Es ist ein bisschen schräg: Die Leute verzehren sich in Zeiten wie diesen (und es sind wirklich merkwürdige Zeiten) nach guten Nachrichten und ich sehe dann zum Beispiel auf Twitter, wie das Konzept hier empfohlen wird, allerdings unabhängig davon gar nicht, weil es irgendwie nett ist oder so, und direkte Reaktionen bekomme ich von genau 3 Leuten dazu. Darüber könnt ihr jetzt mal ein bisschen nachdenken. Ihr dürft dabei aber nicht vergessen, dass ich eh gerade knurrig bin, weil letzte Woche mein Geburtstag war und nichts von den tollen Sachen offen hatte, die ich gerne besuchen wollte. Schwimmbäder, Kneipe, Museum, Tierpark – alles war zu und ich hab dann einfach nix anderes gemacht, außer zuhause sitzen und Kuchen zu essen. Ok, ich hab mir noch ein Buch gebaut und an meinem Fahrrad gebastelt, aber auch das hat es zu keinem besonderen Tag gemacht. Samstag wäre dann eine kleine Feier mit Freunden gewesen, also trank ich zuhause eine Flasche Wein aus.

Und auch, wenn wir alle gerade nicht so viel raus gehen (und wenn du doch noch viel raus gehst, sollte es bitte notwendig sein), geschehen gerade wunderschöne Dinge auf dieser Welt. Die Corona-Krise ist nur eine Facette unserer Realität, die sicherlich einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung hat, aber davon unabhängig existieren noch andere Dinge, wie zum Beispiel Nächstenliebe, die hier gerade ein starkes Thema zu sein scheint.

Das bedingungslose Grundeinkommen wird inzwischen auch auf der politischen Ebene durchaus ernsthaft diskutiert. So trat bei den Vorwahlen der demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten mit Andrew Yang sogar ein Kandidat an, der seine ganze Kampagne auf dieser Forderung aufbaute.

Experiment in Kanada: Forscher gewinnen 3 wichtige Erkenntnisse über das Grundeinkommen (trendsderzukunft.de)

Dort, wo sonst teure Kosmetik vom Band rollt, sollen nun Handdesinfektionsmittel hergestellt werden. Der französische Luxuskonzern Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) hat angekündigt, dass er seine Kosmetik- und Parfüm-Fabriken entsprechend umorganisieren will.

Luxuskonzern stellt ab sofort Desinfektionsmittel statt Parfüm her (welt.de)

Baden-Württemberg setzt ein Zeichen für mehr Fairness und Transparenz bei IT-Produkten – und vergibt einen Großauftrag an Nager IT.

Fairer Handel bei Computermäusen: 60.000 faire Mäuse (taz.de)

Der Verein Einfach Einsteigen hat ausgerechnet, wie man in Bremen den ÖPNV aus Umlagen finanzieren könnte. Bürger und Unternehmen sollen sich die Kosten teilen. Ist das auf andere Städte übertragbar? Stellen Sie sich vor: Jeder fährt U-Bahn und niemand kauft sich ein Ticket.

Sozialer ÖPNV Die Formel für einen ticketfreien Nahverkehr (spiegel.de)

Während die Emissionen weltweit steigen, das Klima sich ungebremst erwärmt, warnen Klimaforscher vor so genannten Kippelementen. Gemeint sind damit Prozesse, die die Erderwärmung unkontrollierbar beschleunigen könnten.

So können Pferde das Auftauen von Permafrostböden verhindern (geo.de)

Der einzige leicht zu verschmerzende Verlust durch das Coronavirus ist der Mythos der verwöhnten und selbstsüchtigen Millenials. Alle Vorwürfe über zuviel Individualismus, Egoismus und übermäßigen Genuss von Avocados seitens der älteren Generationen haben ab sofort keine Grundlage mehr.

Kommentar: Corona zerstört alle Vorurteile über die Millenials (dw.com)

Auch die Lagunenstadt Venedig ist gerade menschenleer. Für die Natur ist das offenbar nicht schlecht. Kein europäisches Land ist so schwer von dem Coronavirus betroffen wie Italien. Seit vergangenem Montag ist die Bewegungsfreiheit deshalb stark eingeschränkt.

Coronavirus und die Folgen Das Wasser in Venedigs Kanälen ist plötzlich kristallklar (spiegel.de)

Der Coronavirus drängt das Thema Klimawandel in den Hintergrund. Optimisten glauben aber, dass die aktuelle Krise auch helfen könnte – nicht nur, weil weniger geflogen wird.

Treibhausgas-Austoß sinkt 2019 um 54 Millionen Tonnen (enorm-magazin.de)

Wer steckt hinter „Frau Kettner“? Marie Ruddeck: Wir entwickeln Produkte für Menschen mit mobilen Einschränkungen. Denn: Integration beginnt mit den kleinen Dingen im Leben.

„Einhandteller“: Startup hilft Menschen mit Einschränkungen (b4bschwaben.de)

An den Zitzen saugen, mit den anderen Kleinen toben, um das erwachsene Weibchen herumtollen: Das Raubkatzen-Baby tat, womit sich viele Jungtiere in seinem Alter für das Leben stärken.

Wieso eine Löwin ein Leopardenjunges adoptiert hat (sueddeutsche.de)

Das Coronavirus sorgt für Lieferengpässe in der Medizin. Gerade hier aber wird in der Krisenzeit besonder schnell Hilfe und Ersatz benötigt. Eine Unterbrechung in der Produktion und Verzögerungen in Logistik können zum Teil fatale Folgen haben.

Ersatzventil aus 3D-Drucker rettet in Norditalien an Covid-19 erkrankten Menschen das Leben (3d-grenzenlos.de)