Es gibt wieder eine Fuhre fresher und vor allem geiler und irgendwie auch beachtlicher Musikvideos, wie es zuvor bereits Johannes, Maik und Martin und wir alle zusammen seit ungefähr 35 Wochen machen. Checkt also ruhig mal die Kollegen und ihren gewöhnungsbedürftigen Musikgeschmack aus, genießt aber vor allem meine exquisite Auswahl handverlesener musikalischer Ohrgasmen (und Wortspiele von 1995).
Sorry, dass es dieses Mal etwas härter wurde (that’s what he said), aber momentan brauch ich es so (that’s also what he said) und vielleicht tut es euch ja auch ein bisschen gut (that’s also… you get it).

Five Finger Death Punch – This Is War

Das einzig gute daran, dass die Welt gerade wieder so kaputt ist, ist, dass Metalbands wieder geile Tracks über Krieg, Tod und Zerstörung mit aktuellen Bezug machen können. Es ist nicht alles schlecht, wenn alles schlecht ist.


Deftones – Ohms

Die Deftones machen auch wieder! Das macht mich sehr glücklich, haben die doch auch meine musikalische Früherziehung geprägt. Auch, wenn sie hier ein bisschen sehr nach den Smashing Pumpkins klingen, die ja ebenso prägten. Eigentlich ist alles super.


Callejon – Gottficker

Nice.


R3HAB & Amba Shepherd – Smells Like Teen Spirit

Ich finde tatsächlich, dass dieses Video verboten werden sollte. Weniger wegen des visuellen Inhalts, als tatsächlich wegen der Musik. Ich bin jetzt nie wirklich großer Fan von Nirvana gewesen, ich war einfach ein paar wenige Jahre zu jung, um das für mich als relevant zu empfinden, konnte das alles, die ganze Szene und das Drumherum aber immer sehr gut anerkennen. Dass das jetzt so koksdiskomäßig irrelevant gecovert werden durfte, finde ich allerdings eklig und abstoßend.
Das Schlimme ist allerdings, dass ich das durchgehört habe und natürlich doch irgendwie eingängig fand, aber so ist das eben mit dieser Scheißmusik, mit ihrer BPM nahe an einem normalen Herzschlag, niedlich verzogener Mädchenstimme, die ein bisschen gequält irgendwas singt, das familiär klingt, untermalt von Bildern, die ekstatisch aufgeregte Menschen voller Drogen und guter Laune zeigen. Natürlich macht das was mit mir. Aber das ganze Konzept, die Ausführung, ich möchte fast sagen Dreistigkeit dieser Wegwerfmusik die nächste Woche schon niemanden mehr interessiert, weil genau der gleiche Mist mit anderem Text veröffentlicht wurde, kotzt mich an. Kommen wir zu besserer schlechter Musik.


HARRiS & FORD x FiNCH ASOZiAL – NACHBARN

Das finde ich hingegen gut in seiner Bescheuertheit, weil es echt und authentisch ist. Es bekommt keinen Grimmepreis (oder was auch immer ein relevanter Musikpreis heutzutage ist), aber es ist wenigstens echt und macht Spaß. Irgendwie.