OKay, das lässt sich jetzt vielleicht auch so lesen, als handle es sich hier um eine Dokumentation. Sicherlich ist die Thematik recht interessant, denn scheinbar gab es in den Jahren 1932/33 eine große Hungersnot in der Urkaine, weswegen viele Leute zu Kannibalen wurden. Bei Wikipedia gibt es einen recht interessanten Artikel dazu, weil scheinbar umstritten ist, ob es durch Missernten oder durch die Zwangskollektivierung dazu kam, oder ob Stalin das nicht verursachte, um den rebellischen Willen der Ukrainer zu brechen. Jedenfalls nennen sie das da Holodomor und ist da offenbar so gegenwärtig, wie bei uns der Mauerbau.

Jedenfalls ist das genau der Stoff für Horrorfilme, weil es da, und das ist vermutlich dann jetzt der fiktive Teil, einen ganz schlimmen Kannibalen gab. Seine Geschichte wollen jetzt ein paar US-Studenten erforschen und alles ist sehr wie „Blair Witch Project“, nur eben in wirklich gruselig.

GHOUL follows three Americans who travel to the Ukraine to investigate how cannibalism swept through the country during the notorious famine of 1932. After being led deep into the vast Ukrainian forest for an interview with the last known survivor of the cannibalism epidemic, they are plagued with a series of unexplainable supernatural encounters and come face to face with the evil spirit of Andrei Chikatilo, who was born in the Soviet Union and was the most violent serial killer and cannibal of all time.

Find ich gut. Am 20. März kommt er in ein paar Kinos, aber vermutlich ist das eher so ein Direct-to-DVD-Film. (via)