Die vielen, vielen Filmreferenzen in „The Hateful Eight“ von Tarantino

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Ich muss ja ehrlich gestehen, dass mich der Film stellenweise ein bisschen überforder hat, wobei ich ihn jetzt auch erst einmal sah. Dafür aber in glorious 70mm, wie es sich halt gehört.
Auf jeden Fall war er lang. Sehr, sehr lang. Aber wenn man ein bisschen aufgepasst hat und eben auch schon mal einen guten Film gesehen hat, wird einem die ein oder andre Referenz bestimmt aufgefallen sein. Dieses Video, zusammen geschnitten von Ollie Paxton, zeigt uns diese Referenzen auf eine sehr angenehme Art und Weise. Und tatsächlich sind es nicht alles nur Western. Hier mal die Filmliste:

‚Stagecoach‘ (1939)
‚The Magnificent Seven‘ (1960)
‚Lawrence of Arabia‘ (1962)
‚The Good, The Bad and The Ugly‘ (1966)
‚The Great Silence‘ (1968)
‚Last House on the Left‘ (1972)
‚The Thing‘ (1982)
‚Reservoir Dogs‘ (1992)
‚Inglourious Basterds‘ (2009)
‚Django Unchained‘ (2012)
‚The Hateful Eight‘ (2015)

Ich glaube ich würde den nochmal gerne sehen. (via)


2 Comments

Carsten Maat · 24. März 2016 at 0:25

Meiner Ansicht nach sind in diesem (zugegebenermaßen nett gemachten) Clip auch viele Einstellungen dabei, die sehr ähnlich aussehen, aber nicht unbedingt als Filmreferenzen angesehen werden können. Das Vokabular des Mediums Film ist halt inzwischen sehr umfangreich, da ergibt es sich zwangsläufig, dass uns Bilder immer wieder mal bekannt vorkommen.
Bei den Szenen aus „THE THING“ kann ich eine Absicht durchaus erkennen, zumal es sich dabei ebenfalls um einen Schnee-Film mit Kurt Russell handelt, und die oscar-prämierte Musik von Ennio Morricone aus „THE HATEFUL EIGHT“ ursprünglich für jenen Film komponiert wurde (und ironischerweise damals für die Goldene Himbeere als schlechteste Filmmusik nominiert war).

Marco · 10. April 2016 at 23:36

@Carsten Maat: Ja klar, man kann viele Einstellungen als Standard bezeichnen, aber das würde ich bei Tarantino nicht erwarten. Er ist ja kein frischer Absolvent einer Filmhochschule mehr 😀

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