Titel:  Resurrection Man #1
Herausgeber: DC Comics
Künstler: Dan Abnett, Andy Lanning, Fernando Dagnino
Preis: $2,99

Mitch Shelly, der Resurrection Man, ist wirklich schwer klein zu kriegen. Nicht nur, dass er in den 90ern schonmal seine eigene Serie hatte, die eher minder gut lief, nein, er ist auch wortwörtlich nicht tot zu kriegen und wenn, dann nur ganz kurz. Wenn er nämlich stirbt, wird er kurze Zeit später (bei Wikipedia las ich etwas von Nanotechnologie) wiederbelebt und erhält dabei neue, quasi zufällige Fähigkeiten, was nicht nur für ihn, sondern auch für den Leser überraschend sein dürfte.
Ob das alles Sinn macht und nicht vielleicht doch eher als Superheldenkräfterecycling daher kommt und wo an dieser Stelle ein Langzeitfeind Platz findet, erfahrt ihr in folgender Comicreview.

Sie betreten nun Spoilerland

Story: Natürlich fängt auch hier alles beim absoluten Anfang, der für viele eigentlich der letzte sein sollte, an. Mitch wacht nämlich in einer Leichenhalle, mit einem unnatürlichen Gespür für Metalle und Magnete, auf. Dem aber noch nicht genug hat er auch noch den unbezwingbaren Drang nach Portland zu fliegen, wird auf dem Flug aber von einer Art Dämon (mal ganz salopp formuliert) angegriffen und das Flugzeug stürzt ab. Mitch stirbt, nur um direkt wieder mit einer neuen Fähigkeit wiedergeboren zu werden. Nun befindet er sich auf der Flucht, weil offenbar viele übernatürliche Wesen scharf auf seine Seele sind, die so oft starb.

Meinung: Knüller! Ich dachte anfangs wirklich, dass das ziemlicher Unsinn werden könnte, weil, seien wir doch mal ehrlich, so eine Fähigkeit schon ein bisschen nach Deus Ex Machina klingt. Der Comic ist aber wirklich angenehm düster und die Wendungen sind hier zum Teil wirklich unvorhersehbar, dass ich schon tierisch gespannt auf die nächsten Entwicklungen bin, zumal jetzt auch noch nicht so richtig klar wurde, was das für Dämonen sind, die ihn da verfolgen. Sicherlich hat die Serie das Potential sich irgendwann totzulaufen, aber das dürfte die nächsten 20 Ausgaben bestimt noch nicht der Fall sein.

Fazit: Ich hole mir erstmal die nächsten 20 Ausgaben und schaue dann weiter.