Am 05.01.2015, also gestern, war Boris Niehaus in Berlin unterwegs und hat am Alex mal die Demo der berliner Pegida mitgefilmt. Oder eben viel mehr die Gegendemo der lauten Antifaschisten, die etwas übereifrigen Polizisten und eben auch die paar Rassisten, die da ihre Demo veranstalten wollten. Und wenn ich mir das so ansehe, bin ich echt froh, da gestern nicht hingefahren zu sein, obwohl ich noch was am Alex zu erledigen hatte, was nichts mit Rassismus zu tun hat.

Am 5.1.2015 blockierten ca. 5000 Antifaschist*innen einen Aufmarsch der Inititative Bärgida (Berliner gegen die Islamisierung des Abendlandes) am Roten Rathaus in Berlin. Nach einigen Stunden in der Kälte blieb den Rassisten nichts anderes übrig als ihre Rückreise anzutreten. Bärgida ist ein Ableger von Pegida.

Jedenfalls ist mir das alles nichts. Gegen Rassismus muss man Stellung beziehen, ganz klar, aber die Antifaschisten sind mir da viel zu anstrengend und gewaltbereit. Darauf habe ich keine Lust und ich halte das auch für den falschen Weg. Sicherlich gehört das auch irgendwie dazu, aber was mir halt total in der ganzen Sache fehlt, ist ein offener Dialog, um das Problem an der Wurzel zu bekämpfen. Denn diese Pegida-Sache hier? Das ist doch nur ein Symptom von über 25 Jahren falscher Politik. Von daher können wir froh sein, dass es nur zu, wenn auch erschreckend vielen, Demonstrationen und nicht zu noch mehr NSU führte. (via die Blogrebellen, die da glaub ich auch nur zufällig waren, weil sie ihr Clubhaus in der Alkopole haben)