WOLVERINEDEADPOOL6_Heft_326[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 03.12.2013
Künstler: Paul Cornell, Brian Posehn, Gerry Duggan, Mirco Pierfederici, Tony Moore
Art: Heft (enthält “Wolverine” #6 und “Deadpool” #6)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Das gute an Heften ist, dass man sie in der Mitte falzen kann, falls man mal weniger Platz hat.
Rating: 3 von 4 Köpfen des Mt. Rushmore grinsen vergnügt.

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, mit Leseprobe beimycomics.

Als wir unsere helden das letzte Mal besuchten, kämpfte Wolverine immer noch mit diesem merkwürdigen Zeug, das Menschen in willenlose Sklaven verwandelt. Gefangen auf der Herkules, einem S.H.I.E.L.D.-Helicarrier für Unterwassereinsätze, muss er sich nun mit der Crew des Gefährts herumschlagen, die alle besessen zu sein scheinen. Deadpool hingegen kämpfte immer noch gegen verstorbene Präsidenten, war dabei aber wesentlich witziger und erfolgreicher als Wolverine. Schauen wir doch mal, wie es so weitergeht.

Wolverine #6

Zu allem Überfluss gibt es nämlich auch noch S.H.I.E.L.D.-Agenten, denen man Kiemen eingesetzt hat, damit sie unter Wasser gegen beispielsweise Namor kämpfen können. Die sind etwas zäher und widerstandsfähiger als normale Menschen, für Wolvereine aber trotzdem kein Problem. Seine Lösung ist es jetzt in die Negativzone zu flüchten, ist die Hercules doch unrettbar verloren. Blöderweise haben die Viecher, die die Menschen besetzen, aber alle Wege in ihre eigene Dimension umgeleitet, weswegen sich Wolverine (und auch endlich mal der Leser) mit den Urhebern der Schurkerei konfrontiert sieht. Das sind nämlich Wesen aus einer anderen Dimension und diese mysteriöse Waffe sind eigentlich ihre Raumschiffe. Ihr Ziel ist es eigentlich Frieden zu bringen, dazu besetzen sie aber menschliche Geister, was Wolverine natürlich total ungut findet. Zwar kann er aus deren Dimension flüchten, allerdings gaben ihm die Wesen noch ein Geschenk mit: Sterblichkeit.

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Deadpool #6

Deadpool macht hingegen auch weiterhin total viel Spaß. Dieser nämlich kämpft auch weiterhin gegen die untoten Präsidenten der USA, allerdings nicht mehr so geheim, wie bisher. Denn jetzt wird die Schlacht am Lincoln Memorial ausgetragen, mit Mehca-Suits, einem kleinen Auftritt der Avengers (natürlich kommt Captain America mit der Situation nicht so richtig klar), einem fetten Roosevelt in der Badewanne und einem enthaupteten George Washington. Allerdings nimmt das alles doch auch ein überraschendes Ende, stirbt doch blöderweise die S.H.I.E.L.D.-Agentin Preston, die Deadpool überhaupt erst den Auftrag gab. Allerdings gibt es ja bekanntlich schlimmere Dinge als den Tod, wie beispielsweise eine weitere Stimme in Deadpools Kopf zu sein. Die Arme.

Fazit: Wolverine nimmt einfach überhaupt nicht an Fahrt auf. Das ist ein bisschen traurig, aber daran haben wir uns ja auch schon gewöhnt. Dafür ist Deadpool wieder richtig witzig und hat ein paar echt coole Ideen. Zwar sterben hier S.H.I.E.L.D.-Agenten ohne ende, was auch nicht so richtig zu der Organisation passt, die ja hauptsächlich recht gut überlegt an ihre Aufträge geht, dafür ist es aber tierisch unterhaltsam.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar.