GREENLANTERN19_Heft_981[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 03.12.2013
Künstler: Geoff Johns, Peter Tomasi, Doug Mahnke, Fernando Pasarin
Art: Heft (enthält “Green Lantern” #17 und “Green Lantern Corps” #17)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: “Woah!” – Vielleicht geht das, wenn öfter mal murmelnde Leute in der Bahn sitzen.
Rating: In 4 von 5 echten Erinnerungen war das total gut

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Zuletzt sah es für unsere grünen Helden nicht besonders gut aus, war doch dritte Armee, die seelenlosen Gestalten, geschaffen von den Wächtern, um das Corps auszumerzen und dann später auch jegliche Emotion im Universum, auf dem Vormarsch und nur schwer aufzuhalten. Die eigentliche Gefahr geht aber von der ersten Lantern aus, die von den Wächtern geschaffen, aber weil sie zu gefährlich war weggesperrt wurde. die Wächter zapfen seine realitätsverändernde Kraft an, um die dritte Armee zu erschaffen, doch sowas kann ja nicht gut gehen… oder?

Green Lantern #19

Jetzt sind zu allem Überfluss auch noch Simon Baz und B’dg in der Zelle der ersten Lantern gelandet, wo schon Black Hand auf sie wartet, der das ganze aber auch nicht so recht versteht. Die Wächter allerdings, die damals von den anderen Wächtern mit der ersten Lantern in die Zelle gesperrt wurden und noch über ihre Emotionen verfügen, flehen Simon um ihre Freilassung an. Klar, dass der das alles ein wenig merkwürdig und wenig vertrauenserweckend findet. Trotzdem befreit er sie, stirbt aber und landet da, wo auch Hal und Sinestro herumhängen – im Jenseits (oder einer recht ähnlichen Dimension).
Währenddessen befreit sich natürlich die Lantern aber er stellt fest, dass die Wächter so viel Energie von ihm abzogen, dass er die Realität nicht mehr verändern kann. Woher er kommt, wissen wir zwar immer noch nicht, dass er aber die Gedanken seiner Opfer auf die Art verändern kann, dass sie tatsächlich glauben, was er ihnen suggeriert, zeugt von großer Gefahr und ziemlich interessanten Möglichkeiten.

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Green Lantern Corps #19

Und in Guy Gardner findet Volthoom, so der Name der ersten Lantern, sein perfektes erstes Opfer. Die Kräfte Volthooms sind aber auch allein dadurch schon interessant, als dass wir als Leser total viel über die Charaktere erfahren. Beispielsweise ist Guy mal mit seiner Schwester in einem zugefrorenen See eingebrochen, wurde aber von seinem älteren Bruder gerettet. Volthoom ändert diese Erinnerungen nun so ab, dass seine beiden Geschwister ertranken. Oder dass er einen Bombenleger nicht aufhalten konnte, als Red Lantern das gesamte Green Lantern Corps umbrachte. Das ist mindestens echt hartes Zeug, dafür aber auch die Quelle von Volthooms macht und der freut sich natürlich wie ein Kind vor Weihnachten auf so viele tragische Erlebnisse der Wesen im Universum.

Fazit: Meine Fresse wird das noch interessant! Die erste Lantern ist ein zwar interessantes Wesen, hat aber auch viel zu viel Macht. Dafür kann man aber davon ausgehen, dass Geoff Johns hier keinen Unsinn anstellt und seine Allmachtsfantasien auslebt. Aber wie gesagt, der Aspekt mehr über die Figuren zu erfahren, bei denen Volthoom schmarotzert, ist ein super guter Aspekt und verspricht einiges an Charakterisierung. Besonders cool ist aber auf jeden Fall die Stelle, in der Volthoom mit einem einfachen Gedanken die dritte Armee auslöscht. Das war mutig, das hätte auch tierisch in die Hose gehen könnten, funktionierte hier erzähltechnsich aber echt gut, um zu demonstrieren wie mächtig er eigentlich bereits ist, wenn er nicht über alle seine Kräfte verfügt.