Das ist der Mist, zu dem man sagt: Fuck ist das gut.
Normalerweise sind diese Zusammenschnitte, ihr kennt das, durchaus nervig und unmelodisch, aber Lars von Retriever hat es irgendwie geschafft (ich vermute durch das Behalten der originalen Gesangsspur), dass es trotzdem gut und plausibel klingt. Aber besonders wird es auch erst durch den absurden Humor, wenn da beispielsweise Kim, Vladimir und Boris stammelnd unter die Arme greifen oder hier und da immer wieder das Virus thematisiert wird. Es ist einfach viel zu gro├čartig. Und es ist so viel auch!

Wenn Lars ihn dann „Angel of Death“ oder „War Pigs“ singen l├Ąsst, ist das unglaublich zynisch und daher super gut.

Es gibt zwar einfach viel mehr Metal-Cover in Lars‘ Profil, aber ich glaube, damit k├Ânnen wir alle leben, passt es doch thematisch meistens auch einfach ein bisschen besser, wenn er ├╝ber die unsch├Ânen Dinge dieser Welt singt. Die Worte daf├╝r befanden sich ja offenbar schon mal in seinem Mund.

„Ace of Spades“ musste ich euch nat├╝rlich noch zeigen, weil Mot├Ârhead. Das sollte hier nicht ├╝berraschend sein. Also besucht ihn mal!