Zur Zeit sind in dem regulären Medien gefühlt echt nur beschissene Nachrichten: Die Welt brennt an allen Ecken und Kanten (wortwörtlich) und RTL versucht seine Anwesenheit mit einer müden Spende in einer dieser brennenden Gegenden zu rechtfertigen, Regierungen bauen so viel scheiße, dass die Bevölkerungen auf die Straßen gehen, es drohen Kriege, weil eben jene Regierungen untereinander auch nicht klar kommen, dieser ganze Siemens-Kohlekraftwerk-Mist lässt sich auch nicht mehr schönreden (ich hab es versucht, indem ich sagte, dass die da jetzt wenigstens einen Ausschuss für Umweltfragen bilden, aber das ist ja auch nichts wert) und ich habe gelesen, dass der Schwertstör, der nur im Jangtse zu finden war, nun offiziell ausgestorben ist, was ungefähr gleichbedeutend damit wäre, als würde der indische Elefant aussterben. Es läuft gerade einfach nicht so richtig rund auf diesem Planeten, aber jede Meldung hat mehrere Betrachtungsweisen und wir müssen uns, allein für unser Seelenheil und unsere Motivation, diesen Planeten wieder in eine friedliche Bahn zu bewegen, bemühen, diese Seiten zu sehen.

Ja, scheiße, die Welt brennt, aber die Leute kommen zusammen und versuchen sie zu löschen. Niemandem ist es egal und irgendwann werden auch die Entscheidungsträger verstehen (müssen), dass wir alle im selben Boot sitzen. Und vielleicht ist es im Falle Australiens eine Möglichkeit, den Neozoen Herr zu werden (sorry für die zynische Sichtweise, die hier eigentlich nichts verloren hat).
Während die eine Hälfte der Welt brennt, geht die andere auf die Straße (und im Falle Australiens sogar weil sie brennt und der Premierminister nicht versteht, dass das vielleicht mit dem Klimawandel zutun haben könnte), aber die gute Nachricht ist, dass die Welt protestiert! Normale Menschen wollen keinen Krieg oder aus ihren Häusern flüchten, seine Lieben leiden sehen oder in Unsicherheit leben – normale Menschen wollen einfach ihre Ruhe und ab und zu einen guten Film schauen, womöglich hin und wieder verreisen, aber vor allem in Ruhe ausschlafen. Und dafür würde ich jeden Tag auf die Straße gehen.
Konzerne wie Siemens schaufeln sich sowieso ihr eigenes Grab und die Bemühungen, die Tierarten zu retten, die wir noch haben, sind stärker denn je (großen Dank an die Zoos, die man zwar kritisch betrachten muss, ohne die es aber kaum Zuchtprogramme gäbe).

Es ist nicht immer alles komplett scheiße und solange wir noch Hoffnung haben, habe wir auch eine Chance.

Ach ja, meine persönlichte gute Nachricht ist, dass ich mir super günstig eine gebrauchte Gitarre gekauft habe und nun lerne mit ihr umzugehen. Wir sehen uns in ein paar Jahren in winzigen Clubs in Berlin – Eintritt ist frei, aber ihr habt natürlich Liste.

In schweizerischen Tessin wird derzeit eine gigantische Batterie gebaut. Rund 120 Meter soll sie in den Himmel ragen – und jede Menge Energie speichern. Dabei kommt diese Batterie ganz ohne Lithium oder Säuren aus.

In der Schweiz wird eine riesige Batterie aus Beton gebaut (1e9.community)

Wäre es nicht schön, wenn man aus Kohlendioxid und Wasser einen effektiven Kraftstoff herstellen könnte? Für Forscher der TU Bergakademie Freiberg blieb dies keine bloße Theorie, sondern wurde zu einem ganz realen Projekt.

Aus CO2 und Wasser: Sachsen erfinden umweltfreundlichen Kraftstoff (trendsderzukunft.de)

Wer in Simbabwe unter Depressionen leidet, gilt als schwach oder besessen. Therapeuten gibt es kaum. Großmütter kümmern sich um psychisch Kranke – auf Parkbänken vor den Kliniken. Sie sind so gefragt wie nie zuvor. Die Fragen von Großmutter Shery sind meistens neu für ihre Besucher.

Omas, die auf Parkbänken seelische Qualen lindern (spiegel.de)

Ein Praktikum bei der NASA, der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde, ist für viele Sternengucker wahrscheinlich ein Traum. Und dann noch einen bisher unbekannten Planeten entdecken – das ist kaum noch zu toppen. Wolf Cukier ist das gleich nach drei Tagen Praktikum gelungen. 

NASA-Praktikant entdeckt unbekannten Planeten (kinder.wdr.de)

Bisher waren Batterien aus Lithium und Schwefel mechanisch noch instabil. Ein neues Verfahren soll dieses Problem nun gelöst haben. Australische Forscher haben nach eigenen Angaben den bislang leistungsfähigsten Lithium-Schwefel-Akku entwickelt.

Forscher entwickeln bislang leistungsfähigsten Lithium-Schwefel-Akku (tagesspiegel.de)

Die Bon-Pflicht hat schon bei ihrer Ankündigung mehr Kopfschütteln als Verständnis ausgelöst. Jetzt, da die Kunden tatsächlich für jeden Brötchen-Kauf den zentimeterlangen Kassenzettel in die Hand gedrückt bekommen, wird die Umweltbelastung augenfällig – und bringt die Menschen auf die Palme. Da kommt Gerd Klein (49) mit seiner digitalen Alternative gerade richtig: Der Bad Driburger Spezialist für individuelle Kassensysteme hat mit dem Softwareentwickler „Itrelations“ aus Mainz papierlose E-Bons (elektronische Bons) entwickelt.

Papierloser Bon gefragt (westfalen-blatt.de)

Sven Lüdecke ist unterwegs, lenkt seinen Kleinbus durch den Hamburger Stadtverkehr. Rund 120 sogenannte „Little Homes“ für Obdachlose hat der Profifotograf schon in ganz Deutschland aufgestellt. Auch in Hamburg-Barmbek, für Dagmar und Dennis:

3,2 Quadratmeter gegen Obdachlosigkeit (deutschlandfunk.de)

In der Meldung der Australischen Forscher geht es um eine Lithium-Schwefel-Batterie, erläutert Holger Althues. Am Fraunhofer Institut für Material- und Strahltechnik in Dresden ist er für die Batterieentwicklung zuständig.

Forscher entwickeln Akku für 1.000 Kilometer Reichweite (deutschlandfunk.de)