Das ist eine der erstaunlichsten und überraschendsten Kurzdokumentationen, die ich seit langem sah. Es ist nämlich offenbar so, dass Gefängnisinsassen in den USA (vielleicht auch woanders, aber die Doku spricht nur von den Staaten) sich die Zeit mit P&P vertreiben. Natürlich mit Dungeons & Dragons, aber Pathfinder wird auch erwähnt. Es ist ist ziemlich kurios, aber auch abgefahren, weil eben auch erzählt wird, dass Auseinandersetzungen durchaus zu körperlicher Gewalt führen können und dass so eine Rollenspielrunde durchaus Gang-ähnliche Strukturen hat, was von den Obrigkeiten nicht so gerne gesehen wird. Allerdings wird das Spiel ein fester Bestandteil in deren Leben, der auch nach der Freilassung nicht aufgegeben wird. Irre, aber auch total verständlich, weil man wirklich nicht mehr als das Regelbuch braucht, um stundenlang (oder länger) Spaß zu haben.
Dass man aber schon durch den Besitz von Shrooms in ein Maximum Security Prison kommt – okay, das ist vermutlich ein anderes Thema. (via)