Mir ist etwas erstaunliches aufgefallen, von dem ich euch gerne erzählen möchte. Ich betreibe diese Sache hier, das Sammeln und Aufarbeiten von guten Nachrichten, jetzt ziemlich genau vier Wochen lang (eigentlich länger, weil das schon während der Umsetzung der Skripte anfing) und ich habe festgestellt, dass sich mein Medienkonsum tatsächlich ein wenig verändert hat. Ich sehe natürlich noch den ganzen Abfuck, der in Gesellschaft und Politik stattfindet und schüttle regelmäßig den Kopf, aber mein Fokus liegt ja beim Sammeln eher darauf, dass ich gute Nachrichten finden möchte, die ich euch hier dann zeigen kann. Das bedeutet, dass sich meine Wahrnehmung auf jeden Fall geändert hat, denn, während ich Meh-Nachrichten gerade mal durchscrolle, lese ich gute Nachrichten aufmerksamer und ich glaube, dass das irgendwas mit mir gemacht hat. Wenn ich zum Beispiel lese, dass eine neue Fledermausart gefunden wurde oder dass meine Persona in Gruppen unabdingbar ist, dann macht mich das glücklicher, als mich so eine Diskussion über wiederkehrende Ex-Jihadisten betrübt.
Was ich euch heute also gerne mitgeben möchte, ist, dass ihr vielleicht auch mal versucht gezielt das Gute zu sehen, das euch vielleicht im Privaten widerfährt.
Vielleicht seid ihr auch ein bisschen kränklich, aber vielleicht ist das auch eine gute Möglichkeit mal etwas zur Ruhe zu kommen und ein gutes Buch zu lesen oder eine nette Serie anzuschauen.
Vielleicht ist die U-Bahn wieder super voll und stressig, aber vielleicht ist das auch eine gute Gelegenheit mal eine Station spazieren zu gehen.
Vielleicht ist die Arbeit gerade anstrengend, aber vielleicht ist das auch eine gute Chance mal zu schauen, wie man sich da umorganisieren kann.
Ich weiß, dass es schwierig ist, aber es ist ein Anfang und so grau und düster, wie sie manchmal erscheint, ist die Welt eigentlich gar nicht. Das zeigt uns zum Beispiel auch folgende Auswahl an tendenziell und grundsätzlich guten Nachrichten:

Themen Weitere Meldungen auf unserer Startseite 300-Meter-Brocken Berechnungen zeigen: Raumstation in ausgehöhltem Asteroiden wäre realistisch Astrophysiker konnten in theoretischer Arbeit nachweisen, dass eine beliebte Science-Fiction-Idee durchaus umsetzbar wäre 17.

Berechnungen zeigen: Raumstation in ausgehöhltem Asteroiden wäre realistisch (derstandard.de)

Mit neuartigen Fertigungsverfahren will das DLR konkurrenzfähige Triebwerke entwickeln. Erste Testläufe fanden bereits statt. Die Entwicklung und Fertigung von Raketentriebwerken ist kompliziert und teuer.

Raumfahrt: Raketentriebwerk aus dem 3D-Drucker (macwelt.de)

Wien/Graz. Der menschliche Körper besitzt die Fähigkeit, schadhafte Zellen oder Zellbausteine selbst abzubauen oder einem Recyclingprozess zuzuführen. Das ist nötig, um gesund und auch länger jung zu bleiben.

Neu entdeckter Pflanzenstoff wirkt lebensverlängernd (wienerzeitung.at)

In der europäischen Ur- und Frühgeschichte gab es rund 2.000 Jahre lang Feuerbestattungen, sagt Claudio Cavazzuti. Von 3.000 vor Christus an wurden die Toten auf Scheiterhaufen verbrannt und die kremierten Überreste in Gefäßen wie Urnen beigesetzt.

Archäologen lassen Knochen sprechen (deutschlandfunk.de)

Mehr als tausend Arten von Fledertieren (Chiroptera) bevölkern die Erde, nun wurden zwei neue entdeckt. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt “Acta Chiropterologica”. Myotis crypticus, so der jüngste Neuzugang unter Europas Fledermausarten, lebt in bewaldeten Gebieten in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Frankreich.

Neue, auch in Österreich heimische Fledermausart entdeckt (derstandard.de)

Die Menschen im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca verdienen ihr Geld mit Pulque, einem traditionellen Getränk aus der Agave. Doch das als heilig angesehene Getränk ist in Gefahr – und soll mit Tourismus gerettet werden.

In Mexiko sichert Ökotourismus das Überleben der traditionellen Landwirtschaft (dw.com)

Die US-Weltraumbehörde untersucht für ihre bemannte Marsmission das Zusammenspiel in Gruppen. Die Erkenntnis: Soll ein Team erfolgreich sein, muss ein bestimmter Charakter auf jeden Fall vertreten sein. Oft lässt sich der Nutzen der Raumfahrt für den Menschen auf der Erde nicht sofort erkennen.

Diesen Typ braucht jede Gruppe (spiegel.de)

Ausgerechnet auf Truppenübungsplätzen fühlen sich Wölfe wohl, hat eine Studie ergeben. Die Schießübungen seien für die Tiere berechenbar, ansonsten seien sie ungestört. Wölfe besiedeln laut einer Studie gerne Militärgelände – sie bevorzugen es sogar gegenüber Naturschutzgebieten.

Wildtiere: Wölfe leben lieber auf Militärgelände als in Naturschutzgebieten (zeit.de)

Der Neptun hat offenbar einen weiteren Mond, von dem man bisher nichts wusste. Das schließen Forscher aus Aufnahmen des Teleskops, die 2013 gemacht wurden. Den Mond zu entdecken hat so lange gedauert, weil dafür spezielle Bildanalyse-Techniken nötig waren.

Neptun hat einen neuen Mond (deutschlandfunknova.de)

Die Passanten auf dem Rathausmarkt, am Jungfernstieg, am Hauptbahnhof und am ZOB staunten am Dienstagmittag, als der Irizar ie-tram 18m an ihnen vorbeisurrte – denn der knapp 19 Meter lange Gelenkbus, der in Hamburg getestet wird, sieht durchaus futuristisch aus.

Wie eine Straßenbahn ohne Schienen (welt.de)

Diese Drohne trägt den klangvollen Namen “Powderbee” und könnte, wenn es nach ihren Machern geht, schon bald bei der schnellen Bergung von Lawinenopfern helfen. Droht eine Lawine, kann die Drohne einfach durch Knopfruck aktiviert werden.

“Powderbee”-Drohne findet Lawinenopfer (de.euronews.com)

It might sound like something out of a techno-thriller, but it’s not: Scientists in China really have developed an unmanned submarine that is designed to travel into potentially deadly typhoons and other extreme weather types and fire off weather-monitoring rockets.

China’s new robotic submarine doesn’t just chase typhoons, it dives into them (digitaltrends.com)

Der parteilose Bernie Sanders will als demokratischer Kandidat ins Rennen um die US-Präsidentschaft gehen. Bei der vergangenen Wahl konnte er sich nicht gegen Hillary Clinton durchsetzen. Damals galten seine Ideen als radikal. Heute sind sie bei den Demokraten Mainstream.

Bernie Sanders will es nochmal wissen (sueddeutsche.de)