GREENLANTERN25_Heft_150[1]Herausgeber: Panini
Veröffentlicht: 10.06.2014
Künstler: Robert Venditti, Billy Tan
Art: Heft (enthält: “Green Lantern” #23-24)
Seiten: 52
Sprache: deutsch
Preis: 4,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: zu viel hui und yeah
Rating: 4 von 5 Energiebatterien funktionieren noch

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Und dann der Run mit Geoff Johns vorbei und ich dachte, dass das so schnell gar nicht mehr gut werden kann, weil die Künstler sich erstmal finden müssten. Ich konnte gar nicht falscher liegen, denn was hier passiert, setzt den Counter auf Null und verspricht eine Story epischen Ausmaßes zu werden. Denn was uns hier erwartet ist ein nicht so richtiger Superschurke namens Relic, der mit seinem Bestreben gar nicht mal so falsch liegt.

Gerade ist Larfleeze verschwunden, da hetzt Hal Jordan einer flüchtigen Verbrecherin hinterher, die zu allem Überfluss auch noch zu einer Star Sapphire berufen wurde. Aber weil das auch noch nicht genug ist, leiden die Energieringe gerade unter einem Bug, der sie kurzzeitig immer wieder aussetzen lässt. Das ist vor allem ärgerlich, wenn man gerade die flüchtigere Verbrecherin auf einem entfernten Planeten gestellt hat, der von einer toxischen Atmosphäre umhüllt ist.

Kaum kehrt Hal geschlagen nach Oa zurück, bahnt sich auch schon das neuste Problem an, das Thema dieses neuen Mega Crossovers über das ganze Lantern-Universum sein wird: Relic. Relici st ein ziemlich großer Typ, der noch aus dem Universum vor unserem Universum stammt und ein Hiobsbotschaft für unsere Helden parat hält: Die Ringe zerstören das Universum.
Natürlich nicht direkt, aber die Benutzung dieser, also das Anzapfen der Energien aus dem Emotionsspektrum schwächt das Universum so weit, dass es sich irgendwann selbst rebootet, so dass ein neues entsteht, das dann wiederum über einen neuen Vorrat an Energie verfügt. Das sagt zumindest Relic und dass Ion, die Entität der Willensstärke, gerade im Sterben liegt, scheint seine These zu untermauen. Nun hat er bereits das Blue Lantern Corps zerlegt, dabei die sympathische Elefantenlantern umgebracht, und schafft es in dieser Ausgabe auch das Green Lantern Corps seiner zentralen Batterie zu berauben. Das Problem ist, dass dadurch auch Oa im Sterben liegt und die Laternen so gut wie gar keine Möglichkeit haben, ihn zu besiegen, kämpft er doch nicht zum ersten Mal gegen Lichtschmiede, wie er sie nennt.

Woah!

Woah indeed! Das könnte echt ein Game Changer werden, wobei ich mich da jetzt auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen will. Schließlich war das hier nur der Auftakt zu dem Event und auch, wenn es extrem vielversprechend ist, bin ich doch direkt dabei und voll darin aufgegangen. Mein einziges Problem, wobei ‘Problem’ jetzt auch dramatischer klingt, als es ist, ist lediglich, dass Hal Jordans Charakter sich ein bisschen gewandelt hat. Er ist etwas genervter, oberflächlicher und arschiger, als zuvor, was sicherlich auch dem Stress zu zuschreiben ist, aber dass er sich so gegenüber den neuen Rekruten verhält, fand ich ein bisschen unpassend. Dafür ist da aber ein schniekes Poster in der Ausgabe und Hal hat ein paar neue, echt coole Tricks drauf. Ich glaube das Creative Team hat ganz verstanden, worum es bei Green Lantern geht und kann das alles sehr gut transportieren. Die Story hier, das wird gut. Darauf wette ich.