Life After 44 Years in Prison

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Otis Johnson war 44 Jahre im Gefängnis, weil er versucht hat einen Polizisten umzubringen. Letztes Jahr kam er wieder raus und entdeckt die Welt, die für viele Millionen Menschen alltäglich ist, völlig neu und wirkt dabei wie ein Zeitreisender aus dem Jahr 1970, der erkennt, welche merkwürdigen Früchte unsere Gegenwart trägt. Kabel im Ohr und Jelly im selben Glas wie Peanutbutter? Crazy! (via)

Categories: Äh

2 Comments

casaloki · 1. Dezember 2015 at 6:47

Wenn man sich überlegt, was ihm alles entgangen ist in den 44 Jahren? Gut, er hat ja nicht in einem Knast in der Negativzone gesessen aber trotzdem: Ende des kalten Krieges usw., er war nicht dabei. Ich stell mir das gerade für Deutschland vor, bin selber 46, was für Veränderungen hier abgelaufen sind in der Zeit. Alleine 3 Weltmeisterschaften hat Deutschland in den letzten 44 Jahren gewonnen. Wahnsinn. 🙂

Marco · 15. Dezember 2015 at 0:47

@casaloki: Ich vergesse immer, dass meine Zielgruppe nicht nur von 14-25 reicht 😀
Aber ja… an sich ist das Konzept Gefängnis irgendwie irre. Man sperrt Leute wegen Straftaten erstmal weg, weil sie halt eine Gefahr für die Allgemeinheit sind, aber auch, um ihnen quasi ihre Lebenszeit zu stehlen und gemessen wird die gestohlene Lebenszeit anhand der Straftat. Irgendwie sehr absurd, wenn man es mal von außen betrachtet. Apropos: Von außen konnte er das ja auch alles sehen, aber er konnte halt null am Leben teilnehmen, seine Familie nicht sehen oder sein eigenes Leben steuern. Irgendwie… hm. Absurd.

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