Kürzlich, genauer am 06. Juni, starb mit Muhammad Ali nach langer Krankheit einer der größten Boxer aller Zeiten. Und das ist nicht nur so daher gesagt, denn was er im und teilweise außerhalb des Rings abzog, war einfach Großartig, wenn man den Boxsport ganz gerne mag. Heutzutage ist es ja oft so, dass sich die Kämpfer vor dem Kampf anzicken, was oft auch schlecht geschauspielert oder doof inszeniert wird. Muhammad Ali hatte auch eine riesige Klappe, konnte aber eben auch abliefern und wie er teilweise seinen Gegnern ausgewichen ist und sie dann auch noch im Ring verhöhnte – genial. Schaut euch mal „Rumble in the Jungle“ an (ich binde es euch unten mal ein), was heute als einer der besten Boxkämpfe aller Zeiten gilt. Hier tritt Ali gegen George Foreman an und niemand rechnete ihm wirklich hohe Chancen aus. Es ist wunderbar.

Heute ist Schwergewichtsboxen leide manchmal etwas träge und der ganze Hype ist irgendwie auch doof. Ich wüsste eben auch nicht, welcher Boxer heute noch eine Chance gegen Superman hätte.

Daher mag ich das Tribute von John D. Boswell hier sehr gerne und kann da sogar über das Autotune hinwegsehen. (via)