Sie sprechen Martinese, eine Sprache, die sie sich selbst ausgedacht haben und die hauptsächlich aus Wörtern besteht, die ihre Kinder, als sie noch klein waren, falsch ausgesprochen haben. Anfangs war es noch ein niedlicher Inside-Joke unter den beiden aber nun, da die Kinder selbst erwachsen sind und eigene Kinder erziehen, benutzen sie diese Sprache unter sich – vielleicht ein bisschen aus Gewohnheit, vielleicht auch ein bisschen, um sich an eine Zeit zu erinnern, in der das Haus nicht ganz so leer war. Heute sind sie im Ruhestand und ein bisschen schräg, aber auf eine sehr, sehr niedliche Weise.

Die kurze Dokumentation von Sam Davis begleitet die beiden durch ihren Alltag, erzählt ihr Geschichte, ist anheimelnd und auch ein bisschen traurig. Sie zeigt ein Haus, das irgendwann mal voller Leben war und heute nur noch mit (SHn(y)o͞of) gefüllt ist. Habt eure Eltern lieb, wenn ihr könnt. (via)