Wenn mich jemand fragt, was eigentlich meine allerliebsten Videospiele sind, antworte ich je nach Gusto und völlig zufällig meistens mit “Mass Effect” oder “Fallout”. Wenn ich mich entscheiden müsste, könnte ich es nicht, würde es aber auch nicht wollen und glücklicherweise bin ich ja dazu auch nicht gezwungen und überlege gerade eher nochmal die ein oder andere Woche frei zu nehmen und ein paar Teile der beiden durchzuspielen. 
Nun gibt es aber das Entwickler-Studio Obsidian, das sich einst aus Mitgliedern des Studios Black Isle zusammensetzte, welches wiederum so großartige Titel wie “Icewind Dale”, “Planscape Torment” und eben die ersten beiden Teile von “Fallout” produzierte (habt ihr eigentlich auch bemerkt, dass isometrische, rundenbasierte Strategiespiele ein Revival erleben?). Bei Obsidian selbst entstanden KotOR II und eben auch “Fallout: New Vegas”, das in vielen Belangen besser als “Fallout 3” war.

Und jetzt kommt das Studio mit “Outer Worlds”, das sich endzeitig wie Fallout und spacig wie “Mass Effect” anfühlt, ein bisschen Humor und Slapstick mitbringt und in den Ankündigunstrailer einfach nochmal “Passenger” von Iggy Pop einbaut. Leute, the hype is real.

Weil er es, zumindest bei mir, aber auch bei “Fallout 4” war, das mich immer noch enttäuscht (ich konnte einfach nicht mehr weiterspielen, als sich abzeichnete, dass ich unbedingt eine Fraktion ausradieren muss und der Anführer vom Institut… ach, Spoiler), möchte ich an dieser Stelle gerne nochmal jeden daran erinnern, dass Vorbestellungen und Early Access nur in den seltensten Fällen eine gute Idee sind. Trotzdem erscheint das Spiel dann im Laufe des nächsten Jahres für die beiden leistungsstarken Konsolen und den PC. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir bis dahin noch einiges davon hören werden. (via)