WOLVERINEDEADPOOL3_Heft_998[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 10.09.2013
Künstler: Paul Cornell, Gerard D. Duggan, Brian E. Posehn, Alan Davis, Tony Moore
Art: Heftchen (enthält “Wolverine” #3 und “Deadpool” #3)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Wolverine zur Tarnung, Deadpool für den Spaß!
Rating: 2 von 5… Punkten. Ja, ich vergebe auch mal Punkte!

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, leider ohne Leseprobe.

Als wir unsere Helden das letzte Mal begleitete, war Wolverine gerade dabei eine mysteriöse Waffe zu verfolgen, die irgendwie Besitz von ihrem Träger zu nehmen scheint. Egal, ob es Kind oder Erwachsner ist, alle werden zu kaltblütigen Mördern. Wolverine selbst wird auch von dieser Waffe getroffen, allerdings von einem Projektil und nicht, wie alle anderen, von einem Strahl, der die Opfer direkt verdampft. Was hat es wohl damit und mit dem Erscheinen des Watchers auf sich? Deadpool hingegen tut, was Deadpool so macht und bringt weiterhin untote Präsidenten um. Da lief eigentlich alles wie erwartet, nur, dass sie sich nicht so leicht umbringen lassen, wie gewünscht, weswegen er Hilfe eines Profis ersuchte: Dr. Strange. Wie es weitergeht erfolgt ihr in folgender Review.

Wolverine #3

Irgendwie passiert bei Wolverine nicht so richtig viel. Er sammelt lediglich ein paar Vertraute um sich, die er in einer Bar aufgegabelt hat, um sie an dem Mysterium dieses WEsens forschen zu lassen, während wir erfahren, dass es von eben jenem noch einige mehr zu geben scheint. Diese sammeln sich in einer alten Fabrik, um ihre gestohlenen Körper in einem Tank ausbluten zu lassen. Was das soll? Keine Ahnung. Aber generell halte ich die Wolverine-Serie für ganz schön flach und das Zurückhalten von Informationen wirkt eher wie der klägliche Versuch die Serie tiefer wirken zu lassen, als sie tatsächlich ist. Eigentlich lese ich sie ja auch nur, weil sie zufällig im selben Heft wie Deadpool erscheint. Von daher, na ja, will ich da auch nicht mehr Worte als nötig drüber verlieren. Solange hier nicht mal was Ordentliches geschieht, ist das alles äußerst trivial.

Deadpool #3

Deadpool hingegen ist charmant, wie eh und je, obwohl ich ein bisschen das Problem habe, mich nicht so richtig reinzufinden. Die Idee, dass die Zombiepräsidenten eine Zombienation ausrufen wollen, ist ja eigentlich ganz nett. Wir efahren außerdem auch, dass der Necromancer eigentlich ein S.H.I.E.L.D.-Agent ist und eigentlich nur über latente Fähigkeiten verfügt. Das blöde an Zombies nämlich ist auch, dass man sie nur so schwer töten kann. Gut, verstümmelt klappt, aber davon sterben sie ja auch nicht so richtig. Glücklicherweise kann aber Dr. Strange helfen, der Deadpool (natürlich!) ein Schwert zaubert, mit dem man sie zurück in die Hölle schicken kann.

Fazit: Ach na ja. Ich komme nicht so richtig darüber hinweg, dass Deadpool jetzt so extrem anders ist, seit er nicht mehr von Daniel Way stammt. Eigentlich ist das, laut Expertenmeinungen, etwas Gutes, weil Way nie richtig nah am Original war, was man derzeit auch gut an “Cable vs. Deadpool” sehen kann. Die Zeichnungen sind natürlich super, die Ideen abgefahren, aber irgendwie fehlt mir ein bisschen was. Aber vielleicht brauche ich hier einfach mehr als drei Ausgaben, um mich wirklich drauf einzulassen. Dass ich es weiterlese steht allerdings außer Frage. Wolverine natürlich auch, aber der ist da ja irgendwie ein bisschen Anhang.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar.