Und dieser Jemand heißt Henrik (don’t give him the D), ist einer der sympathischsten Menschen im Internet (das könnt ihr beispielsweise bei Twitter (@Celilander) oder an vielen anderen Stellen im Internet verifizieren) und hat in einem dieser Video-Logs (die Kids heutzutage nennen das Vlogs) angemerkt, dass er diesen kleinen Blog hier ziemlich schnafte findet. Allerdings muss ich ja mal zu einigen haltlosen Vorwürfen Stellung nehmen, die er da von sich gibt!

Ick bin ja keen Berliner ey, ick leb‘ da nur! Original Comic ja nehmlich aus Brannburch!

Allerdings möchte ich auch kurz nochmal die Gelegenheit ergreifen und euch sagen, wie das mit der Vermarktung hier eigentlich funktioniert, weil er sich da auch nicht so richtig sicher war. Es ist nämlich tatsächlich so, dass ich jetzt mal testweise da rechts in der Sidebar den Paypal-Spendenbutton eingefügt habe, den jeder ohne jegliche Vorteile benutzen kann oder eben nicht. Bisher halt gar nicht, aber das ist voll okay, weil sich dadurch vermutlich in keinster Weise irgendwas ändern würde und vermutlich kommt der eh bald wieder weg.
Ansonsten gibt es hier öfter mal gesponserte Reviews, wo aber auch keine Kohle fließt und ich eben die Comics bzw. Bücher als Rezensionsmaterial bekomme. Natürlich kaufe ich auch viele Comics, die ich dann reviewe (ich nenne das nie Rezension, weil es das nie ist, aber das muss man ja den Partnern nicht unbedingt verklickern, wa?), aber da steht dann nie drunter, dass es gesponsert ist. Ihr versteht das Prinzip sicher.
Ansonsten gibt es hier manchmal auch sogenannte Adervtorials, was dann prinzipiell Werbeartikel sind, für die ich dann ein bisschen Geld bekomme. Das ist natürlich ziiieeemlich nett, aber eben zur Zeit auch ziemlich selten. Als ich bis vor ein paar Jahren noch in der Ausbildung war, konnte ich mir damit mein unglaublich mageres Gehalt aufbessern, was mir vermutlich das Leben gerettet hat. Heute habe ich einen richtigen Job und bin darauf nicht mehr wirklich angewiesen, obwohl es schon ein nettes Zubrot wäre, ich da aber nicht mehr so hinterher bin. Wenn mir da etwas zufliegt und es in allen Belangen passt (das heißt thematisch (das ist sehr selten der Fall), inhaltlich (also dass ich da irgendwie einen netten Artikel draus stricken kann) und eben auch finanziell (also dass der Preis stimmt, dass ich meinen mehr oder minder guten Namen für das Produkt hergebe), mache ich das schon mal gerne – aber wie gesagt. Vermutlich habt ihr selbst mitbekommen, dass das nicht so oft der Fall ist.
Blöd sind an der Stelle vielleicht auch die mir selbst auferlegten Regeln: Beispielsweise möchte ich nicht für Alkohol werben, weil meine Leser durchaus auch minderjährig sein können. Tatsächlich wäre mir ein Minderjähriger, der sich dann eine Flasche Schnaps organisiert, weil ich hier dafür geworben habe, schon zu viel. Ich hab das mal gemacht und ich fand mich dann selber doof, aber wie schon gesagt war das Geld während der Ausbildung wirklich hilfreich.
Rasierschaum würde ich aber auch nie machen, weil ich Rasierschaum wirklich nicht interessanter machen kann, als er ist.
Oder wie mein Gesicht beim Rasieren aussieht.
Oder irgendwas mit Jokounklaas oder wie diese siamesischen Zwillinge heißen. Furchtbar.
Und wenn jetzt jemand mit „Aber diese ganzen Horrorfilmtrailer immer…“ kommt. Ja Horrorfilme sind ja auch geil! Sich wegen Schnaps vollkotzende Teenager aber eben nicht.

Und genau deswegen macht mir das gerade auch wieder mehr Spaß. Ich hatte zeitweilig ein kleines Tief, in dem ich viel zu viel Druck verspürte, immer mehr Besucher brauchte und mich schlecht fühlte, wenn es wieder weniger wurden. Jetzt habe ich alle Statistiktools ausgeblendet, mache nur noch, worauf ich Lust habe oder eben gar nichts, wenn ich mal keine Lust habe, lebe wesentlich entspannter und habe trotzdem einen Blog, den offenbar mindestens Henrik mag. Und damit bin ich zufrieden, immerhin habe ich ja nicht einmal aufbereitete Mediadaten. Dafür gibt es morgen wieder einen Trailer zu einem ekligen Horrorfilm und keine Werbeposts über Rasierschaumschnaps. Versprochen!