DIENEUENXMEN7_Heft_343[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 28.01.2014
Künstler: Brian M. Bendis, David LaFuente, Frank Cho
Art: Heft (enthält “All New X-Men” #13-14)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Damit vergeht die Fahrt wie im Flug des Phoenix.
Rating: 4 von 5 zeitreisende X-Men sind begeistert.

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In der letzten Ausgabe hatte sich der Vergangenheits-Cyclops mit Mystique angefreundet, der Vergangenheits-Angel hatte sich der Bruderschaft der Mutanten um den Gegenwarts-Cyclops angeschlossen und darüber hinaus hat Mystique mit einer Bande anderer Mutanten sehr viel Geld, unter anderem von Tony Stark, gestohlen, und dabei den Zeugen glauben gemacht, die Vergangenheits-X-Men würden dahinter stecken. Klar, dass unsere Helden das nicht auf sich beruhen lassen können. Zusammen mit Wolverine und Kitty Pryde wollen sie der Sache auf den Grund gehen, aber ob das so schlau ist?

Die Gang ist also unterwegs, um Mystiques Verbrechen aufzuklären und ihren eigenen Namen reinzuwaschen. Dazu reisen sie mit dem Quinjet, getarnt Dank Jean Greys Psychotricks, an den Ort des Geschehens. Blöderweise ist sie aber noch nicht so richtig geübt in ihren Fähigkeiten, wie wir es vielleicht von einer modernen Version ihrer selbst gewöhnt sind, weswegen die Fassade bröckelt und die Umstehenden den answesenden Wachleuten offenbart werden. Aber das ist alles kein Problem, weil Wolverine überraschenderweise die Fährte von Sabretooth aufnehmen konnte.
Diesen verfolgen sie nun zu einem leerstehenden Lagerhaus, wo Mistique mit ihrer Gang aus dem gestohlenen Geld schon einen ansehnlichen Haufen aufstapelte, den sie tatsächlich Lady Hydra im Austausch für die Insel Madripoor geben würde. Diese Insel gehört momentan Hydra, ist aber auch die Krippe des Verbrechens und was Mystique damit vorhat ist zwar ungewiss, kann aber nichts Gutes bedeuten.
Unsere Helden erfahren das, wollen alle anwesenden Stellen, bis Jean Grey schoooon wieder zum Phoenix wird.

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Fazit: Ich mag ja “Die neuen X-Men” von Bendis total gerne. Natürlich ist das alles wesentlich komplizierter, als ich es hier versuche zusammen zu fassen, aber im im Großen und Ganzen lässt es sich natürlich darauf kondensieren. Was ich beispielsweise nicht erwähnte sind die ganzen Charakterentwicklungen, die Bendis hier reingeschrieben hat. Kitty Pryde erzählt beispielsweise von ihrer ersten großen Liebe, einen Typen, den sie ein bisschen stalkte, der sich dann aber als Antisemit herausstellte, was natürlich gar nicht zu ihren jüdischen Wurzeln passt. Oder Havoc, der sich in den Medien dagegen ausspricht, dass man das Wort Mutant benutzt, weil es so negativ konnotiert ist und natürlich dieser riesige Kampf zwischen den ganzen Mutanten, der so dynamisch und aufregend in Szene gesetzt ist, wie ich es mir manchmal auch bei anderen Superheldengruppen wünschen würde.Und natürlich alles, was zwischen Cyclops und seinem Bruder abgeht. Natürlich kann Bendis ganz toll Geschichten erzählen, die zwar recht simpel wirken, aber durch die ganzen Charaktere, denen er auch allen eine Bühne gibt, angenehm komplex werden und an Tiefe gewinnen.
Ach so, Mystique können sie natürlich fassen, aber am Ende entkommt sie natürlich aus einem Hochsicherheitsgefängnis. Vermutlich war das sogar ihr Plan.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar