Da hab ich euch jetzt leider ein bisschen gefoppt, denn natürlich wird das kein typischer Cronenberg, sind typische Cronenbergs doch momentan noch eher von David. Seine Filme behandeln eher die Thematik des Body Horror, zeigen also den Verfall, die Zerstörung durchaus auch die Veränderung des menschlichen Körpers. Genannt seien da natürlich großartige Filme wie „Die Fliege“, „Scanners“ und eben auch „eXistenZ“.

Dieser Film hier ist aber dann ein Brandon Cronenberg und wenn es hier auch weniger um den menschlichen Körper als Spielwiese der Absurditäten geht, zerstört er hier offenbar eher den menschlichen Geist und löst ihn vom eigentlichen Körper. Es ist auf jeden Fall Horror und es ist toll, dass die, sag ich mal, Vorstellungskraft seines Vaters auf ihn abfärbte, er aber doch einen eigenen Weg zu gehen scheint.

Tasya Vos (Andrea Riseborough) is a corporate agent who uses brain-implant technology to inhabit other people’s bodies, driving them to commit assassinations for the benefit of the company. While she has a special gift for the work, her experiences on these jobs have caused a dramatic change in her, and in her own life, she struggles to suppress violent memories and urges. As her mental strain intensifies, she begins to lose control, and soon she finds herself trapped in the mind of a man (Christopher Abbott) whose identity threatens to obliterate her own.

Der Film soll in einigen Kinos der USA bereits am 9. Oktober anlaufen und ich denke mal, dass das Corona-bedingt gerade einfach Scheiße für die Kino-Branche läuft, weswegen wir uns durchaus auf einen lustigen Heimkinoabend freuen dürfen. Diese Art von Film macht so ja sowieso viel mehr Spaß. (via)