Fasten, Pussycat! Kill! Kill!

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Neulich war ja Karneval, die ein oder anderen von euch werden versucht haben das zu ignorieren, und das bedeutet, dass jetzt die Fastenzeit beginnt. Und jedes Jahr auf’s neue überlege ich, dass ich das eigentlich auch mal tun sollte. Nicht unbedingt aus religiösen Motiven, sondern eher, weil mir Verzicht auch einfach mal gut tun würde. Aber wie gesagt – ich nehme es mir vor, vergesse es regelmäßig und bin deswegen eine Mischung aus mehreren Todsünden. Aber nicht diesen Jahr!

Den letzten Anreiz gab mir nämlich die zauberhafte Maja mit einem Artikel, in dem sie davon spricht jetzt auch eine Fastenzeit einzulegen. Wenn sie das kann, dann kann ich das auch und vielleicht klappt es genauso ja auch anders herum. Gegenseitige Motivation und sowas. Ihr wisst schon. Psychospielchen.
Denn genau darum geht es ja. Ich will mir beweisen, dass ich stärker bin, als mein blöder, von Süchten und Gewohnheiten geplagter Körper. Deswegen gebe ich zwei Dinge auf, die mich immer ziemlich gut durch den Tag gebracht haben: Süßigkeiten und Softdrinks.

Mein Problem ist nämlich, dass ich nicht so gut frühstücken kann, aber so ein Keks geht halt doch immer. Und ich mag es Eis essend vor dem Fernseher zu sitzen und manchmal betrachte ich eine Packung Schaumküsse auch als vollwertiges Abendbrot (also wirklich ganz manchmal nur… Man hat ja so Tage) und Mate und Cola hält mich tagsüber fit. Aber damit muss jetzt Schluss sein. Keine Süßigkeiten mehr, keine Softdrinks (Tee mit Zucker find ich aber okay – es sind meine Regeln!) und damit das nicht ganz so furchtbar wird, mach ich es wie die Katholen und sündige dann sonntags, um die Woche nachzuholen.

Das wird schwer. Aber wie ein großer Denker und vorbild von Generationen so schön zu sagen pflegt: „Jo wir schaffen das!“

Es ist ja auch nur bis zum 5. April und da ist ja auch nur mein Geburtstag dazwischen. Das wird super.

Und ihr so? Fastet ihr auch oder fühlt ihr euch gar inspiriert? Bitte sagt ja, sonst fühl ich mich so allein.

(Das Gif stammt übrigens aus „Faster, Pussycat! Kill! Kill!“, einem Film von Russ Meyer von 1966. Eigentlich ist er nicht besonders gut, aber eigentlich doch.)


7 Comments

mandarine_one · 18. Februar 2015 at 11:56

Ich werde auf Süßigkeiten und Chips verzichten. Damit du nicht so allein bist.

Marco · 18. Februar 2015 at 12:10

@mandarine_one: Ich glaube das würde mir sehr, sehr helfen. 😀

Karsten · 18. Februar 2015 at 18:59

Ich hab schon ganz allgemein Cola durch Mate ersetzt. Spart schon einiges an Kalorien. Evtl. wollte ich aber noch mal wieder eine 1-2 Wochen „Tee und Wasser“ Kur in Angriff nehmen. Schon einmal gemacht, war eine körperliche und geistige Erfahrung.
Viel Erfolg dir!

Phil · 19. Februar 2015 at 3:43

Ich glaube, man darf das nicht so kompliziert sehen: 4, 40 oder 400 Tage lang mal was anders machen als den Rest des Lebens ist eine tolle Chance.
Und ich klatsch Dir jetzt einfach mal die 30 Days Challenge von Matt Cutts hier rein: http://www.ted.com/talks/matt_cutts_try_something_new_for_30_days

ExitMothership · 19. Februar 2015 at 17:21

Vor einer Woche mit Rauchen aufgehört, gesundes Essen und Sport stehen in Angriff. I feel you

P.S. Tee mit Honig ist besser 🙂

Marco · 25. Februar 2015 at 22:26

@Karsten: Nur Tee und Wasser könnte ich nicht… Sicherlich würde es irgendwann total leicht werden, aber auch nur, weil ich mich vor Schwäche nicht mehr bewegen könnte. 😀

@Phil: Da hast du völlig Recht! ES ist allerdings schwer, weil manche Verhaltensweisen eben doch sehr gut ausgeprägt sind und man ja auch ein Gewohnheitstier ist. Da bietet sich so eine Gelegenheit allerdings echt an diese Abläufe mal zu durchbrechen. 🙂

@ExitMothership: Okay, du bist auf dem zweiten Level. 😀

STOP! In the name of (@Fadenaffe) · 18. Februar 2015 at 11:43

#MindsDelight Fasten, Pussycat! Kill! Kill! http://t.co/93BBTO9lwu

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