„Independence Day“, den kennt ihr ja. Als ihr mal jünger wart, war es vermutlich der beste Film, den ihr jemals gesehen habt. Diese Aliens, die Schlachten, diese Helden, das alles war so bombastisch und einnehmend! Ich weiß noch, wie ich mich als kleiner Junge (Vermutlich war ich zehn), kaum unhaariger als jetzt, damals aus seinem Film namens „Alaska“ (oder so) schlich (er handelte von einem Husky und seiner Reise durch… Schnee), um heimlich „Independence Day“ zu schauen. Es war großartig.
Dann sah ich ihn irgendwann nochmal auf VHS, aber VHS ist halt nicht Kino, aber es war trotzdem ziemlich cool. Und dann wurde ich älter und sah ihn nochmal und fand dieses ganze USofA-Ding total merkwürdig und nervig. Noch etwas später fand ich es lächerlich. Und dann war es mir irgendwann unangenehm. Und heute ist der Film eine unglaublich teure Trashperle, die genau den Nerv der Zeit traf und eben total typisch und aus nostalgischen Gründen immer noch toll ist. Nicht offensichtlich toll, das ist klar, aber er macht Spaß.

Und heute, 20 Jahre später, geht es weiter. Die Menschen haben die Technologie genutzt (was wir uns als Kinder damals genau so ausgemalt haben), die Aliens kommen größer und böser wieder (was wir uns damals auch dachten) und Jeff Goldblum rettet hoffentlich wieder den Tag. Das wäre schön. Hoffentlich wird auch der zweite Teil, auf den wir wirklich viel zu lange warten mussten, genau so altern, wie seine Fortsetzung.

Der zweite Teil läuft dann am 14. Juli 2016 bei uns an.

Fun Fact: Der neue Godzilla aus Japan heißt auch was mit Resurgence.