AQUAMAN4_Softcover_988

Natürlich ist unser Aquaman der eigentliche König von Atlantis. Sein Volk vertraut und baut auf ihn und mit Mera an seiner Seite sollten er und seine Atlanter eigentlich einer rosigen Zukunft entgegenblicken. Eigentlich. Wenn da nicht noch das Reich Xebel wäre, das sich mitten im Bermuda Dreieck befindet und unserem Arthur gehörig zusetzt. Nicht zuletzt auch, weil urplötzlich ein sehr altes Wesen auftaucht, das behauptet der eigentliche König von Atlantis zu sein. Wenn er aber König ist, was ist dann Aquaman?

Kein König?
Während Arthur und Mera in Xebel unterwegs sind und sich mit dem alten Wesen anlegen, das das Wasser um sie herum in Eis verwandeln kann, greoft auch noch jemand namens Scavenger Atlantis an, um es seiner Schätze zu berauben. Die Xebel’ianer beugen natürlich ihr Knie gegenüber dem mutmaßlichen König und Arthur muss sich geschlagen geben.
Nach mehrmonatiger Bewusstlosigkeit erwacht er in völlig fremder Umgebung, mit Vulco an seiner Seite. Der, der ihn einst verriet wacht nun an seinem Bett und hat ihm etwas zu erzählen, was Arthur zunächst nicht glauben will – der Typ, der behauptet der König von Atlantis zu sein hat tatsächlich Recht. Mittels einer alten Vorrichtung erfährt Arthur die Wahrheit über das Wesen, das Atlan heisst und wahrlich der erste König ist. Dieser verbrachte nämlich sein Leben damit vor tausenden von Jahren die Völker der Erde zu einen. Frieden und Toleranz war sein Ziel, aber natürlich gab es Mächte, die dagegen waren und eine Verunreinigung der atlantischen Blutlinien befürchteten. Allen voran Atlans Bruder, der sogar soweit ging und seine Familie tötete. Daraufhin rastete Atlan ein bisschen aus und liess Atlantis im Meer versinken,woraufhin es in mehrere Teile zerbrach. Die meisten sind verloren, aber noch immer aktive Teile sind eben die Stadt Atlantis selbst, das Reich Xebel und eben auch das Tiefseefischmenschenvolk aus den früheren Teilen. Nun hat Aquaman nur noch ein Ziel – Er muss Atlantis zurück erobern.

Also eher wieder besetzen, oder?
Irgendwie ist es ja schon so, dass er den König von Atlantis erneut stürzen will. Allerdings ist der wahnsinnig, will der Stadt nichts Gutes und das Volk sehnt sich eh nach seinem Aquaman. Außerdem muss da ja auch noch der Scavenger beseitigt werden. Glücklicherweise besitzt Aquaman den Stab, mit dem Atlan einst sie Stadt versinken ließ. Das Volk von Xebel folgt ihm damit zwar nicht, dafür aber aber diese Tiefseefischmenschen, die eine ziemlich feine Armee abgeben.

Aber kann Arthur überhaupt gewinnen?
Sagen wir es so: Es wird noch einen weiteren Band geben in dem auch Arthur dabei sein wird. Und Mera als seine Königin, falls euch das wichtig ist. Wer allerdings nicht dabei sein wird ist Geoff Johns, der sich auch hier als Autor verabschiedet, wie er es schon kürzlich von der Green Lantern Serie tat. Das ist auch hier wieder ziemlich schade, weil Geoff Johns so ein Typ ist, der prinzipiell coolen Figuren mit Serien, die gerade nicht so gut laufen, neues Leben einhauchen kann. Das tat er bei Green Lantern und das tat er auch bei Aquaman, der vermutlich lange nicht mehr so cool war, wie in dieser Serie. Aber wir schauen mal, wer da nachrücken wird.
Es gibt übrigens auch wieder eine Story mit den Anderen, Aquamans altem Team, das wieder mal seine Hilfe benötigt. Eine Hexe hat eines der Relikte des ersten Königs gestohlen, um damit das Ende der Welt einzuläuten, was für allerlei Probleme sorgt, die aber natürlich adäquat gelöscht werden können. Der eigentliche Kern dieses Bandes ist aber schon die Story um den Kampf zwischen Arthur und Atlan.

Erschienen am: 22.07.2014
Seiten: 140
Format: Softcover
Original-Storys: “Aquaman” #22-25, “Aquaman Annual” #1
Autor: Geoff Johns, John Ostrander
Zeichner: Paul Pelletier, Geraldo Borges, Netho Diaz
Preis: 16,99 €
U-Bahnlesetauglichkeit: Das Cover ist ein bisschen doof und die Leute halten Aquaman echt immer noch für uncool.
Rating: 7 von 10 zerschmolzene Dreizacke

Kaufbar bei Amazon (Partnerlink) oder direkt bei Panini, leider ohne Leseprobe.

Disclaimer: Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar