Die österreichische Antwort auf die Frage, welche Band eigentlich außerdem noch einen stehenden Drummer hat, ist endlich wieder mit einem neuen Track am Start, der tatsächlich sehr an die älteren Werke der Band erinnert. Grund dieser Aussage könnte aber auch sein, dass ich vor einer Weile deren Weihnachtsalbum, das eigentlich nur aus Cover-Versionen sehr bekannter Songs besteht, in Endlosschleife hörte. Wer jetzt hier aber ob des Titels eine romantische Ballade, womöglich den anderen stehenden Drummer betreffend, erwartet, liegt hier natürlich gänzlich falsch, wird hier doch der ungarische Serienkiller Béla Kiss besungen. Die deutsche Wikipedia liest sich hier wie die Zusammenfassung eines gar nicht so schlechten Films:

1916 hieß es, Kiss sei gefallen. Der Hausbesitzer fragte bei der Polizei an, was er mit den sieben Metalltonnen machen solle, die er vorgefunden habe. Ein Polizist erinnerte sich an Kiss‘ Aussage, dass Benzin in den Behältern sei, und machte Meldung an die Armee. Als die Soldaten einen der Behälter öffnen wollten, kam ihnen ein verdächtiger Geruch entgegen. Die Sache wurde der Polizei übergeben; die Untersuchungen leitete Károly Nagy, der […] die Tonnen öffnete. Es fanden sich die Leichen von Marie Kiss und ihrem Liebhaber, dem einzigen männlichen Opfer, sowie die Leichname 17 weiterer Frauen, konserviert in Alkohol. Die Opfer waren erwürgt oder vergiftet worden.

Wikipedia

Und das ist lediglich der Anfang des Artikels. Es wird dann alles noch ein bisschen absurder. 

Die Zombies selbst (also die hier erwähnten) sind natürlich ganz liebe und freundliche Leute und bedienen sich hier nur einem im Horrorpunk/Psychobilly beliebten Motiv und verwursten es auf ihre ganz typische und bei mir unglaublich beliebte Art. Apropos verwursten. Gibt es eigentlich schon Songs über Carl Großmann?