noch in knapp 15 Minuten erzählt. Kann man also mal in einer Fernsehpause anschauen.

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