Was großen Britannien „Britain’s Got Talent“ heißt, ist bei uns wohl „Das Supertalent“ und beides ist gleichermaßen grausam. Das Konzept ist das gleiche und es ist nachweislich menschenverachtend, eklig und kitschig und ich hasse es wirklich sehr, dass es das immer noch gibt. Ich kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass es in Großbritannien nochmal eine ganze Ecke schlimmer ist, sind die doch für ihr Trashfernsehen bekannt.

Nun hat sich der Comedian Simon Brodkin gedacht, dass man das ganze mal irgendwie unterwandern müsste. Dafür hat er sich einen Plan zurecht gelegt, der bei den Juroren genau das triggert, was sie wollen: Bisschen Patriotismus, eine traurige Geschichte und eine schöne Überraschung. Geboren war der rappende Rabbi, der hauptsächlich seinen Vater pflegt, und von Eminem und Dr. Dre inspiriert wurde.

Es ist schon sehr großartig, wie viel Mühe er sich dabei gegeben hat und tatsächlich ist der Rap auch schon ziemlich catchy und vermutlich weniger schlecht, als er hätte sein sollen. (via)