Was eine Dyson Sphäre ist, lernte ich, vermutlich wie viele andere auch, durch Star Trek TNG. Dort war es allerdings noch ein massives Gebilde, eher wie in Mantel, das eine Sonne umschloss, aber ebenso große Teile der Energie des Sterns verarbeitete. Heute lernte ich, dass eine Dyson Sphäre nicht zwangsläufig massiv sein muss, da sie so sehr anfällig für Meteoriten und dergleichen sein könnte, sondern auch aus einem Netz aus Satelliten bestehen könnte, das die Energie beispielsweise auf einen Kollektor spiegelt, von wo aus sie dann weiter verteilt würde.

Was ich an diesem Video tatsächlich total gerne mag ist nicht nur, wie sie hier das Prinzip und die Aufwände eines solchen Unterfangens erklären, sondern vor allem auch, dass sich die Menschheit selbst mit ihrer Technologie entwickeln muss, um sowas überhaupt umsetzen zu können. Was wir tatsächlich für ein Potential besitzen merkt man allein schon daran, wie gering die Budgets für die Erforschung des Weltraums und wie hoch die für das Militär sind, während wir uns auf der einen Seite gegenseitig bekriegen und irgendwelche Grenzen schützen, gleichzeitig aber mittlerweile eine permanente Präsenz im Weltraum haben, auf der viele verschiedene Völker friedlich zusammen arbeiten.

Früher hieß es noch “Schwerter zu Pflugscharen” (sorry bin Ossi), heute sollte es aber eher “Panzer zu Raumschiffen” lauten. (via)