Embark on a visionary journey through the fragmented unconscious of the West, and with courage face the Shadow. Through Shadow into Light.

“No tree, it is said, can grow to heaven unless its roots reach down to hell.”
-C.G. Jung

This film was created with earnest effort, diligence, and sacrifice. It is an urgent call to growth. If you are moved by the content, please SHARE.

Ich empfinde ausschließlich Liebe für diesen Film, obwohl ich beim Anschauen durchaus noch andere Emotionen spüre, die sich wohl ganz gut als Ekel zusammenfassen ließen. Lubomir Arsov zeigt uns hier nämlich die westliche Welt in all ihrer Abscheulichkeit: Baue Häuser, liebe deine Dinge, geh arbeiten und frag nach mehr, während du deine lächelnde Maske trägst und du den Untergang der Welt auf deinem neusten Smartphone betrachten kannst. Zum Glück geht es immer nur den anderen schlecht.
Dieser Film macht wirklich keine gute Laune, zeigt uns aber in schnell aneinandergereihten, sehr kurzen (und wünderschön gezeichneten) Szenen Teile aus unserer Realität, die hier vielleicht mitunter etwas überspitzt, aber bestimmt nicht weit hergeholt sind. Allein dieser ganze Part mit den Medien und den Politkern, oder dieser mit der Pharmaindustrie – Anfang der 2000er wäre es als Musikvideo noch sehr edgy gewesen, heute ist es eher betrüblich.

Das Ende, wenn auch sicherlich ein Happy End, ist dann aber doch etwas zu 2001 und mir fällt tatsächlich erst beim Schreiben dieses Satzes auf, dass das total so gewollt ist und warum der Film dieses Titel trägt. Ey, ich lasse das jetzt so stehen, damit ihr an meiner Erkenntnis teilhaben könnt. Tolles Ende für einen tollen Film.