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Im vorherigen Artikel sprach ich ja schon das Erdbeben an, das Christchurch im Februar 2011 traf. Ohne die passenden Bilder allerdings kann man ja viel erzählen. Was mich jetzt allerdings einzig daran stört, ist, dass ihr dieses Betrübliche über die Bilder gar nicht richtig nachempfinden könnt. Klar könnt ihr es sehen, aber wie sich so eine komplett zerstörte Stadt, die einst eine lebendige Großstadt war, anfühlt, ist wirklich nur sehr schwer zu beschreiben. Dafür habe ich aber viele Bilder gemacht, die das alles hoffentlich zumindest ein bisschen vermitteln.

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Wie ihr sehen könnt, versucht man die historischen Fassaden der alten Gebäude mit Schiffscontainern zu stützen, dass sie nicht einfach um- und vielleicht auf Leute fallen. Bei der Kirche kam man leider zu spät, da deren Front schon beim Beben auf den Kirchplatz fiel. Jetzt versucht man hier zu retten, was noch zu retten ist. Aber mal unter uns: Die Frauenkirche in Dresden sah vor der Restaurierung schlimmer aus.

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“Wie im Krieg” denkt man sich, wenn man sich in dem Teil der Stadt umschaut. Dabei ist er gar nicht so unübersichtlich groß, wie man vielleicht vermutet. Außerdem soll das Abrissbusiness gerade sehr florieren und anschließend wird es wohl das Häuserbaugeschäft sein, das einen Aufschwung erleben wird. Es ist eben doch nicht immer alles schlecht.

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Und finanziell geht es wohl, sagte man uns, auch noch. Die meisten Leute sind versichert, weil die Gefahr von Erdbeben eben allgegenwärtig ist und die, die nicht versichert waren, kannten das Risiko und werden, zumindest ein bisschen, von Staat und durch Spenden untersützt. Traurig ist es natürlich, dass das ganze Zentrum hinüber ist und so viele Leute (185) dabei starben, aber am Beispiel Berlin kann man ja auch sehen, dass so ein leeres Stadtzentrum immer eine Chance sein kann.

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Und wie immer gilt: Auf Twitter und Instagram geht es ratzefatze mit den Eindrücken meiner Reise.