Dass ich mal eine ganze Woche gar nichts poste, außer diese Artikelserie hier natürlich, ist bei mir tatsächlich sehr selten, aber leider auch immer begründet. Meistens durch Arbeit, seltener durch Krankheit. Dieses Mal war es aber wirklich Arbeitszeug, aber so ist das eben manchmal und das ist ja in gewisser Weise auch gut. Aber ich hab auch ganz schön viel gezockt, muss ich sagen, aber das ist ja auch hin und wieder ganz schön gut.
Neulich war ja Herrentag, wie wir hier im Osten sagen, oder irgendein Himmelfahrt, wie ihr da im Westen sagt, und natürlich habe ich da auch eine kleine Fahrradtour gemacht. Natürlich mit meinem goldenen Klapprad (das übrigens bald ein sehr professionelles Foto-Shooting bekommt, das wird mega schräg und mega geil – dazu aber dann später mehr) und ich wurde tatsächlich das erste Mal darauf angesprochen!
Die Sonne schien ja, als müsse sie irgendwas beweisen, und das polierte Chrom des Rads funkelte wie Sperma in einem Hentai sehr. Klar, dass die Leute da neugierig werden und ich bin es ja auch gewohnt, dass sie ein, zwei mal schauen müssen, bevor sie verstehen, was sie da sehen. Allerdings stand ich glaub ich auch das erste Mal auf dem Fahrrad sitzend (und wartend) herum und ich hätte halt echt nicht gedacht, dass die Leute so ein Interesse daran haben, dass sie mich sogar danach befragen wollen. Das schönste war eigentlich, dass einer wissen wollte, wo man das so kaufen kann und was das koste und ich sagen konnte „Nee sorry, das hab ich alles selbst gebaut!“ und dann ein bisschen fachsimpeln konnte. Ich kam mir schon echt irre cool vor und genoss das sehr und konnte sogar ein paar Tipps geben, weil der eine auch gerade an einem alten Fahrrad werkelte. Kennt ihr diesen Move, nickend mit vorgeschobenem Unterkiefer und herunter gezogenen Mundwinkeln? Das ist einfach das beste Lob. Aber das Kichern der dabei stehenden Leute, die sich nicht am Gespräch beteiligen wollten, war auch ziemlich toll.

Das waren meine 5 Minuten auf dem Tempelhofer Feld und wenn das Shooting geschah, zeige ich euch das Rad auch mal in bestmöglicher Inszenierung. Wir dürfen alle gespannt sein.

In Brasilien hat ein bereits Jahrzehnte währender Rechtsstreit ein Ende gefunden.

Nach fast 40 Jahren: Ausgleich für iIlegale Abholzung: Amazonas-Volk bekommt 2,3 Millionen Euro zugesprochen (stern.de)

Die Energiewende steht und fällt mit leistungsfähigen Speichern. Ein Doktorand aus Dänemark arbeitet an einer effizienten Technik für private Haushalte.

Wärmendes Salz (brandeins.de)

Weil es beim schrittweisen Hochfahren nach dem Covid-19-Lockdown darauf ankommt, Abstand zu halten und dies in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln oft nicht möglich ist, kündigte London an, weite Teile der Innenstadt autofrei zu machen. Das Ziel sei es, eine der größten autofreien Zonen in Hauptstädten weltweit zu etablieren, so Bürgermeister Sadiq Khan.

London macht große Teile der Innenstadt autofrei (derstandard.de)

«Zu sehen, wie ein paar hundert Gangster zusammenarbeiten, ist eine schöne Sache», bilanziert Andie Steele-Smith. Seit mehreren Jahren arbeitet der ehemalige Geschäftsmann («Ich war ein durchschnittlicher Halsabschneider») in Townships von Südafrika.

Wenn über 100 Banden-Mitglieder am gleichen Strick ziehen (jesus.ch)

Die Flächen für Umweltschutzgebiete in der Europäischen Union sollen deutlich ausgeweitet werden. Bis 2030 soll fast ein Drittel der Land- und Meeresfläche unter Schutz gestellt werden, wie aus dem Plan zur Rettung der Artenvielfalt der EU-Kommission hervorgeht.

EU-KommissionPläne für mehr Naturschutzgebiete (deutschlandfunk.de)

In der Coronavirus-Krise wird mehr gestreamt und nahezu alle Anbieter haben große Zuwächse verzeichnet. Flugzeuge bleiben zwar am Boden und etliche Autos in der Garage, aber auch das Streamen von Filmen und Serien sorgt für CO2-Emissionen.

Plantyflix: Hier können Netflix-Nutzer ihren CO2-Fußabdruck ausgleichen (techandnature.com)

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See (golem.de)

Kindern haben es gerade nicht leicht: kein Kindergarten, keine Freunde, kein Spielplatz. Das Ansteckungsrisiko ist zu hoch. Muss ein neuer Spielplatz her?

Mut zur Lücke: Wird der Spielplatz von morgen ein Rimbin? (qiio.de)

Gute Aussichten für Uferschnepfen und Strandastern an der Ostsee: Sie bekommen in Bresewitz die Salzwiesen zurück, einen für sie wertvollen Lebensraum. Mehr Einkommen für Fischer in Vietnam: Indem sie die Mangroven an der Küste schützen, kommen sie auf mehr Erträge und müssen weniger Sorge vor Flutschäden haben. Schädliche Eingriffe in die Natur rückgängig machen und Landschaft nachhaltig nutzen – von solchem Naturschutz profitieren Mensch und Natur, wie die Weltnaturschutzunion IUCN sagt.

„Unsere Lösungen liegen in der Natur“ (enorm-magazin.de)

Wie soll die neuseeländische Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder auf die Beine kommen? Premierministerin Ardern ermuntert die Arbeitgeber, einen ungewöhnlichen Schritt zu gehen.

Neuseeländer denken über Vier-Tage-Woche nach (faz.net)

Die Berliner Stadtreinigung testet im Kampf gegen Umweltverschmutzung eine kreative Idee. Rauchern soll ein Anreiz gegeben werden, Zigarettenkippen nicht achtlos auf den Boden zu werfen, sondern sie richtig zu entsorgen.

Kreativer Umweltschutz: „Darf Ananas auf die Pizza?“: Berliner stimmen mit Zigarettenkippen ab (stern.de)

Im Nahen Osten verzeichnen Podcasts und Internetformate Corona-bedingt hohen Zulauf. Die Macher geben der jungen Generation damit eine Stimme. Montagabend, 21 Uhr in der jordanischen Hauptstadt Amman: Die 21-jährige Tala beginnt ihre wöchentliche Radiosendung.

Arabische Radio-Revolutionen (tagesspiegel.de)

Eine Virtual-Reality-Lösung will Senioren in der Langzeitpflege dabei helfen, ihre Sehnsuchtsorte zu besuchen

Eine Brille für Glücksmomente im Alter (derstandard.at)

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen (golem.de)