Comicreview: „Deadpool killt Deadpool“

Published by Marco on

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Nun hat sich Deadpool in dem Epos von Cullen Bunn nun schon durch das ganze Helden-Marvel-Universum geschnätzelt und eben auch Jagd auf die literarischen Vorlagen der Helden gemacht, um dieses Problem ein für alle mal zu lösen. Was bleibt da nun noch übrig? Genau! Er selbst. In diesem Band nämlich ist er selbst sein Ziel, aber das ist alles viel, viel komplizierter und viel, viel abgefahrener, als ihr jetzt vermutlich annehmt.

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Aber wie kompliziert denn bitte?

Dieser gestörte Deadpool, der bereits so viele Leute umbrachte, ist noch ein bisschen wahnsinniger geworden. Sein Ziel ist es nämlich, die Existenz zu vernichten, und dazu muss er sich selbst töten. Die Logik dahinter ist ziemlich gut nachvollziehbar. Weil er nämlich der einzige ist, der das Multiversum und seine Zusammenhänge versteht, muss er ja auch der Grund dafür sein, dass es überhaupt existiert. Erwähnte ich schon, dass er noch wahnsinniger geworden ist? Jedenfalls ist es nun sein Ziel alle Deadpools aus allen Universen zu töten, damit er am Ende der einzige ist und vermutlich ganz bequem Selbstmord begehen kann.
Nun treffen wir aber als erstes auf den Deadpool, den wir alle kennen und lieben, der von seinem Deadpool Corps aufgegriffen wird, das ihm das alles erklärt. Klar, das unser Deadpool da helfen muss, denn das eigentliche Problem ist, dass der wahnsinnige Deadpool andere Deadpools davon überzeugen konnte, ihm zu helfen.

Andere Deadpools?

Andere Deadpool! Beispielsweise Motorpool, Pulppool, natürlich Dogpool und Headpool, Beebeardpool, Duckpool, Tyrannosaurus-Rex-Pool und mein Lieblingspool: Pandapool (die Spezies, die euch gefährdet). Und das ist nur ein Bruchteil der ganzen Pools, die hier Erwähnung finden. Und alle kämpfen gegeneinander und alles ist ganz furchtbar spannend und eigentlich weiß man gar nicht, für wen man am Ende ist.
Okay, man ist natürlich für die Schöpfung selbst, die ja Enden würde, wenn alle Deadpools sterben, zumindest nach der Logik des wahnsinnigen Deadpools, aber die alle gegeneinander kämpfen zu sehen ist schon wirklich mega unterhaltsam.

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Aber welcher Pool überlebt denn dann?

Das kann ich so natürlich nicht verraten, aber weil es die Schöpfung ja offensichtlich noch gibt, scheint es ja irgendwie gut ausgegangen zu sein. Was mich jetzt mal interessieren würde ist ja, ob das jetzt irgendwie canon oder einfach nur lustiger, total spaßiger Unsinn ist, der mit der Kontinuität nicht viel zu tun hat. Aber wie auch immer, wichtig ist das nicht, weil am Ende ja nur zählt, dass man den Beweis hat, dass diese Trilogie echt noch abgefahrener werden konnte. Ob das aber nochmal eine Quatrologie wird? Ich wage es zu bezweifeln. Denn wen sollte Deadpool denn noch töten können?

Erschienen am: 29.04.2014
Seiten: 116
Format: Softcover
Original-Storys: „Deadpool Kills Deadpool“ #1-4, „Shang-Chi: Master of Kung Fu“ #1
Autor: Cullen Bunn, Jonathan Hickman
Zeichner: Salva Espin, Kody Chamberlain
Preis: 12,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Mittleweile habe ich ja oft bewiesen, dass Deadpool in der Öffentlichkeit mittlerweile voll okay ist
Rating: 84 von 97 Deadpools starben diesen Comic lesend.

Erhältlich bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, mit Leseprobe bei mycomics.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar

Nachtrag: Ich habe mal ein neues Layout für die Sache hier probiert. Funktioniert das für euch so vielleicht besser?


3 Comments

Da Na · 18. Juli 2014 at 11:23

Das Cover größer, die Übersicht nach unten & mehr Context-Bilder – find ich gut. Bißchem mehr Abstand vor den Zwischenüberschriften.

Marco · 21. Juli 2014 at 23:51

@Da Na: Abstand ist eine gute Idee, aber das mit den Bildern richtet sich leider immer ein bisschen danach, was die Previews so zu bieten haben… und manchmal hat man da echt Pech *g*
Aber irgendwie fehlt mir noch was so zwischen Cover und Einleitungstext. Hm. Vielleicht wenigstens den Titel oder so. Ich probier mal weiter herum. Danke Dir. 😀

HR FRDRSDRF (@Fadenaffe) · 17. Juli 2014 at 15:30

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