Stop-Motion halte ich immer noch für eine sehr hohe Filmkunst und ich bin wirklich überaus glücklich, dass sie trotz der heute zur Verfügung stehenden Technik nicht in Vergessenheit geraten ist. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie heute nochmal ganz anders verwendet wird und Film Leute sich ihrer auf ganz andere Weise bedienen, als noch vor 20 oder 30 Jahren. Damals sollte es möglichst realistisch sein, heute ist es aber vollkommen okay, wenn es irgendwie schräg, aber doch in sich stimmig wirkt.

Wie zum Beispiel in diesem wirklich besonderen Kurzfilm, in dem Seeleute an die Stelle im Meer reisen, an der der Mond der Erde besonders nahe kommt, um dort seine köstliche Milch einzusammeln. Es ist ein gefährliches, aber doch traumhaftes Unterfangen, das auch glimpflich ablaufen würde, wenn einfach alle nur ihre Aufgaben erledigen würden.

Seven and a half years in the making, The Moon’s Milk is an entirely handmade stop motion animated short about a time when the moon was close enough to be reached by ladder. Narrated by Tom Waits, the film chronicles the last expedition of Captain Millipede and his crew to harvest the milk seeping from the craters. The action take place between the gravities of two heavenly bodies, which further complicates the attraction between the characters. Longing, missed signals, and mishaps lead to the enchantment of the heavens with music.

Erzählt von Tom Waits. (via)