So richtig hoch sind meine Erwartungen an den Film eigentlich nicht. Vor allem halt, weil Edgar Wright beim Drehbuchschreiben als Regisseur aus der Produktion ausstieg, weil er sich mit dem Studio auf keine Richtung einigen konnte. Das Drehbuch schrieben dann Paul Rudd und Adam McKay, der Regisseur von „Anchorman“, weiter und dass das ganze jetzt eine mischung aus beiden Einflüssen ist, erkennt man beispielsweise an der Szene, in der Ant-Man den Pistolenlauf entlangläuft (das hatten wir schon in dem Testfootage von damals, als Edgar Wright noch dabei war), aber eben auch an den Gags, die manchmal doch ein bisschen flach sind. So doofflach. Eigentlich find ich das manchmal okay, klar, aber ich weiß nicht, ob das hier so passend ist, eben weil die Figur an sich schon so doof ist.

Daher finde ich es auch ein bisschen schade, dass sie nicht Hank Pym als Ant-Man genommen haben, sondern Scott Lang. Der ist nur ein Dieb und an sich ganz okay, aber Hank Pym hat in seiner Karriere so viele unangenehme Dinge, vom Schlagen seiner Frau bis zur Erschaffung von Ultron, getan, dass ich ihn als Charakter viel lieber gesehen hätte.

Aber die wissen ja sicher, was sie da tun. Das hätte auch mal Edgar Wright erkennen sollen. (via)