Und wieder habe ich es irgendwie geschafft, meine DC-Einkäufe weiter zu minimieren. Bei dem Rotz, der einem da aber teilweise vorgesetzt wird, war das auch nicht sonderlich schwer und ich glaube, dass ich in meiner Ausbeute der letzten Woche noch ein bisschen weiter streichen kann. Aber guckt am Besten mal selbst, was ich da in meine Minireviews schreibe.

Das beste an “Red Lanterns #3” ist tatsächlich das Cover, auf dem Bleez sich leicht lasziv unter einer Blutdusche rekelt. Wer sich vielleicht erinnert, das Cover zur #2 war auch schon so cool. Trotzdem ist die Geschichte irgendwie ein bisschen zu seicht, täuscht Tiefe vor, ist am Ende aber doch irgendwie sehr flüchtig. Bleez wurde nämlich von Atrocitus dazu auserwählt, seine Partnerin zu werden, weswegen er ihr mehr Bewusstsein gab. Diese Szene ist wirklich sehr cool umgesetzt, weil in wenigen Panels genau beschrieben wird, wie sie immer bewusster wird. Das war toll. Allerdings handelt Bleez dann nicht so, wie Atrocitus es sich vorstellte und es sieht so aus, als würde er seine Entscheidung ein wenig bereuen.
Es ist schon alles recht interessant und die Ideen sind wirklich mehr als nett. Aber wie gesagt, es ist irgendwie… so konzentriert, wenn ihr versteht. Es ist so wenig, so eindimensional und irgendwie fade. Das ist ein wenig schade.

Fazit: Die #4 werde ich mir vielleicht nochmal geben, werde das aber auf jeden Fall direkt vor Ort entscheiden müssen.

 

 

 

 

In “Detective Comics #3” geht es auch genauso weiter, wie es in der #2 endete. Batman nämlich ist weiterhin auf der Suche nach dem Dollmaker, während dieser schon Comissioner Gordon entführte. Dieser trifft dort auf ein entführtes Mädchen, die Batman eine Nachricht zukommen lassen, weil der Dollmaker ihr vertraut. Auftritt Bats.
Und das gefällt mir hier richtig gut. Es ist eine schöne Detektivgeschichte mit einem wirklich absurd wahnsinnigen Schurken, der es mit seiner Family auch schafft, Batman den ein oder anderen Schlag zu verpassen. Dazu die Sache, dass er Dollmaker sich seine Familie aus anderen Leuten zusammenschneidert – das mag ich, weil es wirklich ziemlich krass ist.
Die nächste Ausgabe wird diese Geschichte komplettieren und ob ich danach noch weiterlese, weiß ich noch nicht ganz genau. Interessiert wäre ich, aber es wäre auch eine gute Möglichkeit, die Sammelwut weiter einzuschränken.

Fazit: Tipp! Wenn ihr das verpasst habt, solltet ihr das schnell nachholen.

 

 

 

Kurz: “Swamp Thing #3” ist toll. Es ist übertrieben, es ist schön, es ist krass und es ist ein bisschen absurd. Es ist toll. Während ich bei der #2 noch nicht so richtig wusste, was das alles soll, und auch befürchtete, man hätte “The Search for Swamp Thing” lesen müssen, hat sich das hier alles relativiert und extrem viel Spaß gemacht.
Alec Holland nämlich traf auf eine mysteriöse Frau, die ihn vor den halsverdrehten Leuten rettete und sie erstmal ausquetscht, was das alles soll. Das dauert zwar das ganze Heft lang, interessant ist aber die parallele Handlung, in der ein Junge, der gegen Chlorophyll allergisch ist, von einem Doktor behandelt und von seinen Mitpatientenkindern gedisst wird, weil er in einer ungeschützten Umgebung, als einem Plastefoliencontainer, sitzt. Es stellt sich aber heraus, dass er das genaue Gegenstück zum Swamp Thing ist. Während dieses für Natur und Leben steht, ist er der Herold von Tod und Zerstörung. Und das ist so unglaublich cool.

Fazit: Kaufpflicht! Zumindest, wenn ihr kein Problem mit toten Kindern habt.