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Ich mache das tatsächlich immer noch und ich muss euch echt sagen, dass das erstaunlich gut funktioniert. Allerdings muss ich mich immer wieder dran erinnern, dass das hier ja keine Diät ist, sondern ich nur Softdrinks und Süßigkeiten faste. Also außer halt sonntags, wodurch sich dieser Kuchen da oben erklärt, den ich mich leckerer, leckerer, eigentlich gar nicht so leckerer Cola runterspüle. Wisst ihr nämlich, was ich festgestellt habe?

Dieses schwabbelige Konstrukt namens Körper ist nämlich verschiedensten Veränderungen ausgesetzt. Die erste Woche war ja noch ziemlich schwer und die ersten Tage dieser Woche waren auch nicht unbedingt leicht. Ich hatte Kopfschmerzen, nicht so richtig gute Laune, war mittags müde und wenn sich das für euch wie Entzugserscheinungen liest, dann habt ihr vermutlich recht. Aber irgendwann ging es echt gut, weil ich mich halt auch selbst dran erinnert habe, dass ich nicht keine Süßigkeiten essen darf, sondern will! Ich will das ja nicht essen und das gibt mir glaub ich genügend Kraft, das auch durchzuhalten. Gut, dass ich mich da jetzt vermutlich selbst belüge und mir das irgendwie einrede, kann ich auch nicht ausschließen. Ich vertraue mir ja an der Stelle sogar so wenig, dass ich am Freitag eben keine Süßigkeiten für Sonntag einkaufte, weil ich genau wusste, dass sie bis dahin gar nicht überleben würden. Daher fühlte ich mich halt gezwungen zu backen (und weil ich das mal ausprobieren wollte), während es die Cola ja am Späti gibt.

Aber lasst uns mal über Verstopfung reden. Wovor einem halt niemand bei so einer Ernährungsumstellung warnt, ist, dass man vermutlich Verstopfung bekommt. Das ist zwar nichts, was ein paar Trockenpflaumen und ein Paket Sauerkraut nicht richten können, aber wissen sollte man das vielleicht schon vorher. Ihr seid also hiermit gewarnt.

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass mein Zuckerlimit jetzt total herabgesetzt ist. Während ich früher Unmengen an Süßkram verdrücken konnte und wollte, habe ich den Kuchen gerade mal bis zu E geschafft, bis ich vollends genug hatte, und die Cola schmeckt irgendwie auch bitter und gar nicht so gut, wie ich das in Erinnerung habe. Entweder habe ich das mit dem Nicht-Wollen zu gut eingeredet, oder der Verzicht war sogar schon über eine kurze Dauer erfolgreich. Ich bin gerade als sehr zuversichtlich und hoffe, dass ich das vielleicht auch nach Ostern so weitertreiben kann. Zumindest ein bisschen.